Fahrradständer Vergleich 2019

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Kaufberatung zum Fahrradständer Test bzw. Vergleich 2019

  • Dank eines Fahrradständers können Sie Ihr Rad überall abstellen. Für Fahrradständer gibt es viele Synonyme: Häufig werden sie auch als Fahrradstütze, Zweiradständer oder einfach als Radständer bezeichnet.
  • Fahrradständer lassen sich in zwei unterschiedliche Kategorien einteilen. Neben den klassischen Seitenständern gibt es die sogenannten Zweibeinständer, die dem Rad auch bei hohen Lasten einen sehr stabilen Halt bieten.
  • Beim Kauf von Fahrradständern für die Direktmontage sollten Sie vor allem darauf achten, für welche Reifengröße die Ständer geeignet und ob diese längenverstellbar sind.

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Wer viel mit seinem Fahrrad unterwegs ist, kennt möglicherweise die Probleme auf der Suche nach einem geeigneten Platz, um sein Rad abzustellen. Insbesondere in der Stadt sind derartige Parkmöglichkeiten oft nur in unzureichendem Maße gegeben, sodass ein Fahrradständer für Trekking- oder Cityräder im Gegensatz zu Fahrradcomputer, Fahrradkorb und Fahrradgepäckträger oft unverzichtbar und ein notwendiges Zubehör ist.

Damit Sie sich letztlich für den besten Fahrradständer entscheiden, haben wir in unserem Fahrradständer-Vergleich 2019 die wichtigsten Informationen für Sie zusammengetragen. Wir klären Sie in unserer Kaufberatung über die unterschiedlichen Typen auf und sagen Ihnen, was Sie beim Kauf dringend beachten sollten.

1. Wissenswertes zu Fahrradständern und ihrer Montage

Fahrraddiebstahl!

Münster ist laut polizeilicher Kriminalstatistik relativ gesehen die Stadt mit den meisten Fahrraddiebstählen. Im Jahr 2015 wurden, bezogen auf 100.000 Einwohner, insgesamt 1.719 Fahrräder gestohlen.

Die meisten Fahrrad-Typen lassen sich mit Fahrradständern ausrüsten. Insbesondere Räder für den Alltag werden meist mit einem dazugehörigen Ständer verkauft. Anders verhält es sich hingegen bei Rennrädern. Hier wird aufgrund des zusätzlichen Gewichtes auf entsprechende Halter verzichtet. Auch Mountainbike-Fahrradständer sind selten, da sie bspw. eine Behinderung für Fahrten in schwerem Gelände darstellen können.

Praktisch sind Radständer immer dann, wenn das Bike nur kurz abgestellt werden soll, bspw. um sich die Schnürsenkel zu binden oder bei einer kurzen Pause auf einer Fahrradtour. Aber auch wer auf der Suche nach einem geeigneten Abstellplatz ist, um sein Rad für einige Stunden anzuschließen, profitiert von einem Radständer enorm, da in den Zentren vieler Städte die aufgebauten Fahrradabstellanlagen häufig belegt sind.

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Viele Fahrradabstellanlagen sind häufig überfüllt.

Wer einen Zweiradständer an seinem Rad hat, erschließt sich zusätzliche Möglichkeiten. Bei stabilem Stand kann das Rad nun, ohne die Gefahr umzufallen, bspw. auch an Laternenpfosten und anderen geeigneten Objekten wie Baumstämmen oder Zäunen problemlos angeschlossen werden.

2. Verschiedene Fahrradständer-Typen

In einem Fahrradständer-Test können verschiedene Kategorien von Fahrradstützen voneinander unterschieden werden. Diese stellen wir Ihnen in nachfolgender Tabelle kurz vor.

Fahrradständer-Typ Besonderheiten
 Zweibeinständer

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  • Sie besitzen, wie der Name schon sagt, zwei Beine – auf jeder Seite des Rades eins.
  • Die Montage findet am Tretlager vom Fahrrad statt.
  • Dank Hebelwirkung wird einer der Reifen beim Ausklappen des Ständers in die Luft gehoben.
  • Zweibeinständer geben dem Rad einen sehr guten Stand und sind besonders praktisch, wenn das Fahrrad trotz hoher Lasten stabil stehen soll.
  • Sie sind außerdem praktisch bei Herren- und Damenfahrrädern mit Kindersitz, da die Gefahr des Umkippens des Rades nach dem Abstellen minimiert ist.
 Klassischer Seitenständer

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  • Sie sind einbeinig, wodurch das Rad beim Abstellen in eine leicht schräge Position gebracht wird.
  • Der klassische Fahrrad-Seitenständer bzw. Mittelbauständer funktioniert nach dem Prinzip des stabilen Dreibeins (Vorderrad, Hinterrad, Ständer).
  • Klassische Fahrradständer befinden sich sehr häufig direkt an der Tretkurbel.
  • Sie eignen sich nicht besonders gut für schwere Lasten, da diese viel Druck auf den Ständer ausüben und das Fahrrad zum Umkippen bringen können.
Prinzipiell gibt es mit dem Fahrradständer fürs Hinterrad, bzw. dem sog. Hinterbauständer noch einen dritten Fahrradständer-Typ: Da seine Funktionsweise der des klassischen Seitenständers aber gleicht, wurde er nicht als eigener Typ in die Tabelle aufgenommen. Der Kauf eines Hinterbauständers lohnt sich immer dann, wenn Sie einen Fahrradständer nachrüsten müssen und dies am Mittelbau (wegen fehlender Montagemöglichkeiten an der Tretkurbel) nicht möglich ist.

In der nachfolgenden Übersicht präsentieren wir Ihnen nochmal die wichtigsten Vor- und Nachteile von Zweibeinständern gegenüber klassischen Seitenständern (Mittelbau und Hinterbau):

  • sehr stabiler Stand
  • auch für hohe Lasten geeignet
  • weniger flexibel bei der Montage
  • nicht mit allen Fahrrädern kompatibel

3. Kaufberatung für Radständer: Darauf sollten Sie achten

Neben essentiellen Fahrradteilen wie Fahrradlenker, Fahrradsattel oder Fahrradpumpe gehört ein Radständer trotz seiner Nützlichkeit eher zum optionalen Zubehör, wie bspw. auch das Fahrrad-Schutzblech. Obwohl die Anschaffung eines Fahrradhalters zunächst banal klingen mag, gibt es einige wichtige Kriterien, die Sie unabhängig von Marke und Hersteller beachten sollten, wenn Sie einen Fahrradständer kaufen möchten.

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Stabiler Zweibeinständer aus Stahl, der sich zur Montage am Mittelbau eignet.

3.1. Material und Farbe

Wichtig sind vor allem die Materialien eines Fahrradständers, da sie Aussagen über dessen Stabilität zulassen.

Fahrradständer bestehen in der Regel entweder aus Stahl oder aus Aluminium. Auch die Verarbeitung von Kunststoff kann anteilsweise erfolgen, um bspw. die Flexibilität und Biegsamkeit des Ständers etwas zu erhöhen.

Stahl steht in dem Ruf, äußerst stabil und sehr schwer zu sein, aber in der Regel sind auch Aluminium-Ständer robust genug, um Fahrrad und Gepäck problemlos halten zu können. Im Gespräch mit heimwerker.de sagt der Experte Roland Huhn vom Allgemeinen Deutschen Fahrradclub e. V. zu dieser Thematik:

“Stahl hat ein höheres spezifisches Gewicht als Aluminium, aber auch eine höhere Festigkeit, so dass weniger Material gebraucht wird. Das relativiert den Gewichtsnachteil. Design und Verarbeitung entscheiden eher über die Haltbarkeit als der verwendete Werkstoff.”

Roland Huhn, ADFC

Vermeiden sollten Sie hingegen den Kauf von günstigen Aluminium-Druckguss-Ständern. Diese sind spröde, nicht besonders langlebig und können bei dauerhaft hohen Belastungen schnell brechen. Die körnige Bruchfläche ist silbergrau und kann ein wenig an das Bruchbild von Beton erinnern.

Farbe: Im Gegensatz zu anderen Kaufkriterien ist die Farbe eines Fahrradständers natürlich reine Geschmackssache. Besonders weit verbreitet sind Exemplare in Silber oder Schwarz.

3.2. Ständerart

Bevor Sie sich für einen bestimmten Fahrradständer entscheiden, sollten Sie dringend die unterschiedlichen Ständerarten genau beachten. Denn nicht bei jedem Fahrrad ist bspw. die Montage im Mittelbau (hinter dem Tretlager) möglich.

Wichtig: Vor allem, wenn Sie an "sportlichen Rädern" (z. B. Mountainbikes) einen Fahrradständer montieren möchten, geht dies häufig nur am Hinterbau.

3.3. Eignung für Radgröße

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Die meisten Fahrradständer für Erwachsene sind für 28-Zoll-Felgen geeignet.

Die Radgröße wird in Zoll angegeben und spielt bei der Wahl des richtigen Fahrradständers eine wichtige Rolle. Wer bspw. einen Ständer für ein Kinderfahrrad (12 bis 26 Zoll) kauft, könnte Probleme bekommen, wenn er diesen an ein 28-Zoll-Fahrrad montiert. Ein solcher Ständer wäre zu kurz und würde zum Umkippen des Rades führen. Aus diesem Grund sollten Sie immer exakt auf die Herstellerangaben achten.

3.4. Längenverstellbarkeit

Sehr viele Fahrradständer sind in ihrer Länge verstellbar. Dadurch sind sie flexibel auf die Laufradgröße einstellbar und es kann der ideale Neigungswinkel gefunden werden, bei dem das Fahrrad den sichersten Stand hat. Vorteilhaft ist außerdem, wenn Sie ein Modell wählen, dass sich ohne Werkzeug, bspw. per Rändelschraube (Schraube mit einem übergroßen, gerändeltem Kopf, die sich durch den Einsatz der Hände auf- und zudrehen lässt), einstellen lässt.

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4. Fragen und Antworten rund um das Thema Fahrradständer

4.1. Was kostet ein Fahrradständer?

Ein günstiger Fahrradständer kostet in etwa zwischen fünf und zehn Euro. Es gibt aber auch Modelle, die deutlich teurer sind und für die Sie bspw. um die 20 Euro und mehr ausgeben können.

4.2. Was ist ein Fahrradträger für die Wohnung?

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Eine im Wohnzimmer angebrachte, praktische Fahrradhalterung für die Wand.

Wer mit seinem teuren Rennrad Sport treibt, aber keinen Keller besitzt, für den könnte die Anschaffung eines Fahrradträgers für die Wohnung das Richtige sein. Hierbei handelt es sich nicht um einen klassischen Fahrradständer, sondern vielmehr um eine Fahrradhalterung zum Hinstellen bzw. einen Fahrradständer für die Wand, in den das Fahrrad eingehängt werden kann.

4.3. Hat die Stiftung Warentest einen Fahrradständer-Test durchgeführt?

Die Stiftung Warentest hat sich bisher noch keinen Fahrradständer-Testsieger gekürt. Allerdings weist sie in einer Meldung vom 15.06.2016 auf Folgendes hin: Radler sind für umgekippte Fahrräder, die Schäden an geparkten Autos hinterlassen, verantwortlich und können entsprechend haftbar gemacht werden. Aus diesem Grund bietet sich die Anschaffung eines stabilen Fahrradständers natürlich besonders an.

 

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