Fahrradsattel Vergleich 2019

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Kaufberatung zum Fahrradsattel Test bzw. Vergleich 2019

  • Ein Fahrradsattel trägt maßgeblich zum Komfort beim Fahren bei. So kann ein falscher Sattel körperliche Verspannungen und unangenehme Druckbeschwerden im Schambereich sowohl von Männern als auch Frauen auslösen.
  • Die Sattelform sollte auf die Körperhaltung auf dem Rad abgestimmt sein. In diesem Sinne empfiehlt sich für aufrechte Sitzpositionen ein kurzer, breiter Sattel. Bei gebeugter Haltung sind längliche und schmale Modelle sinnvoller.
  • Auch das Material des Sattels beeinflusst den Komfort beim Fahren. Die bequemste Variante sind Ledersättel, allerdings benötigen sie eine längere Einfahrzeit und viel Pflege. Sättel mit Kunststoffbezug sind wetterbeständig und ab der ersten Fahrt bequem, können mit der Zeit aber etwas zu weich werden.

Fahrradsattel Vergleich

Laut neuester Statistiken der WHO (World Health Organization) würden wir im Jahr rund 1.781 Euro für Gesundheitsausgaben sparen, wenn wir im Schnitt 75 Minuten in der Woche Fahrrad fahren. Diese und weitere spannende Statistiken zum Fahrrad verrät uns die Pressedienst-Fahrrad GmbH in ihrem stets aktuellen Themenblatt. Damit die Zeit auf dem Fahrrad jedoch nicht zur quälenden Angelegenheit wird, ist ein bequemer Fahrradsattel Voraussetzung.

Welche Kriterien einen komfortablen Sitz auszeichnen, erklären wir Ihnen in unserem nachstehenden Ratgeber von 2019. Der Fahrradsattel Vergleich untersucht insbesondere die Formen und das Materialien von Fahrradsätteln und gibt darüber hinaus Tipps zur richtigen Pflege eines Velo-Fahrradsattels.

Achtung Verwechslungsgefahr: Der Begriff Fahrradsitz ist kein Synonym für Fahrradsattel. Bei einem Fahrradsitz handelt es sich um eine spezielle Sitzkonstruktion für Kleinkinder, die auf dem Gepäckträger oder auf der Fahrradquerstange angebracht wird.

1. Wozu dient der Sattel eines Fahrrads?

Beispiel Fahrradsattel
Der Sitz auf einem Sattel bietet Halt und Stabilität beim Fahren.

Ein Sattel als spezifisches Fahrradteil bietet dem Fahrer eine Sitzgelegenheit, während er in die Pedale tritt und das Rad am Laufen hält. Zum einen ist es das Ziel eines jeden Sattels, den Komfort beim Fahren zu erhöhen, zum anderen bietet er dem Biker die gesamte Fahrt über Stabilität und einen Haltepunkt. Der Fahrradsattel dient somit ausschließlich der Bequemlichkeit und dem Sicherheitsgefühl des Fahrers, das Fahrrad selber wäre – den externen Antrieb durch einen Fahrer vorausgesetzt – auch ohne Sattel in der Lage sich vorwärts zu bewegen.

Damit ein Fahrradsattel oder auch etwas umgangssprachlicher "Velo-Sattel" den Anforderungen gerecht wird und den Fahrer in bequemer Weise abstützt, müssen drei Voraussetzungen erfüllt sein: Die Sattelform sollte auf den Fahrradtyp und die Sitzhaltung des Fahrers abgestimmt sein, das Sattel-Obermaterial sollte zur Bequemlichkeit beitragen und der Sattel muss richtig auf der Sattelstange ausgerichtet sein. In den folgenden Kapiteln aus dem Fahrradsattel Test erfahren Sie mehr zu den genannten Kriterien.

Satteltest: Vor- und Nachteile eines Fahrradsattels:

  • bequeme Sitzmöglichkeit auf dem Fahrrad
  • bietet Stabilität
  • senkt die Anstrengung beim Fahren
  • beliebig auswechselbar
  • falsche Modelle führen zu Verspannungen
  • bedarf Pflege

2. Sattel-Formen und ihre Besonderheiten

Häufig wird zwischen dem "Damen-Fahrradsattel" und dem "Männer-Fahrradsattel" unterschieden. Diese Form der Unterscheidung geht auf die klassische Zuteilung von Fahrradtypen nach Geschlecht zurück, wonach Frauen auf bequemen Citybikes und Hollandrädern unterwegs sind, während sich die Herren der sportlicheren Trekkingbikes bedienen. Beide Klischees gelten heutzutage als überholt und ein Männer-Fahrradsattel eignet sich ebenso gut als Fahrradsattel für Frauen – und umgekehrt. Welchen Einfluss Sattelform und Sitzposition auf dem Rad wirklich haben, zeigen wir Ihnen in der folgenden Tabelle.

Sattelform Einsatzbereich
Tourensattel
breit, kurz
Einsatzbereich: Ein Tourensattel ist die typische Wahl für Stadträder, wie Citybike und Hollandrad. Er wird nur selten für ausufernde Fahrradtouren, sondern häufiger für kurze Fahrten von A nach B genutzt. Ebenso begrenzt sich die durchschnittliche Fahrgeschwindigkeit auf 10 bis 25 km/h und der Sattel wird nicht übermäßig beansprucht.

Körperhaltung: Häufig wird auf diesen Sattel-Typ auch als Damen-Fahrradsattel referiert, da seine Beschaffenheit breite Beckenformen unterstützt. Allerdings bestimmt auch die Haltung des Fahrers auf dem Rad, wie viel Sattelbreite beim Fahren benötigt wird. Da beim Stadtrad eine aufrechte Sitzposition gängig ist, empfiehlt sich auch für einen schmalen Körperbau ein tendenziell breiterer Sattel.

Rennrad-Sattel
schmal, lang
Einsatzbereich: Zwar werden Rennräder auch vermehrt als schnittige Alternative zum etwas klobigeren Citybike im Stadtverkehr genutzt, das leichtfüßige Rad wird jedoch insbesondere als Reiserad verwendet. Sein Gewicht wurde auf das nötigste reduziert, um hohe Geschwindigkeiten erreichen zu können. Gleichzeitig ist das Rad sehr stabil und verfügt über kräftige Bremssysteme.

Körperhaltung: Ein Rennrad-Sattel liegt in der Regel höher oder auf gleicher Höhe mit dem Lenker. Dieser Aufbau erfordert vom Fahrer eine flache, nach vorne gebeugte Sitzposition, wodurch sich das Becken vom Sattel löst und nur noch der Bereich um die Schambeinkufen aufliegt. Zu diesem Zweck reicht ein schmaler, länglicher Sattel aus, der diese Sitzauflage optimal unterstützt.

Mountainbike-Sattel
je nach Gelände
Einsatzbereich: Ein Mountainbike (kurz: MTB) ermöglicht die Fortbewegung auf rauem, steinigem und unebenem Gelände. Dabei kann der Fokus des Fahrers auf einer verspielten Tour durchs Gelände oder einer ausschweifenden Bergtour liegen. Die Gegebenheiten des Fahruntergrunds erfordern häufig ein Absteigen aus dem Sattel, um harte Stöße zu vermeiden.

Körperhaltung: Für waghalsige Touren durch sehr sperriges Gelände empfiehlt sich ein Mountainbike mit kurzem Abstand zwischen Sattel und Lenker, wobei der MTB-Sattel niedriger liegt. Da das Gesäß des Fahrers komplett auf dem Sattel aufliegt, sollte das Modell etwas breiter sein, um Stöße ganzheitlich abfangen zu können.

Für längere Touren, die auch mal ruhigere Fahrtabschnitte beinhalten, ist ein größerer Abstand von Lenker zu Sattel von Vorteil, wobei der Sattel knapp über der Höhe des Lenkers liegt. So streckt sich der Oberkörper beim Fahren nach vorne und das Becken hebt sich an, weshalb auch eine schmale Sattelform ausreichend Halt bietet.

Kindersattel
breit/schmal, kurz
Einsatzbereich: In der Regel nutzen Kinder ihre Fahrräder nicht für waghalsige Operationen im Straßenverkehr, sondern zum gemütlichen Herumfahren oder für kleine Wegstrecken. Wenngleich sie nicht übermäßig viel Zeit auf dem Rad verbringen, ist ein großer Komfort mit hohen Sicherheitsvorkehrungen empfehlenswert.

Körperhaltung: Die meisten Kinderräder sind dem klassischen Citybike nachempfunden. Der Lenker ist höher angebracht als der Sattel und die Sitzposition ist dementsprechend aufrecht. Somit entspricht auch der Fahrradsattel fürs Kind der kompakten runden und kurzen Form, die dazu dient, die ganze Gesäßfläche zu stützen.

Lochsattel: Mit einem länglichen Schlitz in der Mitte des Sattels soll der Druck verringert werden, der beim Fahren im Sitzen auf den Schambeinbogen von Frauen und den Dammbereich bei Männern ausgeübt wird. Unterschiedliche Studien fanden allerdings heraus, dass dieser Effekt nur selten eintritt und der Druck im schlimmsten Fall an einigen Stellen nur konzentrierter zu Tage tritt. Die Variante mit Loch ist somit kein Garant für Komfort auf dem Fahrradsattel und sollte allein nach eigenen Vorlieben gewählt werden.

3. Den richtigen Fahrradsattel kaufen – Kaufkriterien und Einkaufstipps

3.1. Sattelmaße

mtb-sattel
Sättel für sportliche Räder, wie Rennrad und MTB, sind häufig länglich und schmal.

Hersteller geben als Kaufberatung für ihre Radsattel Maßangaben in Länge und Breite an. Die Längenmaße sind für Sie hierbei nur von grobem Interesse. Der einzige Leitsatz, den es zu beherzigen gilt, ist die Zuteilung von kurzen Sättel für Bikes mit tendenziell aufrechter Sitzposition und längere Fahrradsättel für Sport-Bikes mit gestreckter Haltung des Oberkörpers.

Hingegen sollte die Breite des Sattels perfekt auf den eigenen Körperbau abgestimmt sein. Wichtig ist, dass die Sitzknochen in Ihrer präferierten Sitzposition angenehm auf dem Sattel aufliegen und ausreichend Platz haben. Zu diesem Zweck raten wir dazu an, den Abstand der personalisierten Sitzknochen vorab einmal selbst auszumessen. Gehen Sie dabei wie folgt vor:

  1. Beschaffen Sie sich einen harten Stuhl oder Hocker, auf dem Sie in aufrechter Position Platz finden.
  2. Legen Sie ein ausreichend großes Stück Wellpappe auf die Sitzfläche des Stuhls.
  3. Nehmen Sie, vorzugsweise mit dünner Bekleidung (z.B. Strumpfhose), auf der Sitzgelegenheit Platz.
  4. Ziehen Sie sich mit den Händen an den Stuhl ran, sodass ihr Gesäß kräftig – aber ohne Schmerzen zu verursachen – gegen die Sitzplatte drückt.
  5. Messen Sie nunmehr den Abstand zwischen den erzeugten Abdrücken Ihrer Sitzknochen auf der Wellpappe. Gemessen wird jeweils vom mittleren Punkt der Abdrücke.
  6. Runden Sie Nachkommastellen auf, da der Sattel auf keinen Fall zu schmal und dafür lieber etwas breiter sein sollte.

Abstand gemessen, was nun? Der Abstand zwischen den eigenen Sitzknochen gilt als Richtwert für die Breite des Sattels. Je nach Fahrradtyp und daraus resultierender Sitzposition sollten Sie bei Ihrer Sitzbreite noch ein bis vier Zentimeter aufschlagen, um den Wert für die optimale Sattelbreite zu ermitteln.

Fahrradtyp Sitzposition Beugungswinkel Breitenzuschlag
Rennrad waagerecht: der Rücken ist nach vorne gebeugt und maximal gestreckt 0° - 15° Sitzknochenabstand + 0 cm
Mountainbike waagerecht bis diagonal: der Rücken ist nach vorne gebeugt und stark gestreckt 15° - 30° Sitzknochenabstand + 1 cm
Trekkingrad diagonal: der Rücken ist nach vorne gebeugt und nur leicht gestreckt 30° - 60° Sitzknochenabstand + 2 cm
Citybike diagonal bis aufrecht: der Rücken ist nur leicht nach vorne gebeugt 60° - 70° Sitzknochenabstand + 3 cm
Hollandrad aufrecht: der Rücken ist quasi in senkrechter Position und nicht gebeugt 70° - 90° Sitzknochenabstand + 4 cm
Hinweis Breitenzuschlag: Der Breitenzuschlag gibt an, um wie viel Zentimeter der gemessene Abstand Ihrer Sitzknochen ergänzt werden muss, um die optimale Sattelbreite zu errechnen.

3.2. Obermaterial

Wussten Sie schon?

Mit Einführung der ersten Fahrradsättel wurde auch mit Modellen aus Holz und Metall experimentiert. So wiederstandlos die Materialien im Grundsatz sind, so hart erwies sich der Gesäß-Kontakt mit der Sitzoberfläche. In kürzester Zeit wurde – zunächst in Orientierung am Pferdesattel – auf Leder, ab den 90er-Jahren des 1900 Jahrhunderts auf Kunststoff umgestiegen.

Um den besten Fahrradsattel zu finden, lohnt sich auch ein Blick auf die Auswahl an Bezugsmaterialien. Ein Velo-Sattel im Retro-Design ist häufig aus Echtleder, modernere Modelle hingegen aus Kunstleder. Eine besondere Variation sind Sättel mit Gelbezug.

Der Fahrrad-Sattelbezug entscheidet nicht nur darüber, ob es ein insgesamt bequemer Fahrradsattel ist. Das Material gibt maßgeblich vor, wie viel Pflege der Sattel bedarf, ob er sich bei großer Hitze beweist und wie schwer er ist. In der nachfolgenden Tabelle finden Sie eine Liste der gängigsten Bezüge und ihrer Materialeigenschaften.

Materialeigenschaften von Sattelbezügen:

Sattelbezug fürs Fahrrad Eigenschaften
Ledersattel Ein Fahrrad-Ledersattel gilt als ausgesprochen bequem. Leider setzt dies eine schmerzhafte Eingewöhnungsphase voraus, da Leder einige hundert Fahrtkilometer benötigt, um sich optimal an den Po des Fahrers anzupassen. Ferner weist Leder atmungsaktive Eigenschaften auf, die vor einem Hitzestau und Schweißausbrüchen an heißen Tagen bewahren. Der Sattel ist vergleichsweise schwer und eignet sich nur in geringem Maße für schnelle Räder.

sehr bequem, atmungsaktiv
pflegeintensiv, schwer, lange Eingewöhnungsphase

Kunststoff-Sattel Ein günstiger Fahrradsattel ist in der Regel aus Kunststoff gefertigt. Seine besonderen Vorzüge liegen in einem geringen Gewicht, der Wetterbeständigkeit und einer bequemen Formgebung. Letztere macht es möglich, dass der Sattel auch ohne Eingewöhnungszeit komfortabel ist, allerdings wird er nie die Bequemlichkeit eines eingefahrenen Ledersattels erreichen.

keine Eingewöhnungszeit, pflegeleicht, wasserabweisend, leicht
durchschnittlicher Komfort, Hitze- und Feuchtigkeitsstau

Gelsattel Ein Gel-Fahrradsattel gilt als bequem, da er durch sein weiches Grundmaterial Stöße abfedert. Allerdings kann diese Polsterung auf längeren Strecken zu Verspannungen führen, da dem Körper kein Ausgleichgewicht entgegengesetzt wird. Dafür ist ein Gelsattel witterungsbeständig, bedarf keiner extra Pflege und ist ausgesprochen leicht.

wetterfest, pflegeleicht, leicht, stoßfest
wackelig, schlechte Stabilität

4. Die Stiftung Warentest sattelt auf

prostatasattel
Für Fahrradjunkies, die auch nach einer Prostata-OP nicht aufs Bike verzichten möchten, empfiehlt sich ein spezieller Prostata-Sattel.

In den Jahren 2008 bis 2013 kumulierten in den deutschen Print- und Online-Medien Beiträge zu einem möglichen Zusammenhang von Sätteln und Impotenz bei Männern, sowie Druckproblemen im Genitalbereich bei Frauen. Möglicherweise nahm sich die Stiftung Warentest die überkochende Gerüchteküche zum Anlass, um den Sattel fürs Fahrrad einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Ein Fahrradsattel Test in der Augustausgabe von 2013 des monatlich erscheinenden Magazins verglich 13 Sattel-Modelle für Trekkingräder (Trekkingsattel) und Citybikes (klassischer Damensattel). Die Testprodukte wurden dafür einem umfassenden Praxistest auf dem Rollentrainer unterzogen: 9 Fahrten je Sattel insgesamt, wobei mindestens ein Durchgang nicht weniger als 45 Minuten beanspruchen durfte.

Testergebnis: Die Stiftung Warentest verzichtete auf den Versuch, einen eindeutigen Fahrradsattel Testsieger zu ermitteln. Stattdessen priorisierten die Verantwortlichen den Ansatz, die Sättel nach bevorzugten Haltungen auf dem Fahrrad sowie individuellen Gesäßformen zu beurteilen. Als einziger Allrounder für "jeden Po" wurde das Modell "Comfort Line Wings Sport" ausgezeichnet.

Marken-Vielfalt: Im Fahrradsattel Test verglich die Stiftung Warentest Produkte folgender Marken: Brooks, Comfort Line, Selle Royal und SQlab sowie Terry und Sixt.

Fahrradsattel Test

5. Fragen und Antworten zum Fahrradsattel

5.1. Was tun, wenn der Sattel drückt?

Beispiel Lederatttel
Ledersättel müssen einige Kilometer eingefahren werden, damit sie richtig bequem sind.

Druckschmerzen, die durch den Sattel ausgelöst werden, können mehrere Ursachen haben. Häufig liegt es daran, dass der Sattel zu schmal ist und die Sitzknochen des Gesäßes nicht ausreichend gestützt werden. In diesem Fall legen wir nahe, einen neuen Sattel zu kaufen, der auf zu Ihrem Körperbau passt. Das Problem kann jedoch auch eine falsche Ausrichtung des Velo-Sattels sein. Überprüfen Sie vorsorglich, ob der Sattel, wie unter 8.2. erklärt, in der richtigen Position sitzt. Letztlich kann es auch an Ihrem Fahrverhalten und Ihren Fahrgewohnheiten liegen, dass ein zuvor passender Sattel mit einem Mal Leiden verursacht.

Ein paar kleine Tipps können helfen, den Sattel wieder passend zu machen.

  • Wiegetritt: zwischendurch den Po entlasten und im Stehen treten
  • Gepäck reduzieren: Gewichtsabnahme und/oder reduziertes Gepäck auf dem Rücken tragen (Rucksack)
  • Pedaldruck erhöhen: Gewicht auf Pedale umlagern, um den Satteldruck zu entlasten
  • Polster ausdünnen: dicke Sattelpolsterung durch eine dünnere Variante ersetzen, um den Gegendruck zu mindern

5.2. Wie wird ein Sattel richtig ausgerichtet?

Es reicht in der Regel nicht aus, den Sattel in passender Breite und Länge zu kaufen. Erst wenn der Sattel richtig auf der Fahrrad-Sattelstange sitzt, sind die wichtigsten Voraussetzungen für einen komfortablen Radsattel erfüllt.

Wie Sie Ihren Fahrradsattel einstellen, verrät Ihnen der folgende Beitrag:

5.3. Bedürfen Sättel zusätzlicher Pflege?

Ein Fahrradsattel ist bei jeder Ausfahrt den äußeren Witterungsverhältnissen ausgesetzt. Damit die wetterbedingten Strapazen das Obermaterial und möglicherweise das Futter des Sattels nicht schädigen, ist eine gelegentliche Reinigung von Schmutz und die Pflege des Materials unabdingbar. Je nach Material-Kategorie fällt diese jedoch unterschiedlich aus.

  • Leder: Leder reagiert insbesondere auf Nässe und Feuchtigkeit empfindlich, aber auch auf starke Sonneneinstrahlung. Eine raue Oberfläche oder Risse sind die Folgen. Alle paar Monate kommt es dem Material daher zugute, wenn es mit einer farblich passenden Lederpflege eingefettet wird. Bei akutem Schmutz empfehlen wir, den Sattel mit einem weichen, leicht feuchten Tuch vorsichtig abzuwischen. Wichtig ist, dass der nunmehr feuchte Sattel anschließend in Ruhe trocknen kann.
  • Kunststoff: Kunststoff ist pflegeleicht und wehrt die meisten Unannehmlichkeiten, wie Schmutz, Wassertropfen und Staub wie von Zauberhand selbst ab. Sollte doch einmal etwas auf dem Sattel haften bleiben, lässt es sich mit einem Lappen und etwas Wasser schnell wieder entfernen.

Tipp: Ein sogenannter Fahrradsattelüberzug schützt den Sattel langfristig vor Schmutz und Wasser. Dieser Fahrradsattelschutz ähnelt äußerlich einer Duschhaube und lässt sich mit derselben Spanntechnik über jeden Sattel ziehen. Mittlerweile gibt es die Überzüge in vielen verschiedenen Farben mit unterschiedlichen Mustern, sodass jedem Geschmack gedient ist.

5.4. Welchen Einfluss hat die Fahrradsattelstütze auf die Bequemlichkeit?

Die Sattelstütze ist das Verbindungsstück zwischen Fahrradrahmen und Sattel. Zur Befestigung wird sie in das am Fahrrad vorhandene Sitzrohr geschoben und anschließend mit einer Klemme festgesteckt. Dabei entscheidet der Anwender selbst, wie tief die Stütze in das Rohr geschoben wird und kann somit festlegen, auf welcher Höhe der Sattel später angebracht ist.

Sattelstütze und Sitzrohr sind beide stabil und starr. Damit der Fahrer nicht bei jedem Steinsprung auf diese harte Sattelkonstruktion zurückfällt, sollte sich eine Federung am Fahrrad befinden. Befindet sie sich nicht bereits am Hinterradrahmen, kann sie stattdessen in Form einer gefederten Sattelstütze angebracht werden. Nur in diesem Fall trägt die Fahrradsattelstütze maßgeblich zu einem besseren Komfort des Fahrers bei. Wünschen Sie diese Form der Federung, raten wir, Fahrradsattel und Stange zusammen zu kaufen, damit beide Fahrradteile aufeinander abgestimmt sind.

 

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