Wäschetrockner Vergleich 2019

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Kaufberatung zum Wäschetrockner Test bzw. Vergleich 2019

  • Ein Wäschetrockner nimmt Ihnen die Arbeit ab, nasse Textilien auf die Wäscheleine hängen zu müssen, da der Trockner diese "bügeltrocken" trocknet.
  • Gerade in Haushalten, die keine Möglichkeit haben, ihre nasse Wäsche im Haus aufzuhängen, ist ein Wäschetrockner von Nöten. Aber auch, wenn ein hohes Wäscheaufkommen herrscht, kann ein Trockner die Hausarbeit beschleunigen.
  • Ihr persönlicher Wäschetrockner-Testsieger sollte einer werden, der mit geringem Stromverbrauch, hoher Füllmenge und kurzer Trockenzeit punktet.

Interior of luxury laundry room with washing mashine

Gerade in einem großen Haushalt fällt im Alltag viel Wäsche an. Daher stiehlt das Auf- und Abhängen von Kleidung, Geschirrtüchern oder Bettwäsche besonders viel wertvolle Zeit.

Ein Wäschetrockner nimmt Ihnen diese Arbeit ab, da Sie die nassen Textilien einfach nur von der Waschmaschine in den Trockner umladen müssen. Dieser trocknet diese dann von alleine und Sie können in dieser Zeit andere Dinge erledigen.

Günstige Wäschetrockner bei Media Markt oder Saturn gibt es bereits ab 300 Euro, High-End-Geräte liegen in etwa bei 1.500 Euro.

Worauf Sie besonders Acht geben sollten, wenn Sie sich einen Wäschetrockner kaufen möchten, erfahren Sie in unserem Wäschetrockner-Vergleich 2019. Mit unserer Kaufberatung möchten wir Ihnen helfen, den für Sie besten Wäschetrockner zu finden.

1. Warum einen Wäschetrockner kaufen?

Im Grunde ist ein Wäschetrockner für jeden geeignet, dem es zu lästig ist, die Wäsche immer an der Leine aufzuhängen.

Dieser Wäschetrockner von Gorenje dient nicht nur dazu, die Wäsche zu trocknen, sondern ist auch ein Hingucker.
Dieser Wäschetrockner von Gorenje dient nicht nur dazu, die Wäsche zu trocknen, sondern ist auch ein Hingucker.

Dieser Wäschetrockner von Gorenje trocknet die Wäsche zuverlässig und ist zudem ein echter Hingucker.

Doch besonders für die Menschen, die keine Möglichkeit haben, ihre Wäsche in der Wohnung aufzuhängen, ist ein Trockner hilfreich. Denn je nach Bauart kann dieser auch unter einer Arbeitsplatte in der Küche oder im Bad installiert werden. Eventuell können Sie den Trockner sogar auf Ihre Waschmaschine stellen.

Das Aufstellen eines Wäscheständers im Schlaf- oder Wohnzimmer sollte aufgrund einer möglichen Schimmelbildung vermieden werden.

Ein Trockner kann gerade bei einem hohen Waschbedarf Abhilfe schaffen. Daher empfiehlt sich der kauf eines Wäschetrockners schon bei Haushalten mit 4 Personen.

2. Wäschetrockner-Typen: Wie funktionieren sie?

Es gibt verschiedene Wäschetrockner, die sich in ihrer Art zu trocknen unterscheiden. Auch lassen sich die Wäschetrockner von unterschiedlichen Herstellern wie AEG oder Miele dahingehend kategorisieren, wie sie verbaut werden können. Im Folgenden finden Sie einen Überblick:

2.1. Kondensationstrockner

Flusensieb
Unabhängig vom Typ des Trockners sollten Sie nach jedem Trockenvorgang das Flusensieb reinigen, in welchem sich Textilreste verfangen.

Zu Beginn wird die Luft im Inneren des Kondensationstrockners erwärmt und kann somit das Wasser der feuchten Wäsche aufnehmen. Der Feuchtigkeitsgehalt der Luft steigt. Dann sorgt eine angesaugte, kältere Umgebungsluft für das Abkühlen der feucht-warmen Luft und es kommt schließlich zur Kondensation. Das austretende Wasser wird dabei in dem Behälter des Trockners gesammelt. Das Ergebnis: Die Wäsche ist trocken.

Für die Inbetriebnahme des Kondenswäschetrockners müssen Sie diesen lediglich mit einer Stromquelle verbinden. Dies ist insbesondere vorteilhaft, weil sich der Trockner in jedem beliebigen Raum aufstellen lässt.

Außerdem hat dieser Trockner-Typ zum Vorteil, dass er die entstehende Wärme beim Trocknen der Wäsche an den Wohnraum abgibt. Die unmittelbare Umgebung wird dadurch beheizt und mögliche Heizkosten können geringer ausfallen.

  • kann überall installiert werden
  • beheizt den Raum mit seiner Abwärme
  • im Vergleich niedrige Anschaffungskosten
  • höherer Energieverbrauch (als Modelle mit Wärmepumpe)
  • meist nur mäßige Energieeffizienzklassen (meist B oder C) bei Wäschetrocknern ohne Wärmepumpe

2.2. Wärmepumpentrockner

Bosch Wärmepumpentrockner
Unter den diversen Typen von Trocknern sind Wärmepumpentrockner am energieeffizientesten.

Unter den Kondensationstrocknern selbst lassen sich noch diejenigen mit einer eingebauten Wärmepumpe von denen ohne Wärmepumpe unterscheiden.

Kondenstrockner mit Wärmepumpe, auch genannt Wärmepumpentrockner, sind ganz besonders energieeffizient und erreichen daher oft auch die Energieeffizienzklasse A.

Die Energieeffizienz wird dadurch erreicht, dass die Wärmepumpe der warmen Abluft Energie entzieht, die dazu genutzt wird, die kalte Zuluft wieder zu erwärmen.

Zwar noch recht teuer im Preis, dafür stark in der Leistung sind energieeffiziente Wäschetrockner, die mit einer Wärmepumpe versehen sind.

Die hohen Anschaffungskosten zahlen sich jedoch aus, da ein solches Gerät bis 45% weniger Energie aufgrund seiner technischen Merkmale verbraucht. Wärmepumptrockner arbeiten daher überdurchschnittlich umweltschonend.

  • bis zu 45 Prozent Energieersparnis im Vergleich zu normalem Kondenstrockner
  • teuer in der Anschaffung, eventuell höhere Wartungskosten

Da der Aufbau eines Trockners recht komplex ist, haben wir hier noch ein Video für Sie herausgesucht, dass anschaulich erklärt, wie genau ein Wärmepumpentrockner von der Firma Miele funktioniert:

2.3. Der Ablufttrockner

Die Nutzung eines Ablufttrockners ist nicht in jedem Haushalt möglich, da ein Zugang zum Fenster oder zu anderen Öffnungen gewährleistet sein muss, um die feuchte Luft nach draußen zu leiten.

Wenn dies nicht möglich ist, wird häufig auf den Kondensationstrockner zurückgegriffen. Das erklärt auch, warum dieser so beliebt ist.

Der Ablufttrockner ist günstig in der Anschaffung, aber teuer im Verbrauch. Solche Modelle benötigen einiges an Energie, um Luft vom Abluftschlauch an die Umgebung abzugeben. 

Das System zur Luftableitung ist grundlegend recht praktisch nur kann es durchaus störend sein, wenn das Fenster immerzu geöffnet werden muss und daher der Wohnraum auskühlt.

  • preisgünstig
  • Ablufttrockner weniger bekannter Marken ab 150€ erhältlich
  • hoher Energieverbrauch – schlechtere Energieeffizienzklassen
  • nicht in allen Haushalten einsatzfähig
  • Sicherheitsvorkehrungen nötig – Nähe zur Heizungsanlage meiden

2.4. Toplader oder Frontlader?

Die unterschiedlichen Trockner-Typen gibt es meistens in zwei Ausführungen: als Toplader oder Frontlader.

Frontlader Toplader
frontlader-trockner toplader-trockner
  • Beladungsöffnung an der Vorderseite des Geräts
  • Bedienelemente über Beladungsöffnung
  • unterbaufähig
  • können auch auf Waschmaschine gestellt werden
  • Beladungsöffnung und Bedienelemente an der Oberseite des Geräts
  • schmal und kompakt
  • nicht unterbaufähig
  • geringere Beladungshöchstmenge

Tipp: Wäschetrockner können problemlos auf die Waschmaschine gestellt werden. Eine Antivibrationsmatte zwischen den beiden Geräten ist jedoch aus Sicherheitsgründen Pflicht. Solche Matten sind für ca. 10 € online oder im Baumarkt erhältlich.

Andernfalls könnten Sie noch über die Anschaffung eines Waschtrockners nachdenken: Das Gerät kann Textilien waschen und trocknen.

3. Kaufkriterien für einen Wäschetrockner: Darauf müssen Sie achten

3.1. Energieeffizienzklasse

energieeffizienzZusammen mit der Waschmaschine und dem Kühlschrank ist der Trockner wohl der größte Stromfresser im Haushalt. Doch wenn Sie darauf achten, welche Energieeffizienzklasse Ihr Wunsch-Trockner aufweist, können Sie Geld sparen.

Die EU-weite Kennzeichnung verrät Ihnen, wie energieeffizient Ihr Gerät ist. Je weiter hinten der Buchstabe im Alphabet steht, desto mehr Strom verbraucht das Gerät. Demzufolge sind alle Trockner, die mit einem A oder B gekennzeichnet sind, sehr umweltfreundlich. Wäschetrockner der Energieeffizienzklassen A+++ und A++ sind besonders energiesparend.

Solche Trockner sind zwar in der Anschaffung teurer, aber rentieren sich trotzdem, da sie sich positiv auf die Stromrechnung auswirken.

Wäschetrockner-Stromverbrauch senken

Um Mehrkosten sowie einen erhöhten Energieverbrauch zu vermeiden, empfiehlt es sich, die nasse Wäsche in der Waschmaschine zu schleudern, bevor der Trockner eingesetzt wird.

Feuchtigkeitssensoren sparen zusätzlich Strom und Zeit. Denn diese stoppen automatisch den Trockner noch vor Ende des Programms.

Diese Antivirbationsmatte können Sie unter Ihren Trockner legen, damit die Vibrations-Geräusche leiser werden.
Diese Antivibrationsmatte können Sie unter Ihren Trockner legen, damit die Vibrations-Geräusche leiser werden.

Die Maschine sollten Sie grundsätzlich immer nur dann einschalten, wenn sie maximal befüllt werden kann.
Bei weniger Wäsche und demnach mit einer nur zur Hälfte befüllten Trommel wir unnötig Energie verbraucht.

Des Weiteren kann der Zeitaufwand des Trocknens mithilfe sogenannter Trocknerbälle um ein Viertel verkürzt werden. Die Bewegung der Bälle innerhalb der Trommel führt zu einem Auflockern der Wäsche und somit zu einer besseren Luftzirkulation. Außerdem speichern die Bälle beispielsweise im AEG Trockner zusätzliche Wärme, die den Trockenvorgang ebenfalls beschleunigt. Besonders effektiv sind Trocknerbälle bei Daunen.

3.2. Füllmenge

Je größer, desto besser – dieser Spruch gilt hier nicht. Besser ist es in diesem Fall, beispielsweise einen Siemens Trockner zu wählen, der in etwa das gleiche Fassungsvermögen hat wie Ihre Waschmaschine.

Denn der Strom- und Wasserverbrauch ist am niedrigsten, wenn Sie die Trommel immer gut befüllen. Daher sollten Sie es vermeiden, diese nur halb befüllen zu können, weil Ihre Waschmaschine nicht genügend Wäsche reinigen kann.

Prinzipiell lässt sich sagen: In einem großen Haushalt lohnen sich große Trommel mit sieben bis neun Litern Fassungsvermögen. In einem kleinen Haushalt reicht eine kleine Trommel mit sechs bis sieben Liter Volumen aus.

“Die Höchstmenge, die auf dem Energielabel des Wäschetrock­ners steht, bezieht sich auf das Baumwoll­programm schrank­trocken. Andere Programme wie Pflegeleicht oder Wolle sind für weniger Wäsche vorgesehen. Meist nur für 3 bis 3,5 Kilo. Wer mehr Pflegeleichtes als Grobes trocknet, sollte das bedenken.”

– Stiftung Warentest 09 / 2016 –

3.3. Trockenzeit

Die Trocknungsdauer variiert von Gerät zu Gerät – teilweise sogar über eine Stunde. Wird z.B. der Wäschetrockner von Siemens bei Ihnen praktisch rund um die Uhr laufen, kann jede Minute Einsparung beim Programmdurchlauf Geld sparen.

Daher beachten Sie die Angaben zu diesem Thema und vergleichen die Zeitspannen bei den identischen Programmen miteinander.

3.4. Lautstärke

Schontrommel
Ähnlich wie bei einer Waschmaschine ist auch eine Schontrommel im Wäschetrockner lohnenswert, da die Kleidung sanfter bewegt wird und keine Fäden zieht.

Wenn die Maschine im Keller oder der Waschküche stehen wird, ist der Lärmpegel vermutlich relativ egal. Doch in der Küche oder dem Bad kann der Trockner schnell zum störenden Dauergeräusch werden. Daher beachten Sie auf die Lautstärke-Angabe in Dezibel (dB) bei den Herstellerangaben und wählen Sie einen möglichst leisen Trockner bei Ihrem Wäschetrockner-Test.

4. Tipps zum Trocknen

Hier haben wir ein paar Tipps zum Wäschetrocknen für Sie zusammengetragen, mit denen Sie Ihre Textilien schonend trocknen können:

  • Schleudern Sie Ihre Wäsche schon in der Waschmaschine mit möglichst hoher Drehzahl. Denn je weniger Wasser die Textilien enthalten, desto weniger Zeit braucht der Trockner anschließend.
  • Landet Ihre Kleidung nach der Waschmaschine auf jeden Fall im Trockner, können Sie getrost auf Weichspüler verzichten. Im Trockner gelangt – je Material und Verarbeitung – so viel Luft zwischen die Fasern, dass die Kleidung flauschig wird.
  • Mit Daunen gefütterte Textilien sollten Sie in jedem Fall in den Trockner geben. Die Federn würden an der Wäschespinne schnell verkleben. Lassen Sie genügend Platz und werfen Sie noch drei oder vier Tennisbälle in die Trommel. Das verhindert, dass die Federn verklumpen.

 

waescheleine

5. Wäschetrockner bei der Stiftung Warentest

Zuletzt hat die Stiftung Warentest in ihrem Heft im September 2016 73 Trockner genau unter die Lupe genommen. In dem Wäschetrockner-Test wurden nur Kondenstrockner berücksichtigt.

Besonders gut abgeschnitten haben folgende Trockner:

  • Grundig GTA 38267 G
  • Beko DH 8534 GX0
  • Bosch WTW875W0

Damit Sie einen besseren Wäschetrockner-Vergleich machen können, haben wir hier für Sie die beliebtesten Hersteller und Marken von Wäschetrocknern aufgelistet:

  • Bosch
  • Siemens
  • AEG
  • Miele
  • Beko
  • Grundig
  • Hoover
  • Bauknecht
  • Whirlpool
  • Blomberg
  • Bomann
  • Gorenje
  • Indesit
  • Candy

6. Fragen und Antworten rund um das Thema Wäschetrockner

6.1. Wie viel Strom verbraucht ein Wäschetrockner?

Ganz pauschal lässt sich das nur schwer sagen: Wird von einer Durchschnittstrommelgröße ausgegangen, so beginnt der Stromverbrauch von Kondens- und Ablufttrocknern bei ungefähr 3 Kilowattstunden (kWh). Bei einem Trockner, welcher über eine Wärmepumpe verfügt, liegt der Stromverbrauch nur bei 1,5 bis maximal 1,8 Kilowattstunden. Der Stiftung Warentest zufolge verbrauchen einige Geräte sogar noch weniger Energie und sind somit äußerst umweltschonend.

Um genaue Verbrauchswerte zu erhalten, schauen Sie sich die Herstellerangaben genau an. Dort findet sich immer ein jährlicher Stromverbrauch angegeben.

6.2. Welche Laufzeit hat ein Wäschetrockner?

Die Firma Samung stellt nicht nur Handys und Smartphones her, sondern auch Wäschetrockner.
Die Firma Samsung stellt nicht nur Handys und Smartphones her, sondern auch Wäschetrockner.

Die jeweilige Laufzeit des Trockenvorgangs hängt stark von dem gewählten Programm ab. Zusätzlich unterscheiden sich die Zeiten auch von Hersteller zu Hersteller.Grob lassen sich jedoch folgende Zeiten für die Standard-Programme festhalten:

  • "stark trocknen" ca. 95 Minuten,
  • "extra trocknen" ca. 85 Minuten,
  • "schranktrocken" ca. 75 Minuten,
  • "bügelfeucht" ca. 60 Minuten.

6.3. Wie lange Hält ein Wäschetrockner?

Je nach Pflege und Art der Nutzung überlebt ein Trockner in etwa zehn bis 15 Jahre.  Doch kann auch ein Trockner mal kaputt gehen. Um mehr von Ihrer Neuanschaffung zu haben, vergleichen Sie deshalb auch die Garantie-Leistungen der Hersteller und die Service-Hilfe im Notfall.

6.4. Wie heiß wird ein Wäschetrockner?

Nicht nur in der Waschmaschine, sondern auch im Trockner können Kleidungsstücke noch eingehen, wenn es zu heiß wird. Abhängig davon, welchen Typ Trockner Sie besitzen, wird es in der Trommel unterschiedlich heiß:

Ablufttrockner trocknen bei Temperaturen zwischen 85 - 110 °C, Kondenstrockner arbeiten im Bereich zwischen 100 - 125 °C. Wärmepumpentrockner dagegen trocknen Ihre Textilien bereits mit 45 - 60 °C. Daher rührt unter anderem auch der geringe Stromverbrauch der Wärmepumpentrockner.

 

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