Selbstaufblasbare Isomatte Vergleich 2018

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Kaufberatung zum Selbstaufblasbare Isomatte Vergleich bzw. Test 2018

  • Eine selbstaufblasbare Isomatte dient als Schlafunterlage auf Trekkingtouren, Festivals oder im Campingurlaub. Sie lässt sich gut transportieren und bietet gleichzeitig ein recht hohes Maß an Liegekomfort.
  • Im Vergleich zur klassischen Isomatte besticht die selbstaufblasende Isomatte vor allem durch ihre besonders gute Wärmeisolation. Diese ist auch deutlich höher als bei einer Luftmatratze.
  • Beim Kauf einer selbstaufblasbaren Isomatte sollten Sie in erster Linie auf die Maße achten: Die Matte sollte auf Ihre Körpergröße abgestimmt sein. Je nach Einsatzbereich spielt auch das Gewicht eine Rolle – wer zu Fuß unterwegs ist, sollte sich nach einem besonders leichten Modell umsehen.

selbstaufblasbare Isomatte Test

Tagsüber die Natur erkunden, sich abends am Lagerfeuer aufwärmen und morgens von den ersten Sonnenstrahlen geweckt werden: Camping ist in! Im Jahr 2015 gab es in Deutschland rund 1,6 Millionen Menschen (Quelle: IfD Allensbach), die in ihrer Freizeit regelmäßig zelten gingen. Hinzu kommt eine große Anzahl an Gelegenheitscampern, die zwar nicht jedes Wochenende im Zelt übernachten, aber hin und wieder ihre Sommerferien auf dem Campingplatz verbringen. Betreiber deutscher Zeltplätze können sich jedenfalls nicht beschweren: Ganze 9,5 Millionen Übernachtungen konnten sie im ersten Halbjahr 2016 verzeichnen.

Planen auch Sie den nächsten Abenteuerurlaub, wissen aber noch nicht ganz genau, worauf Sie nachts schlafen sollen? Dann sind Sie hier genau richtig! In der Kaufberatung zu unserem Selbstaufblasbare-Isomatten-Vergleich 2018 stellen wir Ihnen die unterschiedlichen Isomatten-Typen vor und erklären Ihnen, worauf Sie beim Kauf besonders achten sollten. So steht einer erholsamen Nacht im Zelt nichts mehr im Wege!

1. Wie funktioniert eine selbstaufblasbare Isomatte?

Iglu Zelt
Über ein Ventil wird die Luftzufuhr reguliert.

Eine selbstaufblasbare Isomatte dient als Schlafunterlage auf Bergtouren und Festivals, im Campingurlaub – und notfalls auch, wenn mehr Gäste zu Besuch kommen, als Betten vorhanden sind. Selbstaufblasbare Isomatten verfügen in der Regel über ein relativ geringes Packmaß, bieten gleichzeitig aber einen recht hohen Schlafkomfort.

"Selbstaufblasend" – das mag zunächst kompliziert klingen, ist aber einfacher als gedacht. Selbstaufblasbare Isomatten sind üblicherweise mit offenzelligem PU-Schaum gefüllt, außerdem verfügen sie über ein Ventil. In eingerolltem Zustand ist der Schaum komprimiert, doch sobald die Matte ausgerollt wird, dehnt er sich in seine ursprüngliche Form aus. Wird nun das Ventil geöffnet, strömt Luft ins Innere der Matte (so wird ein physikalischer Druckausgleich hergestellt). Das führt dazu, dass die Isomatte innerhalb weniger Minuten "weich" gefüllt wird.

Die meisten Tests zu selbstaufblasbaren Isomatten zeigen: Wer eine etwas härtere bzw. stärker gefüllte Matte bevorzugt, kann etwas Luft nachpumpen und so einen Überdruck erzeugen. Sobald der gewünschte Weiche- bzw. Härtegrad erreicht ist, kann das Ventil geschlossen werden – fertig!

Achtung: Wir raten Ihnen dringend davon ab, mit dem Mund nachzupusten! Das Aufpusten mit dem Mund kann dazu führen, dass sich im Inneren der Matte Kondenswasser bildet, welches wiederum zu Schimmel- und Algenbildung führen kann. In der Regel liegt der Isomatte eine kleine Handpumpe bei, die Sie zum Nachblasen benutzen können.

2. So nächtigt der Camper: Verschiedene Arten von Schlafunterlagen

Neben selbstaufblasbaren Isomatten gibt es auch noch andere Typen von Schlafunterlagen, die wir Ihnen in folgender Tabelle etwas näher erläutern möchten:

Kategorie Beschreibung
selbstaufblasende Isomatten bzw. Thermo-Isomatten

  • kombinieren Liegekomfort einer Luftmatratze mit Isolierleistung einer klassischen Isomatte
  • sind in der Regel mit Schaumstoff gefüllt, der sich beim Ausrollen mit Luft vollsaugt (mehr zu alternativen Füllmaterialien in Kap. 3)
  • Mischung aus Lufteinschlüssen und Füllmaterial sorgt für gute Isolierung von unten – Körperwärme bleibt erhalten
  • verfügen außen über eine wasserdichte PU-Beschichtung
  • geringes Packmaß nach dem Einrollen – Luft wird aus PU-Schaum herausgepresst
klassische Isomatten

 

isomatte-klassisch

 

  • als Schlafunterlage beim Camping oder als Yoga- bzw. Sportmatte nutzbar
  • verzichten auf Luftkammern
  • bestehen meist aus Evazote-Schaum (100% EVA) – geschlossene Struktur, geringer Wärmeverlust
  • dadurch trotz geringer Dicke (0,5 - 1 cm) gute Isolierung
  • besonders elastisch, reißfest und leicht – aber weniger gute Isolierung als Thermo-Isomatte
Luftmatratzen und Luftbetten

luftbett

  • besonders hoher Schlafkomfort, aber unhandlich – ungeeignet für häufige Ortswechsel
  • Aufpumpen kann viel Zeit in Anspruch nehmen
  • eignen sich eher als Gästebett zu Hause oder für längere Aufenthalte in einem größeren Zelt (z.B. einem Familienzelt) auf einem gut gepflegten Campingplatz
  • kaum Isolierwirkung – nur für warme Nächte geeignet
  • nicht geeignet auf unebenem, steinigem oder ästigem Untergrund durch relative empfindliche Außenhaut

Zusammenfassend hier noch einmal die Vor- und Nachteile von selbstaufblasenden Isomatten im Vergleich zu anderen Schlafunterlagen:

  • sehr gute Wärmeisolation
  • hoher Schlafkomfort
  • wasserabweisende Beschichtung
  • Härtegrad individuell einstellbar
  • relativ kleines Packmaß
  • oft teurer als klassische Isomatten
  • weniger bequem als Luftbetten

3. Selbstaufblasbare Isomatten: Worauf Sie beim Kauf besonders achten sollten!

3.1. Die Maße

aufblasbares Bett
Extra breit: Eine aufblasbare Matratze für zwei Personen.

Beim Kauf Ihrer selbstaufblasenden Isomatte sollten Sie auf jeden Fall beachten, wie lang, breit und dick diese ist, denn die Maße der Matte haben mitunter starken Einfluss auf Ihren Liegekomfort.

Was die Länge betrifft, so liegt diese bei den meisten selbstaufblasbaren Isomatten zwischen 180 und 200 cm. Entscheidend ist hier Ihre Körpergröße: Wenn Sie kleiner als 1,80 m sind, reicht eine Matte mit einer Länge von 180 cm völlig aus. Für besonders kleine Personen werden inzwischen sogar extra kurze selbstaufblasende Isomatten angeboten – diese haben dann z.B. eine Länge von 170 cm. Größeren Campern raten wir zum Kauf einer längeren Matte.

Auch die Breite kann von Modell zu Modell variieren. Eine reguläre selbstaufblasende Isomatte ist meist zwischen 50 und 60 cm breit. Es gibt aber auch breitere Matten, etwa Modelle für zwei Personen oder für Camper, die nachts besonders viel Bewegungsfreiheit benötigen. Diese können dann bis zu 130 cm breit sein.

Tunnelzelt
Je dicker die Camping Matratze, desto bequemer liegen Sie.

Zu guter Letzt sollten Sie darauf achten, wie dick Ihre favorisierte selbstaufblasbare Matratze ist. Bei den meisten Modellen liegt die Stärke zwischen 5 und 10 cm. Prinzipiell gilt: Je dicker die Matte, desto höher ist auch der Liegekomfort. Eine selbstaufblasbare Isomatte mit 10 cm Dicke gilt also als besonders bequem.

Auch die Wärmeisolation steigt in der Regel mit zunehmender Stärke. Gleichzeitig sollten Sie aber auch bedenken, dass dünnere Isomatten leichter sind und weniger Platz einnehmen. Das kann auf längeren Trekkingtouren einen großen Unterschied machen, vor allem, wenn Sie zusätzlich auch noch ein Campingzelt, einen Schlafsack und einen Gaskocher befördern müssen. Die beste selbstaufblasbare Isomatte ist also auch auf Ihre Urlaubspläne abgestimmt.

Tipp: Behalten Sie beim Kauf immer auch im Hinterkopf, wie lang und breit Ihr Zelt ist. Für ein Einmannzelt könnte eine selbstaufblasbare Isomatte für 2 Personen zu breit sein.

3.2. Gewicht und Packmass

Luftbett kaufen
Unterschiedlich groß, unterschiedlich schwer, unterschiedliches Packmaß: Isomatten des Herstellers Thermarest.

Auch das Gewicht Ihrer selbstaufblasbaren Isomatte spielt eine Rolle – vor allem dann, wenn Sie zu Fuß unterwegs sind und Ihre Ausrüstung auf dem Rücken befördern müssen. Was das Gewicht betrifft, so kann es zu großen Unterschieden kommen: Einige Modelle sind besonders leicht und wiegen kaum mehr als 700 g, andere schaffen es auf stattliche 5 kg.

Das Gewicht hängt natürlich auch von den Maßen der Isomatte ab. Lange, breite und dicke Matten sind in der Regel schwerer als kurze, schmale und dünne Modelle.

Für Wanderer, die schon reichlich Proviant, ein Trekkingzelt, einen Daunenschlafsack und einen Campingkocher im Gepäck haben, bietet sich eine selbstaufblasbare Isomatte mit kleinem Packmaß an. Es gibt Modelle, die verpackt gerade einmal 26 cm lang sind und einen Durchmesser von 12 cm haben. Das schaffen allerdings die wenigsten Matten.

3.3. Das Material

Hüttenschlafsack
Eine Anti-Rutsch-Beschichtung sorgt dafür, dass Ihnen die Matte am Hang nicht davon rutscht.

Selbstaufblasbare Isomatten bestehen in der Regel aus PU-Schaumstoff – einem sehr grobporigen Schaumstoff, der sich besonders gut komprimieren lässt und gleichzeitig viel Raum für Luft lässt. Beim Bezug, also dem Außenmaterial, handelt es sich für gewöhnlich um wasserabweisendes Polyester oder Nylon. Das verhindert nicht nur, dass Feuchtigkeit in die Matte eindringt, sondern sorgt auch dafür, dass sie nachts nicht wegrutscht. Außerdem lässt sie sich so leichter reinigen.

Es gibt auch Thermo-Isomatten, die mit Kunstfasern gefüllt sind – diese schließen etwas weniger Luft ein, isolieren aber trotzdem gut und bleiben gleichzeitig flach und kompakt.

Eine besonders gute Wärmeisolation bieten Isomatten mit Füllungen aus Daunen. Modelle, die Daunenfüllung und Luftkammern kombinieren, eignen sich auch für den Einsatz im Winter, wenn die Temperatur unter Null sinkt.

Tipp: Den Wärmedurchgangswiderstand eines Materials gibt der "R-Wert" an – bei Isomatten lässt sich mithilfe des angegebenen R-Werts also eine Aussage darüber treffen, wie gut die Isomatte von unten gegen Kälte isoliert. Dabei gilt: Je höher der Wert, desto besser die Wärmeisolation.

4. Was sagt die Stiftung Warentest?

Gästebett aufblasbar
Isoliert besser als eine klassische Isomatte oder eine Luftmatratze: Die selbstaufblasbare Isomatte.

Die Stiftung Warentest hat zuletzt im Jahr 2000 (test 06/2000) selbstaufblasende Isomatten unterschiedlicher Hersteller und Marken getestet. Viele der getesteten Modelle sind heute so nicht mehr erhältlich. Die Gutachter hielten aber einige wichtige Punkte fest, die beim Kauf einer Isomatte eine Rolle spielen:

  • Wärmeisolation: vor allem bei niedrigen Außentemperaturen bedeutend – Isolationswirkung höher als bei klassischen Isomatten und Luftbetten
  • Liegekomfort: besonders gut geeignet für schwere Menschen; dünnere Matte reicht für leichte Personen
  • Rutschfestigkeit: insbesondere bei Zelten auf abschüssigem Untergrund wichtig

Besonders gut schnitten damals übrigens die selbstaufblasenden Isomatten von Therm-A-Rest, McKinley und Artiach ab.

5. Pflege- und Reinigungstipps

Luftmatratze Wasser
Ihre selbstaufblasbare Isomatte können Sie ganz leicht mit einem einfachen Putzlappen reinigen.

Die Reinigung einer selbstaufblasenden Isomatte geht üblicherweise sehr schnell und einfach vonstatten. Und: Vor allem, wenn die Isomatte häufig im Freien genutzt wird, ist die regelmäßige Reinigung Pflicht.

Nehmen Sie hierfür einfach einen milden Hausreiniger und einen Lappen. Die Isomatte sollte dann im aufgeblasenen Zustand (Achtung: Ventil muss geschlossen sein!) abgerieben werden. Danach sollten Sie sie gründlich abspülen.

Beachten Sie: Bevor Sie die Matte wieder zusammenpacken, muss sie vollständig getrocknet sein, sonst könnte sich Schimmel bilden.

Gästebett aufblasbar

6. Fragen und Antworten rund ums Thema Isomatten

6.1. Wie sollte man seine selbstaufblasbare Isomatte lagern?

Damit Sie lange Freude an Ihrer selbstaufblasbaren Isomatte haben, sollten Sie sie in ausgerolltem Zustand und mit geöffnetem Ventil lagern. Nur so kann die Luft zirkulieren und eventuell vorhandene Feuchtigkeit aus dem Inneren der Matte entweichen. Besonders wichtig ist auch, dass Sie die Isomatte an einem trockenen Ort aufbewahren, sonst droht die Gefahr, dass sich Schimmel bildet.

6.2. Kann man eine selbstaufblasbare Isomatte flicken?

Besonders auf Trekkingtouren...

... sollten Sie immer ein kleines Reparaturkit dabei haben! Denn: Wenn Sie mehrere Nächte auf einer kaputten Isomatte verbringen müssen, macht das Wandern irgendwann keinen Spaß mehr. Sollte im Lieferumfang Ihres selbstaufblasbaren Isomatten-Testsiegers kein Kit enthalten sein, erhalten Sie ein solches auch in Outdoor-Geschäften oder online.

Ja, das ist grundsätzlich möglich – es kommt natürlich immer auf den Schaden an. Viele Hersteller liefern – zusätzlich zur selbstaufblasbaren Isomatte – direkt ein kleines Reparaturset mit.

Um die Isomatte flicken zu können, müssen Sie zunächst die undichte Stelle finden. Tauchen Sie die Matte hierfür in aufgeblasenem Zustand unter Wasser. Die undichte Stelle erkennen Sie an den aufsteigenden Bläschen. Markieren Sie sie am besten mit einem Stift.

Dann lassen Sie die Matte trocknen. Sobald dies geschehen ist, können Sie mit der eigentlichen Reparatur beginnen: Kleine Risse können mit etwas Klebstoff versiegelt werden – dieser sollte im Reparaturset enthalten sein. Größere undichte Stellen sollten Sie zusätzlich mit speziellen Flicken reparieren. Tragen Sie zunächst Kleber auf die Stelle auf und lassen Sie diesen für etwa zwei Stunden trocknen. Dann streichen Sie den Flicken mit Kleber ein und pressen ihn fest auf den Riss. Nach etwa zwei Stunden Trockenzeit sollte die Stelle wieder dicht sein.

6.3. Gibt es auch Luftmatratzen, die selbstaufblasbar sind?

Isomatte einrollen
Immer eine Herausforderung: die Isomatte nach dem Campingtrip wieder zurück in den Transportbeutel zu packen.

Nein, zum Aufblasen eines Luftbetts wird immer eine Pumpe benötigt. Es gibt allerdings elektrische Pumpen, die das Aufpusten ein wenig erleichtern können – diese benötigen allerdings Strom. Zu Hause lassen sich Luftbetten also relativ schnell mit Luft füllen, unterwegs erweist sich eine selbstaufblasende Isomatte häufig als praktischer.

6.4. Wie geht bei einer selbstaufblasbaren Isomatte die Luft wieder raus?

Vielen mag das Problem bekannt vorkommen: Der Campingtrip ist fast vorbei, das Zelt schon abgebaut, aber die Isomatte lässt sich einfach nicht mehr einrollen!

Am besten gehen Sie wie folgt vor: Öffnen Sie das Ventil und falten Sie die Matte zwei- bis vierfach. Knien Sie sich anschließend auf die Matte, bis der Großteil der Luft entwichen ist. Dann schließen Sie das Ventil und falten die Isomatte wieder auseinander. Rollen Sie die Matte jetzt zusammen, sodass sich die Restluft anstaut – beginnen Sie dabei am Fußende. Jetzt öffnen Sie das Ventil erneut und lassen die restliche Luft ausströmen. Sobald die Luft raus ist, schließen Sie das Ventil. Nun können Sie die Matte zusammenrollen und einpacken.

Weitere Tipps und Tricks zum Zusammenrollen der Isomatte finden Sie in folgendem Video:

 

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