Kaufberatung zum Vinylboden Test bzw. Vergleich 2021

Das Wichtigste in Kürze
  • Vinylboden kommt vor allem aufgrund der optischen Vielfalt in diversen Vinylboden-Tests im Internet sehr gut an. Darüber hinaus ist der Boden pflegeleicht und robust.
  • Im Gegensatz zum Laminat werden die meisten Vinylböden fest verklebt. Das ist vor allem dort von Vorteil, wo Sie schwere Möbelstücke auf den Vinylboden stellen wollen.
  • Mit Blick auf die Haltbarkeit und den Laufkomfort empfehlen Experten Vinylböden mit Rutschhemmung, Trittschalldämmung und einer Nutzungsklasse, die selbst einer intensiven Nutzung standhält.

vinylboden-test

Vinylboden besteht aus Vinyl oder PVC – Polyvinylchlorid – und ist ein elastischer Bodenbelag, der leicht zu reinigen und pflegeleicht ist. Im Idealfall ist er auch für Feuchträume und die Küche geeignet. Die Nachfrage nach Vinylboden ist höher als nach Laminat, Landhausdielen oder Parkett. Das kann auch daran liegen, dass Vinylboden leicht zu verlegen ist. Es gibt ihn als Klick-Vinylboden, als selbstklebenden Vinylboden, als Vinylboden zum Kleben, als Vinylboden in Fliesenoptik, als Vinylboden in Holzoptik und vielen weiteren Varianten.

Die Hersteller liefern in erster Linie die klassischen Produktdetails, also Hinweise zu Länge, Breite, Dicke (der Nutzschicht und Gesamtdicke), Farbe, Design, Material und der Umweltverträglichkeit. Laut diversen Vinylboden-Tests im Internet sind jedoch auch Rutschhemmung und Trittschalldämmung beim Aufbau des Fußbodens zu beachten. Die Nutzungsklasse gibt Auskunft über die Eignung des Bodens für Privat-, Gewerbe- oder Industrieräume. Die besten Vinylböden sind für Feuchträume ebenso geeignet wie zum Verlegen auf der Fußbodenheizung. Besonders sichere Vinylböden sind schwer entflammbar.

Weitere wichtige Hinweise zu Vinylböden können Sie in der folgenden Kaufberatung 2021 nachlesen, die die Heimwerker.de-Redaktion für Sie zusammengefasst hat.

Hinweis der Heimwerker.de-Redaktion: Vinylboden ist in mehreren Schichten aufgebaut. Die Schichten entscheiden, ob der Boden viel Wärme durchlässt oder wenig, ob er Geräusche gut dämpft, ob er sich schnell abnutzt oder ob Sie darauf ausrutschen können.

vinylboden-kleben

Die meisten Vinylböden werden verklebt. Das ist doppelt gut, denn der Kleber dient als Trittschutzdämmung und der Bodenbelag hält auch schweren Möbeln stand. Aber Achtung: In einer Mietwohnung sollten Sie besser Klick-Vinylboden verlegen. Diesen können Sie rückstandslos entfernen.

1. Was unterscheidet Vinylböden in Tests im Internet?

Es gibt Qualitätsunterschiede, die Sie kennen sollten, bevor Sie Vinylboden kaufen. Einige Vinylböden sind für eine starke Dauerbelastung ausgelegt, andere sind besonders gut für Feuchträume geeignet. Erst wenn Sie die passende Qualität ausgesucht haben, sollten Sie sich für ein Design entscheiden. Dabei ist die Auswahl an verschiedenen Designs und Farben riesengroß. Von einfachem grauem Vinylboden über Vinylboden in Eichen-Optik bis hin zu richtig bunten Mustern ist hier für jeden (Designboden-) Geschmack etwas dabei.

Auch die Verlegeart ist ein entscheidendes Kaufkriterium. In diese Kategorie wird in Vinylboden zum Kleben und Vinylboden zum Klicken unterschieden. Das sind die Merkmale der verschiedenen Arten:

Vinylboden-Typ Merkmale
Vinylboden zum Kleben

vinylboden-rollenware

  • meist sehr dünn
  • vorteilhaft bei Fußbodenheizung
  • Untergrund muss exakt eben sein, schon kleine Unebenheiten sind damit sichtbar
  • Verkleben erfordert etwas Erfahrung, lässt sich aber für handwerklich Begabte bewerkstelligen
  • kürzen von Türzargen oder Türblättern ist nicht notwendig
  • Kleberschicht hat schallhemmende Wirkung
  • Vinylboden kann nicht verrutschen
  • beim Austauschen schwer zu entfernen
Klick-Vinylboden

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  • wird „schwimmend“ (also unverklebt) verlegt
  • Vinylboden gleicht beim Verlegen kleinere Unebenheiten aus
  • je nach Gesamtdicke zusätzliche Trittschalldämmung notwendig
  • lässt sich auf Fliesen ebenso verlegen wie auf fast allen anderen Untergründen
  • Fugen von Fliesen sind später nicht sichtbar
  • Türzargen und -blätter müssen Sie meistens anpassen
  • Gesamtdicke meistens zwischen 8 und 12 mm

Vollkommen zurecht erinnert Sie der Klick-Vinylboden vielleicht an den Laminatboden, was bedeutet, dass Sie sich im Vorfeld über diese Vor- und Nachteile von Klick-Vinylboden klar werden sollten:

    Vorteile
  • Untergrund muss häufig nicht weiter vorbereitet werden
  • Vinylboden gleicht kleinere Unebenheiten aus
  • einfache Verarbeitung
  • Fehler bei der Verlegung einfach zu korrigieren
  • Boden ist warm
  • häufig mit integrierter Trittschalldämmung
    Nachteile
  • Klick-Vinylboden im Bad nicht geeignet
  • Dicke des Bodens kann Folgeprobleme auslösen; ggf. müssen Türen gekürzt oder getauscht und Schwellen angepasst werden
  • nicht gut als Vinylboden für Fußbodenheizung geeignet

Hinweis der Heimwerker.de-Redaktion: In der Küche ist es am besten, wenn Sie den Vinylboden kleben. Für eine schwimmende Verlegung mit Klick-Vinylboden sind die Möbel zu schwer.

vinylboden-muster

Selbst in modernen Büros wird immer häufiger Vinylboden verlegt. Dann empfehlen Experten jedoch auf eine Nutzungsklasse im 30er Bereich zu achten.

2. Welcher Vinylboden ist besonders strapazierfähig?

Ob Ihr Boden besonders strapazierfähig ist, hängt vor allem von der Nutzschicht ab. Vinylboden mit einer dicken Nutzschicht von 0,4 mm oder mehr ist zwar nicht resistent gegenüber Beschädigungen, dennoch ist er langlebiger als anderer Vinylboden.

Zur Orientierung dienen die sogenannten Nutzungsklassen, die Sie auch in unserem Vinylboden-Vergleich finden und die sich vor allem an der Dicke der Nutzschicht orientieren. Die Mindest-Nutzungsklasse ist Vinylboden, der für Privaträume geeignet ist.

Nutzungsbereich Nutzungsklasse
Private Wohnräume

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  • 21: z.B. fürs Schlafzimmer
  • 22: z.B. fürs Esszimmer
  • 23: z.B. fürs Wohnzimmer
gewerblich genutzte Räume

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  • 31: z.B. für Hotelzimmer
  • 32: z.B. für Arztpraxen
  • 33: z.B. für Klassenzimmer
  • 34: z.B. für Mehrzweckhallen
industriell genutzte Räume

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  • 41: z.B. für gering genutzte Werkstätten
  • 42: z.B. in Fließbandhallen
  • 43: z.B. in Lagerhallen

3. Ist Vinylboden umweltverträglich?

Moderne Vinylbodenbeläge von Herstellern und Marken wie Parador, Artens, Stilista, Bodenmeister, Vidaxl, CasaXXL oder Ic&Team sind heute nicht mehr gesundheitsschädlich. Sie liegen alle weit unter den gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwerten für bestimmte Schadstoffe. Teils sind sie sogar mit natürlichen Inhaltsstoffen hergestellt. Sie belasten weder die Umwelt noch dünsten sie gesundheitsschädliche Stoffe aus.

Was ist Bio-Vinylboden? Es gibt mittlerweile Vinylbodenhersteller, die bei der Herstellung ihrer Vinylböden komplett auf PVC verzichten. Die Böden sind auf Polyurethan-Grundlage hergestellt und enthalten natürliche Materialien wie Raps- oder Rizinusöl. Darin sind weder Weichmacher noch Phthalate enthalten, die im Verdacht stehen, Krebs zu erregen. Zudem verzichten sie komplett auf die Verwendung von Chlor oder Lösungsmitteln. Viele der modernen Vinylböden lassen sich darüber hinaus vollständig recyceln.

4. Gibt es Einschränkungen, was Maße, Farbe und Design betrifft?

Vinylboden bekommen Sie als Dielen in verschiedenen Längen und Breiten für den Klick-Vinylboden. Oder Sie kaufen sich Vinylboden als Rollenware. Dabei gibt es fertige Rollen mit einer Länge von 3 m und einer Breite von 4 m oder Sie kaufen sich Vinylboden als Meterware im Baumarkt oder im Teppichfachgeschäft. Dort erhalten Sie Rollenware mit einer Breite von 4 oder 5 m, die Sie in der gewünschten Länge kaufen können, um ein ganzes Zimmer damit ohne Fugen auszulegen.

Auch die Designauswahl sei überwältigend, schwärmen Nutzer in diversen Vinylboden-Tests im Internet, so dass Sie sicherlich die passende Optik für Ihren Wohn- oder Gewerberaum finden.

vinylboden-eiche

Vinylboden in Holz-, Stein- oder Betonoptik ist die beliebteste Variante.

Zu den beliebtesten Designvarianten in diversen Vinylboden-Tests im Internet zählen:

  • Vinylboden in Fliesenoptik
  • Vinylboden in Holzoptik
  • grauer Vinylboden
  • Vinylboden in Eiche-Optik
  • Vinylboden in Eiche-natur-Optik
  • Vinylboden in Betonoptik
  • Vinylboden in Steinoptik
  • weißer Vinylboden
  • heller Vinylboden
  • Vinylboden mit buntem Muster

5. Häufige Fragen und Expertenantworten rund um den Vinylboden-Vergleich

5.1. Ist Vinylboden mit integrierter Trittschalldämmung nötig?

Extra-Dämmschicht

Einige Vinylböden reduzieren den Lärm um 10 bis 20 dB(A). Dabei handelt es sich um Vinylboden mit einer Extra-Dämmschicht, die beispielsweise aus Kork bestehen kann.

Einige Vinylböden sind mit einer Trittschalldämmung ausgestattet. Sie ist unbedingt notwendig, wenn Ihre Wohnung nicht im Erdgeschoss liegt. Die Trittschalldämmung sorgt dafür, dass der Nachbar in der Wohnung unter Ihnen nicht ständig durch Ihre Schritte und andere Geräusche gestört wird.

Wenn der Vinylboden keine extra Trittschalldämmung hat, empfehlen Experten in diversen Vinylboden-Tests im Internet die Einlage einer Dämmschicht beim Verlegen des Vinylbodens.

5.2. Wo gibt es Vinylboden günstig zu kaufen?

Sie können Ihren neuen Vinylboden bequem über das Internet bestellen oder Sie gehen in ein Fachgeschäft für Bodenbeläge. In vielen Bau- und Heimwerkermärkten, wie bei Tedox zum Beispiel, finden Sie Vinylböden und Zubehör, das Ihnen beim Verlegen hilft. Sind Sie auf der Suche nach günstigem Vinylboden, raten wir Ihnen zu einem Blick in unseren Vinylboden-Vergleich. Darin weisen wir den Preis pro Quadratmeter aus, sodass Sie nicht den Gesamtpreis zum Vergleich nutzen müssen, sondern auf einen einheitlichen Wert zurückgreifen können. Im stationären Handel, also in Baumärkten, haben Sie diese Vergleichsoption nicht. Discounter wie Aldi oder Lidl bieten Vinylböden meist nicht an.

5.3. Was ist besser Vinyl- oder Laminatboden?

vinylboden-fliesenoptik

Fliesen und Natursteine sind die erste Wahl im Bad. Doch auch Vinylboden, der für Feuchträume geeignet ist, lässt sich im Bad verlegen.

In diversen Vinylboden-Tests im Internet hat Vinylboden klar die Nase vorn. Das liegt schon daran, dass es diesen Bodenbelag in vielen schönen Designs gibt und er – je nach Qualität – wirklich für alle Räume geeignet ist. Ob Sie sich für Laminat- oder Vinylboden entscheiden, hängt vor allem auch von Ihrem ganz persönlichen Geschmack ab.

Wenn Sie zur Miete wohnen, kann es sinnvoll sein, Laminat zu verwenden. Er lässt sich selbst verlegen und beim Auszug wieder restlos entfernen. Für Feuchträume ist Laminat allerdings nicht die ideale Lösung. Für das Bad ist Vinylboden die bessere Wahl, auch in der Küche ist Vinylboden besser. Wenn das Budget begrenzt ist, kann es sich lohnen, nach Angeboten für Vinylböden Ausschau zu halten.

5.4. Was kostet Vinylboden?

Bei den Kosten für Vinylboden spielt auch die Beschaffenheit des Untergrundes eine wichtige Rolle. Ist alles eben, sind kaum Vorarbeiten erforderlich. Der Quadratmeter Vinylboden kostet je nach Qualität 12 bis 15 Euro für lose Bahnware, 15 bis 25 Euro für Klick-Vinyl und über 20 Euro für einen gut gedämmten Voll-Vinylboden. Zu den Materialkosten kommen noch die Kosten hinzu, die durch die Vorbereitung des Untergrunds entstehen. Das können im schlimmsten Fall 15 Euro pro Quadratmeter zusätzlich sein.

5.5. Welches Arbeitsmaterial ist zum Verlegen notwendig?

Je nach Verlegungsmethode brauchen Sie anderes Material und anderes Werkzeug. Um Klick-Vinyl zuzuschneiden, brauchen Sie in erster Linie eine Säge. Für die Klebevariante brauchen Sie mehr Werkzeug und Zubehör, beispielsweise den passenden Kleber, einen Spachtel zum Auftragen des Klebers und ein Werkzeug, um den Vinylboden auf den Kleber zu pressen. Wichtig dabei ist die Auswahl des richtigen Klebers. Bei selbstklebendem Vinylboden ist kein zusätzliches Material notwendig. Seitens der Stiftung Warentest gibt es weder einen Hinweis auf einen Vinylboden-Testsieger noch Informationen zu wichtigem Zubehör. Die Verbraucherschützer haben noch keinen Vinylboden-Test durchgeführt.