Atemschutzmaske Vergleich 2019

Die besten Staubmasken im Vergleich.

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Kaufberatung zum Atemschutzmaske Test bzw. Vergleich 2019

  • Atemschutzmasken gehören in einigen Berufen zur persönlichen Schutzausrüstung, die arbeitsrechtlich vorgeschrieben ist. Doch auch Hobby-Handwerker sollten sich vor Staub, Dämpfen und Gasen schützen.
  • Eine Staubmaske schützt die Atemwege. Es gibt sie als Halbmaske und als Vollmaske. Das wesentlich häufigere, halbe Modell erfordert, dass Sie Ihre Augenpartie separat mit einer Schutzbrille abdecken.
  • Je nachdem, mit welchen Stoffen Sie in Berührung kommen, sollten Sie eine Atemschutzmaske kaufen, die die erforderliche Schutzklasse FFP erfüllt. Davon gibt es drei Stufen, die vor simplem Staub oder gesundheitsschädigenden Stoffen bis hin zu radioaktiven Einflüssen bewahren können.

Atemschutzmaske Test
In der Luft wimmelt es vor mikroskopisch kleinen Partikeln, die über weite Distanzen getragen werden und nicht nur gute Folgen haben. Von Krankheitserregern und Pollenflug hört man in den Medien häufiger, aber wenn es um Reparaturarbeiten oder Bauprojekte geht, scheint das oft keine Rolle zu spielen.

Dabei ist der dort aufgewirbelte Staub schlecht für die Atemwege und auch Dämpfe und Gase sind schädlich für die Lunge. Um sich zu schützen, ist die Anschaffung einer Atemschutzmaske günstig. In unserem Atemschutzmasken-Vergleich 2019 zeigen wir Ihnen wichtige Kriterien und Kategorien, anhand derer Sie Ihren Atemschutzmaske-Testsieger finden können.

1. Mehr als Maskerade – Die Atemschutzmaske wehrt viele Gefahren ab

atemschutzmaske schutzbrille
Bei Halbmasken ist eine zusätzliche Schutzbrille erforderlich.

Bei einigen Berufen sind Staubmasken Bestandteil der Arbeitsschutz-Ausrüstung. Ist etwa Lackierern, Tischlern oder Malern an ihrer Gesundheit gelegen, schützen sie ihre Atemwege vor den Begleiterscheinungen, die beim Hantieren mit unterschiedlichen Werkstoffen auftreten. Sie enthalten Luftfilter, die den Sauerstoff vorher gründlich säubern und werden über Haltebänder sehr dicht am Gesicht angebracht.

Manche Modelle verfügen zudem über Nasenbügel, die den ergonomischen Sitz verbessern, weil sie meist aus verformbarem Metall gefertigt sind und sich an die individuelle Form der Nase des Trägers anpassen lassen. Zudem kann die Feinstaubmaske verhindern, dass eine Schutzbrille durch entweichende Luft von innen beschlägt und so Ihre Sicht beim Arbeiten verschlechtert.

Staubsaugen: Die Stiftung Warentest hat zwar selbst keinen Atrmschutzmasken-Test durchgeführt, riet aber schon in ihrer Ausgabe 11/2014 an, dass eine Atemschutzmaske insbesondere bei Arbeiten in geschlossenen Räumen sehr zu empfehlen ist. Doch es gibt auch andere Zusatzmöglichkeiten, um den Staub nicht massenhaft in der Luft zirkulieren zu lassen: entweder mit einem nah an der Arbeitsstelle positionierten, eingeschalteten Staubsauger oder auch mit Geräten, die über eine eigene Absaugvorrichtung verfügen.

Bevor wir zu den Feinheiten kommen, haben wir für Sie hier schon einmal die gängigsten Vor- und Nachteile von Atemschutzmasken zusammengefasst:

  • filtern neben Schmutz auch manche Viren, Bakterien und andere Schadstoffe aus der Luft
  • Atemwege und Lunge werden geschützt
  • teils werden auch Gerüche abgewehrt
  • nicht immer angenehm zu tragen

2. Halb- oder Vollschutz? Diese Atemschutzmasken-Typen gibt es zur Auswahl

Neben den halben Staubmasken, die bei uns in der Produkttabelle zu finden sind, gibt es auch Exemplare, die über das ganze Gesicht gezogen werden. Wir erklären Ihnen die Vorzüge beider Varianten:

Maskentyp Beschreibung

Halbmaske

atemschutzmaske-heimwerker-halbmaske

Die Halbmaske bedeckt die untere Gesichtspartie, sprich Mund und Nase. Sie umschließt diese und verhindert so, dass feste Stoffe oder giftige Dämpfe in die Atemwege gelangen können. Das gilt auch für manche Krankheitserreger, die über die Luft transportiert werden.

Mittels eines biegbaren Nasenbügels aus Metall lässt sie sich individuell auf die jeweilige Nase legen und verfügt somit über eine effektive Dichtlinie. Ihre Konstruktionsweise bedeutet allerdings auch, dass die Augenpartie nicht geschützt ist. Dafür wird zusätzlich eine Schutzbrille benötigt.

Vollmaske

 

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Zusätzlichen Schutz für die Augen bietet hingegen die Vollmaske, die aus Gummi und Silikon gefertigt ist. Sie verfügt über eine oder zwei Sichtscheiben, die in einen Dichtrahmen eingelassen sind. Sie ist darüber hinaus technisch anspruchsvoller aufgebaut und kann je nach Hersteller auch über eine Sprechmembran, einen Atemregler sowie einen Tragegurt und eine Innenmaske verfügen.

Sie sind um ein Vielfaches teurer als Halbmasken und meist im alltäglichen Gebrauch nicht zwingend erforderlich. Wollen Sie etwa nur Ihre Atemwege vor Staub schützen, wenn Sie mit dem Winkelschleifer o.Ä. arbeiten, ist eine Vollmaske nicht notwendig.

3. Wichtige Kriterien für den Kauf der für Sie besten Atemschutzmaske

Dass eine Feinstaubmaske Ihre Atemwege abschirmt, versteht sich von selbst. Es gibt aber darüber hinaus auch noch feine Details, die Sie bedenken sollten, bevor Sie eine Atemschutzmaske kaufen. Dazu zählen etwa der MAK-Wert und die Schutzklassen.

4.1. MAK-Wert

Reine Luft trotz Pandemie

Eine Pandemie ist eine Krankheit, die sich über die Landesgrenzen hinaus ausbreitet, wie etwa die Grippe. Firmen können sogar eigens Pandemiebeauftragte haben, die den Mitarbeitern bei der Einhaltung bestimmter Hygienestandards helfen und ihnen konkrete Handlungs-anweisungen geben können. Eine Umfrage unter deutschen Unternehmen ergab, dass die Atemschutzmaske mit 71 % auf dem zweiten Platz rangiert, wenn ein solcher Beauftragter dort existiert. Gibt es ihn nicht, haben nur 18 % der Unternehmen Schutzmasken für ihre Angestellten parat (Quelle: IMWF).

Hinter der Abkürzung MAK versteckt sich die etwas ungelenke Formulierung „maximale Arbeitsplatzkonzentration“. Sie ist der Wert, der die maximale Menge an giftigen Partikeln, Gasen oder Stoffen in der Arbeitsumgebung vorschreibt.

Sie ist ein wichtiger Aspekt der Arbeitssicherheit und Führungskräfte eines Unternehmens sind verpflichtet, sehr genau auf die Einhaltung dieses Werts zu achten. Dafür gibt es eine jährlich aktualisierte Liste mit gesundheitsschädlichen Arbeitsstoffen, die eine regelmäßige Anpassung seitens der Firmen erfordert.

4.2. Schutzklasse

Die Einteilung in die Schutzklasse, die die Staubmaske erfüllen kann, richtet sich nach der europäischen EN 149-Norm. Eine Atemschutzmaske kann in eine von drei Schutzklassen kategorisiert werden:

  • FFP 1: ungiftige Arbeitsumgebung
  • FFP 2: gesundheitschädliche und ergbutschädliche Stoffe, Gase und Partikel
  • FFP 3: krebserregende und radioaktive Stoffe, auch Smog

Bedenken Sie: Insbesondere in Umgebungen, in denen Stoffe in der Atmosphäre sind, welche Ihre Gesundheit mit wenig Aufwand angreifen können, müssen die Augen ebenfalls unbedingt geschützt werden! Alle Arten von schleimhautreichem Gewebe, zu dem auch die Augen zählen, sind ein leichtes Ziel, über das die Substanzen in die Blutbahn geschleust werden können.

Die Gefahr des Feinstaubs: In den Medien ist immer mal wieder der durch Industrie und Abgase erzeugte Feinstaub ein Thema. Dieser gelangt in die Lunge und setzt sich in den entlegensten Winkeln fest. Die Folge können Entzündungen und chronische Leiden sein. Deutschland ist in dem Bereich noch relativ milde belastet. Im Jahr 2014 lag die Konzentration pro Kubikmeter bei 15,1 Mikrogramm und damit schon jetzt unter der Grenze von 18 µg/m³, die die Weltgesundheitsorganisation WHO ab dem Jahr 2020 ausgerufen hat (Quelle: EEA).

 

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