Rennrad-Sattel Vergleich 2019

Die besten Fahrradsättel für Rennräder im Vergleich.

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Kaufberatung zum Rennrad-Sattel Test bzw. Vergleich 2019

  • Rennrad-Sättel verfügen über eine kompakte Bauform und bieten ein für ihren Einsatzzweck optimiertes Gewicht, welches um bis zu 50 % geringer ist als bei herkömmlichen Fahrradsätteln.
  • Bei der Wahl und Einstellung des Sattels ist eine gestreckte, aber nicht gebückte Sitzposition ausschlaggebend, da sie langanhaltend Einfluss auf die Sitzergonomie hat.
  • Ein Fahrradsattel für Rennräder kann aus unterschiedlichen Bezugs- und Polstermaterialien gefertigt sein, wobei etwa bei Leder als Bezugsmaterial besonders die Pflegeintensität sowie bei Gel als Polstermaterial die Druckverteilung als Kriterien ausschlaggebend sind.

Rennrad-Sattel Test

Fahrradfahrer finden sich in allen Alters- und Berufsgruppen. Alleine im Jahr 2015 legten laut einer Umfrage 27,5 % der Befragten mit dem Rad zwischen 2.501 km und 5.000 km zurück (Quelle: Statista). Speziell als Rennradfahrer sollten Sie dabei härteerprobt sein, wenn Sie schnell unterwegs sein wollen. Doch da wo beim Auto ein kompletter Sitz mit Massagefunktion, Sitzheizung und oftmals auch mit Armlehne für den Fahrkomfort sorgt, muss sich der Fahrradfahrer und insbesondere der Rennradfahrer mit einem Sattel begnügen, der ihm deutlich weniger Komfortfeatures bietet.

Hierzu bieten wir Ihnen deshalb unseren Rennrad-Sattel-Vergleich 2019, der Ihnen helfen soll, den für Ihre Zwecke und Bedürfnisse besten Rennrad-Sattel zu finden. Sie erhalten von uns ebenfalls eine Kaufberatung mit wichtigen Hinweisen bezüglich Rennrad-Sätteln, wie beispielsweise den erhältlichen Bezugsmaterialien, wozu etwa neben dem relativ pflegeintensiven Leder auch pflegeleichtere Synthetik-Materialien zählen. Des Weiteren möchten wir Sie auch auf unsere weiteren Produktvergleiche rund um das Thema Fahrradzubehör hinweisen.

1. Der Sattel fürs Rennrad – nur die Harten kommen in den Garten

Wieso haben Rennrad-Sättel eine schmale Sattelnase?

Die schmale Nase ermöglicht eine nah am Rahmen verlaufende Kniebewegung, was einerseits die Kniebelastung beim Fahren reduziert und andererseits auch eine bessere Übertragung der Tretkraft ermöglicht.

Ein Rennrad-Sattel stellt einen Satteltyp dar, der aufgrund seiner im Vergleich zum herkömmlichen Fahrradsattel kompakten Bauweise eine besonders hohe Gewichtsersparnis verspricht. Diese sorgt beim Rennradfahren, aber auch beim Mountainbike für eine gute Fahrdynamik. Er besteht aus einem gepolsterten Sattelkörper, der mit einem Oberflächenbezug versehen ist.

Die Montage erfolgt dabei auf einer verstellbaren Sattelstütze, die das Verbindungsstück zwischen Fahrradrahmen und -sattel darstellt. Eine nach vorn gebeugte, jedoch nicht buckelige Sitzhaltung ermöglicht dabei eine sportliche Fahrweise. Die Polsterung ist dabei eher straff bis hart, womit sie sich wesentlich von den breiten, weich gepolsterten Sätteln unterscheiden, die beispielsweise beim City- oder Hollandrad Verwendung finden.

2. Was gilt es beim Kauf eines Rennrad-Sattels zu berücksichtigen?

2.1. Sitzposition

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Wenn Sie einen Rennrad-Sattel kaufen möchten, sollten Sie diesen zuvor auf jeden Fall auf einem Rennrad oder Mountainbike Probe fahren.

Die richtige Sitzposition auf dem Rennrad ist bedingt durch den Radtyp als sportlich zu bezeichnen, was daraus folgt, dass man auf einem Rennrad-Sattel mit einem in Lenkerrichtung vorgebeugtem Oberkörper sitzt.

Hierbei sollte die Haltung allerdings eher gestreckt bleiben, was neben einer günstigen Aerodynamik auch die Vermeidung gesundheitlicher Probleme verspricht, die bei buckeliger Haltung etwa im Bereichen vom Nacken und dem Lendenwirbelabschnitt auftreten können.

Hierfür ist es besonders entscheidend, dass bei der für Ihre Körpergröße eingestellten Sattelstützen- sowie Sitzhöhe eine waagerechte Ausrichtung des Sattels möglich ist. Damit Ihnen Rennradfahren aber auch auf lange Sicht Freude bereitet, sind bereits beim Rennradkauf die folgenden Höhenangaben ausschlaggebend:

    • Rahmenhöhe
    • einstellbare Lenkerhöhe
    • einstellbare Sattelhöhe

2.2. Sattelbreite und -länge

Wie unser Vergleich gezeigt hat, bieten die meisten Rennrad-Sättel eine Breite von etwas über 120 mm bis hin zu 160 mm und eine Länge von ca. 270 bis 300 mm, was in den meisten Fällen sowohl für Frauen als auch Männer geeignet ist.

Damit die Fahrt mit dem Rennrad für Sie schmerzfrei bleibt und keine Druckstellen am Gesäß enstehen können, ist es wichtig, vor dem Kauf auf eine für Ihr Gesäß entsprechende Breite und Länge des Sattels zu achten. Hierzu wird insbesondere der Abstand der sogenannten Sitzbeinhöcker als Kriterium herangezogen.

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Die Länge und Breite von Rennradsätteln kann je nach Typ um einige Zentimeter variieren.

Als solche werden die an beiden Seiten des unteren Beckenbereichs vorhandenen Knochen bezeichnet, welche das Sitzbein bilden.

Zu beachten ist dieser Aspekt insbesondere deswegen, weil eine korrekte Sitzposition nur durch das komplette Aufliegen der Sitzhöcker auf dem Sattel gewährleistet wird.

Bei aufrechter Sitzposition, wie sie bei z.B. Cityrädern der Fall ist, nehmen diese die auf das Gesäß einwirkenden Kräfte auf, wohingegen bei der Haltung auf dem Rennrad diese auf das Schambein wirken.

Um Letzteres zu entlasten, sind manche Rennrad-Sättel deshalb mit einer Schambeinaussparung ausgestattet, was sich besonders für Vielfahrer eignet. Da der Sitzbeinhöckerabstand von Mensch zu Mensch und von Mann zu Frau jedoch variieren kann, ist ein Probesitzen sowie eine ausgiebige Probefahrt vor dem Kauf in jedem Fall anzuraten.

2.3. Materialien bei Sattelbezügen

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Wenn Sie ein Rennrad kaufen, kann dies bereits ab Werk mit einem hochwertigen Sattel ausgestattet sein.

Bei der Wahl des Sattelbezugs steht Ihnen eine breite Palette an Materialien zur Verfügung.

Neben Synthetik-Obermaterialien und einem Baumwollgewebe, deren Hauptvorteile ein geringer Pflegeaufwand ist, gibt es bei Sattelbezügen auch die Kombination von Microtex und Wildleder. Diese bietet zwar eine weiche Oberfläche, ist dafür aber auch recht pflegeintensiv.

Zudem sind auch Mikrofaser- sowie Kunstledersättel erhältlich, die beide als Satteltyp eine weiche Bezugsoberfläche bieten, wohingegen Ledersättel sich erst nach einer Einfahrzeit von ca. 300 km endgültig der Gesäßform anpassen. Kunstleder bietet zudem den Vorteil, dass es gegenüber echtem Leder oftmals günstiger sowie witterungsbeständiger und daher auch alltagstauglicher ist.

Tipp: Behandeln Sie Ledersättel in regelmäßigen Abständen (ca. alle drei Monate) mit Lederfett, damit das Material auch langanhaltend geschmeidig bleibt und keine Rissbildung möglich wird.

2.4. Materialien bei der Polsterung

In dieser Kategorie besteht die Wahl prinzipiell zwischen unterschiedlichen Schaumstoffarten sowie Gel, wobei Letzteres sich insbesondere durch seine Stabilität und ein gutes Druckverteilungsvermögen auszeichnet, was der Entstehung von Druckstellen am Gesäß vorbeugt.

Zur Auswahl steht allerdings auch Naturkautschuk, welches zwar keine Polsterung im eigentlichen Sinne darstellt, dafür aber eine gute Druckverteilung bietet. Bei diesem Material ist zusätzlich zu beachten, dass es sich erst mit der Zeit an die Gesäßform anpasst und daher eine gewisse Gewöhnungszeit erfordert.

Eine Abkühlung gefällig? Je nach Art können Rennrad-Sättel zudem über eine sogenannte Luftstromkühlung verfügen. Diese meint eine Aussparung in der Satteloberfläche und dient der Reduzierung der Schweißbildung im Gesäßbereich während der Fahrt.

2.5. Gewicht

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Ein günstiger Rennrad-Sattel muss in einem Rennrad-Sattel-Test gegenüber teureren Modellen nicht unbedingt schlechter abschneiden.

Hierbei gilt die Regel: Je niedriger, desto besser. Die meisten Rennradsättel bewegen sich dabei in einem Gewichtsrahmen von etwas mehr als 200 bis zu über 400 g.

In Hinblick auf das Gewicht möchten wir Ihnen auch zu bedenken geben, dass dieses insbesondere beim Wettkampfeinsatz und Training Einfluss auf die gefahrene Zeit haben kann.

3. Welche Rennrad-Sattel-Hersteller gibt es?

Da bislang von der Stiftung Warentest kein Rennrad-Sattel-Test vorliegt, möchten wir Ihnen nachfolgend nun einen kurzen Überblick zu den gängigsten Rennrad-Sattel-Herstellern geben.

Sind Sie nun auf der Suche nach Ihrem persönlichen Rennrad-Sattel-Testsieger, so können wir Ihnen neben Marken mit niedrigerem Bekanntheitsgrad, aber qualitativ hochwertigen Sätteln wie fizik, Velo oder OUTERDO auch zwei besonders renommierte Hersteller empfehlen, die wir Ihnen nachfolgend kurz vorstellen:

Hersteller Herstellerinformationen
Brooks 1866 gegründeter englischer Ledersattelhersteller, der seine Sättel noch in Handarbeit produziert.
Selle Italia 1897 gegründeter italienischer Fahrradsattelhersteller, der anfangs Fahrradsättel für Transporträder herstellte.
 

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