Unkrautvernichter Vergleich 2019

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Kaufberatung zum Unkrautvernichter Vergleich bzw. Test 2019

  • Wenn Sie auf Ihrem Rasen im heimischen Garten Löwenzahn, Ampfer und Giersch bekämpfen wollen, kann ein Unkrautvernichter, biologisch oder auch mit Chemie, Abhilfe leisten. Achtung: Auf Wegen, Parkplätzen und Einfahrten sind Unkrautvernichter verboten.
  • Die regelmäßige Beseitigung von Unkraut ist deshalb lohnenswert, weil es anderen Pflanzen Nährstoffe und Licht wegnimmt und sich zudem rasant verbreitet. Die Funktionsweise des Unkrautvernichters: Er verhindert im Unkraut z.B. die Photosynthese, wodurch es abstirbt.
  • Die meisten Unkrautvernichter gibt es in flüssiger Form. Sie werden mit Wasser verdünnt und auf die betroffenen Stellen gegossen bzw. gespritzt. Passen Sie den Zeitpunkt der Behandlung so ab, dass es im Anschluss für einige Stunden nicht regnet.

Unkrautvernichter Test
Wiedersehen macht Freude. Das gilt für viele Dinge, trifft aber wohl beim Hobby-Gärtnern nicht auf Unkraut zu – erst recht nicht, wenn man sich mehrmals wöchentlich im Gärtnern übt. Laut einer Umfrage (Quelle: Verbrauchs- und Medienanalyse VuMa) aus dem Jahr 2015 sind dies in Deutschland inzwischen immerhin gut neun Millionen Personen.

Auch wenn sich Unkraut sehr leicht und schnell verbreitet, z.B. über umherfliegende Samen, ist es dennoch kein Kunststück, den unliebsamen Pflanzen ein Ende zu bereiten. Sie können an den betroffenen Stellen regelmäßig Unkrautvernichter ausbringen, der die unliebsamen Gewächse von der weiteren Verbreitung abhält.

Worauf Sie achten sollten, wenn Sie die Mittel gegen ungewollten Wildwuchs kaufen und wie Sie Ihren persönlichen Testsieger der Unkrautvernichter finden, erfahren Sie in unserem Ratgeber.

1. Was macht ein Unkrautvernichter?

Wer oder was ist Unkraut?

Was dem einen Freude bereitet, treibt dem anderen – in diesem Falle Gärtner – womöglich Tränen in die Augen. So erfreuen sich manche Menschen am Anblick von Gänseblümchen und Löwenzahn. Jedoch fallen auch diese Pflänzlein schon in die Kategorie Unkraut. Ebenso reihen sich dort u.a. Kletten, Brennnesseln, Ampfer, Löwenzahn, Akelei, Disteln und Giersch mit ein.

Ein Unkrautvernichter ist eine chemische Lösung, die unliebsame Pflanzen abtötet, indem sie den Stoffwechsel dieser Pflanzen stört. Der Unkrautvernichter kann entweder als fertige Formel oder mit Wasser angemischt verwendet werden.

Wahlweise geschieht dies, indem man den Vernichter auf die Erde gießt oder ihn auf die Pflanzen sprüht. In beiden Fällen wirkt er bis in die Wurzel hinein – das wichtigste Kriterium, da es sonst immer wieder nachwachsen wird, erst recht an derselben Stelle.

2. Arten von Unkrautvernichtern: mechanisch, biologisch, chemisch

Grob unterteilt man in die folgenden Typen von Unkrautvernichtern:

Funktionsweise Besonderheiten
chemische Unkrautvernichter Sie werden auch Herbizide genannt und grundsätzlich in zwei Gruppen unterteilt: in selektive Herbizide, die nur ausgewählte Pflanzen abtöten, und Breitbandherbizide, die sich der Beseitigung diverser Pflanzenarten widmen.

Chemische Unkrautvernichter sollten nur an trockenen Tagen zum Einsatz kommen. Dann können sie ungestört in den Stoffwechsel des Krauts eingreifen. Leider machen die Herbizide um die anderen, gewollten Pflanzen keinen Bogen. Ein sparsamer und gezielter Einsatz sollte also stattfinden.

biologische Unkrautvernichter Es handelt sich hier um natürliche Mittel, deren Wirkstoffe Maleinsäurehydrazid und Pelargonsäure heißen. Wenn Unkrautvernichter biologisch sind, kann es sich dabei auch um Pilzsporen handeln, die künstlich hergestellt werden.

Diese Kategorie Unkrautvernichter ist biologisch abbaubar und meist sehr selektiv auf einzelne Unkräuter spezialisiert.

mechanische Unkrautvernichter Hierunter fallen Werkzeuge, mit denen Gärtner händisch entsprechendes Unkraut entfernen: Spaten, Unkrautstecher, Bürsten.

Ebenso in dieser Liste: Unkrautbrenner, also Geräte, die mit hohen Temperaturen Unkraut den Garaus machen, und zwar mit Heißluft, Wasserdampf, Hochdruck oder sogar einer Gasflamme.

Selektieren Sie: Es gibt nicht für jedes Kraut und jedes Fleckchen auf Ihrem Grundstück den einen Unkrautvernichter. Auf Ihrer Einfahrt dürfen Sie z.B. keinen chemischen Unkrautvernichter verwenden; auf Rasen ist hingegen der Einsatz von Geräten recht mühsam. Fazit: Die Mischung macht’s.

3. Kaufberatung für Unkrautvernichter: über Form und Inhalt

3.1. Welche Darreichungsformen gibt es?

Rasenunkrautvernichter
Die Mehrzahl der Unkrautvernichter wird in flüssiger Form angeboten. Dabei gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder das Gemisch ist schon fertig und braucht nur noch gesprüht bzw. vergossen werden oder Sie müssen es mit Wasser verdünnen.

Wenn es sich beim Produkt Ihrer Wahl um einen Rasendünger mit Unkrautvernichter handelt, sieht es formal etwas anders aus, denn diese Variante wird normalerweise in Form von Granulat verkauft.

3.2. Was soll vernichtet werden?

Die Wahl des für Sie besten Unkrautvernichters sollte davon abhängen, welche Pflanzen vernichtet werden sollen. Es gibt z.B. Produkte, die darauf spezialisiert sind, Giersch zu bekämpfen. Ebenso gibt es speziell für die Behandlung von Rasen geeigneten Rasen-Unkrautvernichter.

3.3. Welche Inhaltsstoffe wirken?

Ist ein Unkrautvernichter biologisch abbaubar, zeigt sich diese Eigenschaft auch in seiner Wirkweise – er wirkt dann nämlich weniger intensiv als chemischer Unkrautvernichter. Compo und Celaflor sind Beispiele für Marken, die chemische Unkrautvernichter herstellen. Dort wird als Wirkstoff Dicamba eingesetzt. Für biologische Unkrautvernichter kommt z.B. Maleinsäurehydrazid zum Einsatz.

4. Unkrautvernichter selber machen

unkrautvernichter garten
Die folgenden Tipps beziehen sich auf den Einsatz von selbst gemachtem Unkrautreiniger, für den ebenso gilt: nur auf Beeten und Rasenflächen einsetzbar. Auf versiegelten Flächen, wozu auch Terrassen zählen, bietet sich als Naturmittel kochendes Wasser an, das z.B. auf Moos abschreckend wirkt.

  • Unkrautvernichter selber machen mit Salz: 2 Liter Wasser mit einem 500-g-Päckchen Salz mischen; das Gemisch wird dann direkt auf die Pflanze gegossen – Unterschiede zur Anwendung von Produkten aus dem Handel gibt es also nicht.
  • Unkrautvernichter selber machen mit Essig: Essigessenz wird dabei mit Wasser in einem Verhältnis von 1:3 vermischt; hier am besten per Sprühflasche auftragen.
  • Unkrautvernichter selber machen mit Brennnesseljauche: Stiele der Pflanze klein schneiden; in einen Eimer legen und mit Wasser auffüllen, etwa zehn Tage gären lassen, bis kein Schaum mehr zu sehen ist, dann auf die Unkrautstellen geben

Tipp: Beim Einsatz von Salz und Essig sind jeweils nur kleine Mengen erlaubt, weil zu viel davon den Boden schädigt. Viel hilft hier also nicht viel. Ein sparsamer Umgang ist geboten.

5. Unkraut vernichten: So wird’s gemacht

Drucksprühflasche
Mit einer Drucksprühflasche geht die Arbeit leicht von der Hand, egal ob Sie düngen oder Unkraut vernichten wollen.
  • Wählen Sie einen Tag aus, an dem kaum Wind herrscht, da beim Sprühen das Mittel sonst auf unbeteiligte Pflanzen gelangt.
  • Mischen Sie die Lösung mit Wasser und füllen Sie sie in eine Gießkanne oder eine Sprühflasche.
  • Legen Sie das Areal fest, auf dem Sie Unkraut entfernen möchten. So haben Sie einen besseren Überblick über das Geschehen.
  • Es geht los: Sprühen Sie das Mittel direkt auf die Blätter des Unkrauts bzw. gießen Sie den Unkrautvernichter direkt auf die Pflanze. Um Augen und Haut zu schützen, setzen Sie am besten eine Schutzbrille auf und ziehen lange Kleidung bzw. Gartenhandschuhe an.
  • Achten Sie darauf, dass nach dem Unkrautvernichten kein Wasser auf das Unkraut gelangt, welches das Pflanzengift wegspülen oder dessen Wirkung minimieren könnte. Regen- und rasensprengerfreie Tage eignen sich als Zeitpunkt gut.
  • Apropos Zeitpunkt: Generell sollten bei der Unkrautbekämpfung keine Temperaturen unter 15 °C herrschen, da sonst die Aufnahme der Wirkstoffe behindert wird.

Rindenmulch hilft: Wenn Sie Rindenmulch auf dem zu behandelnden Blumenbeet verteilen, ist dies sehr wirksam gegen die Entstehung von Unkraut.

6. Rechtliche Hinweise

unkrautvernichter selber machen
Auf Asphalt, Beton und Pflaster ist die Anwendung von Unkrautvernichter verboten. Daher sollte beim Einsatz dessen oberste Priorität haben, sich an die rechtlichen Rahmenbedingungen zu halten. Zum einen drohen bei widerrechtlichen Handlungen hohe Strafen – laut Pflanzenschutzgesetz ist mit einem Bußgeld von bis zu 50.000 Euro zu rechnen.

Zum anderen hat solch eine Regelung natürlich ihre Gründe, nämlich den Schutz des Grund- und damit Trinkwassers in Ihrer Umgebung. Schon allein deshalb ist es dringend ratsam, sich an die Regelungen zu halten, nicht nur der drohenden Strafen wegen. Für Beete und Rasenflächen ist ein sparsamer Einsatz im privaten Rahmen jedoch gestattet.

7. Unkrautvernichter bei der Stiftung Warentest

Heißluft-Unkrautvernichter
Wer sichergehen möchte, keine Unkrautvernichter mit Glyphosat zu verwenden, ist mit einem Heißluft-Unkrautvernichter gut beraten.

Einen Unkrautvernichter-Testsieger ist seitens der Experten von Stiftung Warentest noch nicht gekürt worden. Allerdings haben die Tester hier darauf aufmerksam gemacht, dass Glyphosat von der WHO als „wahrscheinlich krebserregend“ eingestuft wurde.

In den meisten der von uns vorgestellten Produkte kommt dieser Wirkstoff nicht vor. Er ist aber in Deutschland weiterhin in ca. 50 Produkten vorzufinden –unabhängig davon, ob die entsprechenden Unkrautvernichter günstig sind oder nicht.

8. Fragen und Antworten rund um das Thema Unkrautvernichter

8.1. Wie lange ist Unkrautvernichter giftig?

Man könnte denken, dass Unkrautvernichter nur so lange giftig ist wie die angegebene Zeitspanne bis zum nächsten Regen. Dem ist aber nicht so: Die Einwirkzeit vor eventuellem Regen, die im Durchschnitt sechs Stunden betragen sollte, besagt nur, dass das Mittel danach nicht abgespült werden kann, da es bereits eingezogen ist. Darüber hinaus können Hunde, Katzen und Kinder, die mit der Erde oder den Pflanzen in Berührung kommen, dennoch Schaden davon tragen.

Manche Hersteller empfehlen eine Einwirkzeit von bis zu 10 Tagen, bevor eventueller Kontakt mit den behandelten Stellen entstehen darf. Wer besonders kritisch im Umgang mit Unkrautvernichter ist, sollte besser auf dessen Einsatz verzichten, solange eine ununterbrochene Aufsicht (z.B. von Kindern) nicht gewährleistet werden kann.

8.2. Wie schnell wirkt Unkrautvernichter?

Hierbei kommt es, wie auch bei der vorangehenden Frage, auf die jeweiligen Herstellerangaben an. Celaflor gibt für sein Rasen-Unkrautfrei-Mittel z.B. an, dass schon nach wenigen Tagen das Unkraut vernichtet wurde.

8.3. Wo darf ich Unkrautvernichter anwenden?

Unkrautplane
Ein Unkrautvlies bzw. eine Unkrautplane ist ein mechanisches Hilfsmittel, um Unkraut zu verhindern. Daher darf es auch auf Terrassen und Einfahrten benutzt werden.

Sie dürfen Unkrautvernichter laut gesetzlicher Vorschrift nur auf Flächen verwenden, die landwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzt werden. Dazu zählen also Beete und Rasenflächen. Tabu sind dafür Einfahrten und Gehwege, die beispielsweise vor Ihrem Grundstück entlangführen.

8.4. Welcher ist der beste Unkrautvernichter?

Die Frage nach dem besten Unkrautvernichter lässt sich pauschal nicht beantworten. Es sollte zum Wohle der Umwelt und letztlich auch Ihrer selbst zuliebe auf jeden Fall ein Mittel ohne Glyphosat sein.

Wenn Sie Kinder und/oder Tiere haben, die auf Ihrem Rasen toben wollen, eignet sich ein biologischer Unkrautvernichter oder auch ein mechanischer. Sind Sie nicht mehr so fit, haben wenig Zeit oder keine Lust auf Harken und Jäten und es nutzen Ihren Rasen nur Erwachsene, passt ein chemischer Unkrautvernichter gut zu Ihnen.

 

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