Kinderfahrradsitz Vergleich 2019

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Kaufberatung zum Kinderfahrradsitz Test bzw. Vergleich 2019

  • Ein Kinderfahrradsitz eignet sich für kleine Beifahrer ab einem Alter von neun Monaten und bis maximal sieben Jahren.
  • Ob Citybike, Trekking- oder Damenfahrrad: Je nach Modell können Sie einen Kinderfahrradsitz auf nahezu jedes Fahrrad montieren. Zudem kann ein Kinderfahrradsitz vorn oder hinten auf dem Gepäckträger angebracht werden.
  • Für die Sicherheit sorgen 3-Punkt- oder 5-Punkt-Gurtsysteme sowie Kopf- und Fußstützen. So kann Ihr Kind nicht aus dem Sitz rutschen, und die kleinen Beinchen geraten nicht in die Speichen.

kinderfahrradsitz test
Im Jahr 2015 radelten 72 Millionen Fahrräder durch die Bundesrepublik. Ob Elektrofahrrad oder Mountainbike – 98 Prozent der Deutschen beherrschen das Radfahren und nutzen den Drahtesel in der Freizeit, beim Sport oder zur täglichen Fortbewegung.

Bereits mit vier oder fünf Jahren können Kinder das Radfahren erlernen und sich so ein Stück Freiheit und Unabhängigkeit in puncto Fortbewegung schaffen. Babys und Kleinkinder sind jedoch auf ein Hilfsmittel angewiesen, um sich die frische Luft auf dem Rad, um die Nase wehen zu lassen: Gemeint ist der Kinderfahrradsitz.

Wenn Sie Ihrem Kind einen sicheren Aufstieg auf dem eigenen Velo ermöglichen wollen, bieten wir Ihnen in unserem Kinderfahrradsitz Vergleich 2019 eine umfassende Kaufberatung sowie nützliche Tipps.

1. Was ist ein Kinderfahrradsitz?

Den Helm aufhaben

Ein passender Kinderfahrradhelm sollte nicht erst dann gekauft werden, wenn Ihr Kind eigenständig auf einem Lauflernrad oder Kinderfahrrad seine Kreise zieht. Obwohl in Deutschland keine Helmpflicht für Radfahrer oder ihre kleinen Beifahrer besteht, sollten Sie nicht nur mit gutem Beispiel vorangehen und selbst einen Fahrradhelm tragen, sondern Ihrem Kind im Kinderfahrradsitz ebenfalls einen passgenauen Radhelm aufsetzen. Kommt es im Straßenverkehr zu einem Sturz, können durch den schützenden Helm schlimme Kopfverletzungen deutlich reduziert werden.

Ein Kinderfahrradsitz, auch Fahrradkindersitz genannt, ist eine Sitzgelegenheit für Kleinkinder und Kinder bis zu sieben Jahren. Der entsprechende Sitz ist so konstruiert, dass er entweder an der Front oder am Heck des Rades befestigt werden kann. Dabei wird der Kindersitz an der Sattelstange, dem Rahmen oder am Steuerrohr fixiert. Die jeweilige Montage-Art bzw. das nötige Befestigungssystem variiert je nach Hersteller, jedoch sind diese Angaben auf jedem Produkt vermerkt.

Die meisten Modelle in unserem Kinderfahrradsitz-Test sind bereits ab einem Alter von 9 Monaten geeignet. Bevor Sie Ihren Sprössling jedoch in einen geeigneten Sitz setzen, sollten Sie bei Unsicherheiten besser Rücksprache mit einem Kinderarzt halten. Nicht jedes Kind kann mit 9 Monaten bereits problemlos aufrecht sitzen. Gehen Sie daher vor der ersten Ausfahrt auf Nummer sicher.

Ist der beste Kinderfahrradsitz gefunden, bieten Sie Ihrem Kind schon vor den ersten, eigenen Fahrversuchen die Möglichkeit, den Fahrtwind auf dem Fahrrad zu genießen. Zudem kann Ihr Spross seine Umwelt erkunden und zahlreiche neue Eindrücke gewinnen.

Die Vor- und Nachteile eines Kinderfahrradsitzes haben wir für Sie zusammenfassend auf den Punkt gebracht:

  • das Kind kann seine Umwelt erkunden
  • schafft Mobilität
  • Ausflüge mit der ganzen Familie sind möglich
  • umweltbewusst
  • direkte Nähe zum Radfahrer
  • max. Belastungsgrenze von 15 bis 22 kg
  • es kann und sollte lediglich ein Kind transportiert werden

2. Welche Kinderfahrradsitz-Typen gibt es?

Wie an anderer Stelle bereits erwähnt, gibt es zwei verschiedene Kinderfahrradsitz-Typen: Bei einer Variante wird der Fahrradsitz vorne montiert und bei der zweiten Option wird der Fahrradsitz hinten auf dem Rad befestigt – immer ausgehend vom Radfahrer. Beide Möglichkeiten haben Ihre Vorzüge. Damit Sie sich ein besseres Bild machen können, stellen wir Ihnen beide Typen in der folgenden Tabelle vor.

Typ Beschreibung
Kinderfahrradsitz vorne  Haben Sie sich für einen Fahrradsitz entschieden, der vorne montiert wird, kann Ihr kleiner Beifahrer seinen Blick direkt auf seine Umgebung richten und hat alles Wichtige vor Augen.

 

Zusätzlich haben Sie Ihr Kind direkt vor sich und können mit ihm reden. Ein weiterer Vorteil: Sie können einen Rucksack transportieren oder den Gepäckträger Ihres Fahrrads nutzen, da Sie den Rücken frei haben.

Ist der Kindersitz vorne am Fahrrad angebracht, sollten Sie direkt nach der Montage testen, ob Sie noch genügend Raum zum Aufsteigen haben, wenn Ihr Kind im Sitz verweilt. Außerdem müssen Sie die Fahrbahn gut im Blick haben. Ist Ihr Spross samt Kinderfahrradhelm zu groß und versperrt Ihnen die freie Sicht nach vorn, sollten Sie besser ein Heck-Modell wählen.

Auch das Lenken und Treten mit einem Fahrradkindersitz vorne am Rahmen oder Steuerrohr will gelernt sein. Drehen Sie daher vor einer größeren Tour ein paar Runden, um ein Gefühl für den Schwerpunkt des Rades zu bekommen.

Kinderfahrradsitz hinten Der größte Nachteil eines am Heck befestigten Fahrrad-Kindersitzes ist, dass dem kleinen Entdecker die Sicht nach vorn genommen wird. So muss das Kind seinen Kopf immer nach links und rechts drehen, um seine Umwelt wahrzunehmen.

 

Abgesehen davon, hat die Heck-Variante in puncto Stabilität und Komfort für den Fahrer die Nase vorn. Das Aufsteigen und Treten wird erleichtert, da die Beine genügend Platz zur Verfügung haben. Auch das Lenken wird nicht überdeutlich beeinflusst. Allerdings verzichten Sie hierbei auf die Möglichkeit, Ihr Kind bei Entdeckungsfahrten im Auge zu haben.

Doppelt hält besser: Wenn Ihr Kind regelmäßig auf mehreren Fahrrädern durch die Landschaft gefahren wird, sollten Sie über die Anschaffung einer zweiten Halterung nachdenken. So können Sie den Kindersitz vom Fahrrad lösen und mit nur wenigen Handgriffen umstecken.

3. Kaufkriterien für Kinderfahrradsitze: Darauf müssen Sie achten

3.1. Fest im Sitz

Kinderfahrradsitz sicherheitsgurt
Mit einem Gurtsystem sitzt Ihr Kind sicher im Sattel.

Bevor Sie Ihren persönlichen Kinderfahrradsitz-Testsieger auswählen, sollten Sie einen genaueren Blick auf die Gurtsysteme der einzelnen Modelle werfen. Tendenziell haben Sie zwei Optionen zur Auswahl: das 3-Punkt- oder 5-Punkt-Gurtsystem. Beide Varianten sorgen dafür, dass Ihr Kind wohlbehalten im Fahrradsitz für Kinder verweilt und nicht bei der ersten Kurve rausrutscht.

  • Das 3-Punkt-Gurtsystem besitzt zumeist eine Halterung im Schulterbereich und zwischen den Beinen. Ihr Kind wird demnach an drei Stellen fixiert.
  • Beim 5-Punkt-Gurtsystem kommen zusätzliche Sicherheitsgurte im Bereich der Taille hinzu. Dies empfiehlt sich vor allem bei Kindern, die relativ klein sind. So haben die Träger mehr Fläche zum Greifen und halten das Kind sicher an Ort und Stelle.

Unabhängig davon, für welches Modell Sie sich entscheiden, sollten Sie darauf achten, dass Ihr Kind den Mechanismus zum Öffnen der Gurte nicht selbstständig bedienen kann – auch dann nicht, wenn es fünf oder sechs Jahre alt ist.

Für noch mehr Sicherheit sorgt ein Frontbügel. Daran kann sich das Kind nicht nur festhalten, er stabilisiert zudem auch bei rasanteren Fahrten mit einem E-Bike.

Auch wenn Ihr Kind in seinem Sitz sicher angeschnallt ist, sollten Sie es dennoch nie unbeaufsichtigt im Kindersitz lassen. Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen kann Ihr Fahrrad umkippen, was unter Umständen für Verletzungen sorgen kann.

3.2. Da muss Luft ran

Das Velo gehört besonders in den warmen Frühlings- und Sommermonaten zu den beliebten Fortbewegungsmitteln. So kann man gleichzeitig das schöne Wetter genießen und etwas Gutes für seine Gesundheit tun. Allerdings bringt der Sonnenschein auch Wärme mit sich.

Damit es Ihrem Spross vor oder hinter Ihnen auf seiner Sitzgelegenheit nicht zu warm wird, sollte der Fahrradsitz fürs Kind gut belüftet sein. Wenn Sie einen Kinderfahrradsitz kaufen, achten Sie daher auf Perforationen und Belüftungslöcher, die Ihrem Kind etwas Abkühlung verschaffen.

3.3. Komfortabel unterwegs

Tragegriff kinderfahrradsitz
Ein Tragegriff im oberen Bereich des Kindersitzes erleichtert den Transport.

Radfahren macht nicht nur Spaß, manchmal machen die regelmäßigen Tretbewegungen die kleinen Beifahrer auch müde. Ob gewünscht oder nicht: Ein Fahrrad mit Kindersitz sollte auch einiges an Komfort bieten. Für bequemeres Sitzen sorgen Sitzkissen, die bei nahezu allen Modellen unseres Fahrradkindersitz-Tests zu finden sind. Besonders praktisch: Wenn Sie die Sitzpolster entnehmen können, um Sie im Anschluss zu waschen.

Eine zusätzliche Kopfstütze macht das Radeln noch angenehmer, da der Kopf angelehnt werden kann. Nicht nur bequem, sondern nützlich sind verstellbare Fußschalen sowie ein Speichenschutz. So können die Kinderbeine nicht versehentlich zwischen die Radspeichen gelangen und haben einen sicheren Ablageort, der zusammen mit ihnen mitwächst.

Wenn Sie Ihren Kindersitz regelmäßig abnehmen, sollten Sie zudem ein Modell mit Tragegriff wählen. So können Sie das Produkt mit einem Handgriff transportieren und ersparen sich das umständliche Tragen.

4. Pflege und Reinigungstipps

regenschutz kinderfahrradsitz
Ein Regenschutz schützt nicht nur das Material, sondern verhindert auch eine nasse Kehrseite.

Tendenziell sind Kindersitze fürs Fahrrad relativ wartungsarm. Trotzdem sollten Sie die Haltegurte und die Befestigung regelmäßig kontrollieren. Egal, ob der Kinderfahrradsitz günstig oder teuer ist, kein Material hält ewig. Daher sollte ein prüfender Blick nach dem Aufbau oder einer erneuten Montage nicht fehlen.

Um das Material gegen die Elemente zu schützen, gibt es zudem einen Kinderfahrradsitz-Regenschutz. Zusätzlich bewahrt es Ihr Kind vor einer nassen Hose nach einem Regenschauer.

Wenn Sie Ihren Kindersitz reinigen, reicht im Regelfall warmes Wasser und ein mildes Spülmittel. Von ätzenden oder scheuernden Substanzen raten wir jedoch ab, um dem Material nach Möglichkeit nicht zu schaden.

5. FAQs zum Thema Kinderfahrradsitz

5.1. Was sagt die Stiftung Warentest?

Zuletzt veröffentlichte die Stiftung Warentest in der Ausgabe 04/2007 einen ausführlichen Test über Kindersitze fürs Fahrrad. Dabei beleuchtete das Prüfinstitut insgesamt 15 Modelle, darunter auch den Jockey Comfort Fahrradsitz der Firma Römer, der im Vergleich überzeugte.

In einer weiteren Meldung in der Ausgabe 06/2016 mussten sich zwölf Front- und Heckmodelle im Praxistest beweisen.

5.2. Wie lange kann man einen Kinderfahrradsitz benutzen?

Mit Blick auf den Artikel §21 der Straßenverkehrsordnung lässt sich erkennen, dass jede Person, die mindestens 16 Jahre alt ist, ein Kind auf einem Kinderfahrradsitz transportieren darf. Hat das Kind das siebte Lebensjahr vollendet, muss es leider absteigen. Kinder, die älter als sieben Jahre sind, dürfen laut Gesetz nicht länger auf diese Art befördert werden. Diese Regelung entfällt jedoch, wenn das Kind eine Behinderung hat.

5.3. Wie montiert man einen Kinderfahrradsitz?

Die Montage eines Fahrradsitzes sollte mit großer Sorgfalt durchgeführt werden, damit Ihrem Kind im Straßenverkehr nichts passiert. Nehmen Sie sich daher ausreichend Zeit und lesen Sie aufmerksam die beiliegende Aufbauanleitung des Herstellers. Wenn in Ihnen kein begeisterter Heimwerker steckt, können Sie den Sitz auch problemlos in einem Fahrradladen aufbauen lassen. Sollten Sie doch selbst Hand anlegen wollen, bietet Ihnen das folgende Video eine anschauliche Anleitung:

5.4. Wie sicher ist ein Fahrradkindersitz?

reflektor kinderfahrradsitz
Mit Reflektoren und Katzenaugen erhöhen Sie Ihre Sichtbarkeit im Straßenverkehr.

Sofern Sie den Kinderfahrradsitz korrekt montiert haben, sind die Produkte in der Regel recht sicher. Sie können mit wenigen Mitteln Ihre Sichtbarkeit im Straßenverkehr jedoch schnell erhöhen und für mehr Sicherheit sorgen.

Achten Sie in jedem Fall darauf, dass Sie einen stabilen Fahrradständer am Rad haben. Egal, ob Sie ein Modell von Römer, Bellelli, Hamax, Polisport oder Thule erwerben, alle Modelle bringen ein Gewicht von drei bis fünf Kilogramm mit. Damit Ihr Fahrrad mit oder ohne Kind nicht einfach zur Seite kippt, sollten Sie in einen Zweibeinständer investieren.

Auch an der Fahrradbeleuchtung sollten Sie nicht sparen. Diese erleichtert nicht nur Ihnen das Sehen, sondern macht Sie samt Kind auch deutlich sichtbarer im Straßenverkehr. Einige Kindersitze besitzen Reflektoren, die die Sichtbarkeit erhöhen.

Für längere Touren raten wir außerdem zur Anschaffung eines Fahrradanhängers. Dort können Sie zwei Kinder gleichzeitig sicher von A nach B transportieren.

 

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