Kaufberatung zum Wischroboter Test bzw. Vergleich 2022

Das Wichtigste in Kürze
  • Nutzer in Wischroboter-Tests im Internet sind sich einig: Im Idealfall kann der Wischroboter trocken und nass wischen und ist darüber hinaus für Hart- und Teppichböden geeignet.
  • Eine gute Wischleistung im Alltag und die Fähigkeit, lange Haare aufzuwischen, sind entscheidend mit Blick auf die Qualität der Reinigungsleistung.
  • Technisch entscheiden eine lange Akkulaufzeit von 150 bis 200 Minuten sowie eine kurze Ladezeit von unter 250 Minuten darüber, wer Wischroboter-Testsieger wird.

wischroboter-test

Wischroboter übernehmen im Haushalt eine lästige Arbeit, denn sie reinigen auch größere Flächen selbstständig. Sie selbst müssen somit nichts weiter tun, als Wasser und Reiniger in den Tank zu füllen. Der kleine Helfer legt dann auf Kommando los. Wenn die praktischen Geräte sowohl feucht als auch trocken arbeiten können, bewältigen sie auch größere Verschmutzungen. Im Gegensatz zu reinen Saugrobotern wischen sie den Boden also feucht oder nass auf. So weit, so praktisch.

Doch worauf kommt es in puncto Technik an? In diversen Wischroboter-Tests im Internet erklären Nutzer, wie wichtig die Eignung des Geräts (für Hartböden oder Teppiche) ist und wie wichtig es demzufolge ist, dass der Wischroboter trocken und nass wischen kann. Diese und viele weitere Tipps aus diversen Putzroboter-Tests im Internet hat die Redaktion von Heimwerker.de zusammengetragen und zur folgenden Kaufberatung 2022 aufbereitet.

Achtung: Ein Wischroboter ist kein Hochleistungsgerät. Für hartnäckige Verschmutzungen haben die meisten Roboter nicht genug Kraft, diese sollten Sie stattdessen vorher selbst beseitigen. Es ist also sehr wahrscheinlich, dass Sie auch mit einem Wischroboter gelegentlich noch selbst wischen müssen – aber bei weitem nicht mehr so oft.

1. Welche Wischroboter-Typen gibt es?

Wischroboter lassen sich in zwei unterschiedliche Kategorien einteilen: in reine Wischroboter und Hybridgeräte, sogenannte Saug- und Wischroboter, die – wie der Name schon sagt – das Saugen und das Wischen in einem Gerät vereinen.

Art des Wischroboters Eigenschaften
reine Wischroboter

wischroboter-irobot-braava

  • Es gibt Modelle, die nur nass wischen und solche, die nass und trocken wischen
  • arbeiten selbstständig
Hybridroboter

wischroboter-medion

  • können staubsagen und wischen
  • sparen Zeit
  • nur ein Gerät notwendig

Die Frage vieler Nutzer in diversen Wischroboter-Tests im Internet – ob ein Saugroboter oder ein Wischroboter die bessere Wahl ist – lässt sich pauschal nicht beantworten. Allerdings gibt es laut Recherchen der Heimwerker.de-Redaktion diverse Situationen, für die der Wischroboter bestens geeignet ist:

  • wischroboter-parkett

    Ein Staubwischroboter ist gut geeignet für die schnelle Reinigung zwischendurch. Gerade mit kleinen Kindern im Haushalt, ist der Putzroboter sehr praktisch.

    Ein Wischroboter ist gut geeignet, um in einem Allergiker-Haushalt nicht nur regelmäßig zu saugen, sondern auch feucht zu wischen. Die Feuchtigkeit bindet die Staubpartikel und lässt selbst Allergiker aufatmen. Auch ein Abluftfilter ist in diesem Haushalt von großer Bedeutung.

  • Bei vielen Mädchen und Frauen mit langen Haaren im Haushalt, ist es entscheidend, wie gut das Gerät beim Aufwischen langer Haare abschneidet.
  • Auch wenn ein kleines Kind im Haushalt lebt, ist ein Wischroboter eine praktische Anschaffung. Der Wischroboter könnte dann beispielsweise pünktlich zum Mittagsschlaf des Kindes eine Ruhe drehen. Erwacht der Nachwuchs, kann er wieder über den Boden robben.

Viele Wischroboter sind von hoher Qualität. Das bestätigt auch die Stiftung Warentest. Regelmäßig küren die Verbraucherschützer einen Wischroboter-Testsieger. Für die beschriebenen Situationen sind sie gut geeignet, um den Wochenputz zu erledigen, sind sie hingegen eher fehl am Platz.

2. Welche Vor- und Nachteile sind bei Kombigeräten anzumerken?

Saug- und Wischroboter sind sehr praktisch und setzen sich mehr und mehr durch. Doch Nutzer berichten in Wischroboter-Tests nicht nur von Vorteilen, sondern benennen auch die Nachteile von Kombigeräten:

    Vorteile
  • sparen Zeit, übernehmen zwei Aufgaben auf einmal
  • arbeiten wie beim manuellen Saubermachen: erst den Staub entfernen, dann wischen
  • wischen meistens nur leicht feucht, sind dadurch ideal auch für empfindliche Bodenbeläge geeignet
  • ideale Wischroboter für Parkett oder Laminat
    Nachteile
  • recht hoher Energieverbrauch
  • dürfen nicht auf Teppichboden fahren, wenn die Wischfunktion noch aktiviert ist

Ein Blick auf Hersteller und Marken zeigt: Der Hersteller Vileda hat keine klassischen Staubsauger im Sortiment. Allerdings sind die Wischroboter von Vileda und Virobi-Wischroboter von solider Qualität.

3. Wonach entscheiden Nutzer in Wischroboter-Tests im Internet, welcher Wischroboter für die Wohnung geeignet ist?

saug-und-wischroboter

Im Direktvergleich zeigt sich schnell: Ein Staubsaugerroboter kann keinen Staubsauger ersetzen; ein Putzroboter nicht den Großputz. Aber der Putzaufwand reduziert sich dank der Roboter doch erheblich.

Wesentliche Entscheidungsfaktoren sind Raumgröße und Akkuleistung. Da die Größe der Wohnung nicht veränderbar ist, müssen Sie den Putzroboter so auswählen, dass die Wischleistung zur Größe der Wohnung passt.

Die meisten Hersteller geben neben Akkulaufzeit und Ladezeit auch an, wie viele Quadratmeter Raumgröße der Roboter mit einer Akkuladung schafft, ausgehend von einem leichten bis mittelschweren Verschmutzungsgrad. Ist der Boden sehr stark verschmutzt, braucht der Roboter etwas mehr Zeit, weil er die betroffenen Stellen mehrfach abfährt.

Beim Trockenwischen ist der Aktionsradius der Geräte größer, als wenn sie nass wischen sollen. Die meisten Geräte schaffen 90 Quadratmeter, wenn sie trocken wischen, und rund 30 Quadratmeter, wenn sie nass wischen. Die besten Wischroboter kommen auf eine Ladezeit zwischen 220 und 270 Minuten.

Tipp der Heimwerker.de-Redaktion: Die meisten runden Wischroboter und Saugroboter tun sich mit Ecken und Kanten schwer. Wenn es in Ihrer Wohnung viele Ecken gibt, sollten Sie eventuell über die Anschaffung eines eckigen Modells nachdenken, wie beispielsweise der Wischroboter iRobot oder der Wischroboter von Vorwerk.

4. Wie navigiert ein Wischroboter?

wischroboter-angebot

Damit ein Wischroboter auch an jeder Stelle im Raum den Boden reinigen kann, gibt es unterschiedliche Naviationsmethoden – via Kamera, via Laser, nach dem Chaosmodell oder per Gyroskop-Navigation.

Bei den Navigationssystemen der kleinen Helfer gibt es sehr große Unterschiede.

Mithilfe einer virtuellen Wand lassen sich Barrieren programmieren, die der Roboter nicht überfährt. So können Sie Reinigungszonen festlegen oder den Roboter auf bestimmte Bereiche beschränken. So umfährt er zuverlässig Hindernisse. Damit lassen sich beispielsweise auch Treppen oder zerbrechliche Gegenstände markieren, die der Roboter dann meidet. Die virtuelle Wand erkennt der Roboter mithilfe eines speziellen Geräts, das sie in den Raum stellen.

Grundsätzlich gibt es vier verschiedene Arten zu navigieren:

4.1. Das Chaosprinzip

Wischroboter für Unternehmen

Das Angebot an Wischrobotern für die Industrie ist noch sehr begrenzt. Aber es gibt einige Modelle der herkömmlichen Nasswischroboter, die sich auch für größere Flächen eignen.

Der Roboter fährt ohne Plan durch die Wohnung. Sobald er auf ein Hindernis trifft, dreht er um und fährt in eine andere Richtung weiter. Wenn der Akku leer ist, fährt er zurück in die Basisstation, um den Akku wieder aufzuladen. Das Chaosprinzip ist heute nicht mehr „state of the art“. Roboter, die mit dieser Technik arbeiten, zählen oft zu den günstigen Wischrobotern. Wer nur eine kleine Wohnung hat, kann mit einem solchen Gerät dennoch zufriedenstellende Ergebnisse erzielen.

4.2. Gyroskop-Navigation

Der Roboter fährt ordentliche Bahnen in einem Raum ab. Weil er sich die Bahnen genau speichert, fährt er keinen Weg zweimal ab. Wenn es allerdings zu Problemen kommt, weil beispielsweise das Gerät an einer Kante hängenbleibt und die Räder durchdrehen, kann dies den Roboter verwirren und er verliert die Orientierung. Ein Beispiel für ein Gerät mit Gyroskop-Navigation ist der Wischroboter Medion MD 18379.

4.3. Navigation per Kamera

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Die Navigation mithilfe einer Kamera ist deutlich fortschrittlicher als das Chaosprinzip. Mit ausreichend Belichtung funktioniert das Kamera-Prinzip gut. Auch ohne ideale Lichtverhältnisse funktioniert die Navigation via Laser.

Die Kamera des Roboters kann die Umgebung erfassen. So navigiert das Gerät viel präziser. In einer App lassen sich damit Karten anlegen. Manche Modelle sind für die Einzelraumreinigung geeignet. Schwierig kann es werden, wenn die Lichtverhältnisse nicht optimal sind. Es kann also vorkommen, dass der Roboter mit Tageslicht viel schneller ist, als bei Dunkelheit. Der Wischroboter irobot arbeitet beispielsweise mit Kameranavigation.

4.4. Laser-Navigation

Die Laser-Navigation ist am fortschrittlichsten. Der Roboter kann sich mit dem Laser eine Karte der Wohnung anlegen, die noch präziser ist, als die Karte der Kamera-Navigation. Probleme mit den Lichtverhältnissen gibt es hier keine. Selbst bei absoluter Dunkelheit findet der Roboter seinen Weg durch die Wohnung. Der Wischroboter Xiaomi Viomi V2 ist mit Laser-Navigation ausgestattet.

5. Wie ist das Reinigungsprinzip eines Wischroboters?

nasswischroboter

Meist haben Wischroboter zwei Wassertanks: einen mit Frischwasser und einen mit Schmutzwasser.

Einige Bodenwischroboter arbeiten mit Mikrofasertüchern für die Bodenreinigung.

Ein guter Nasswischroboter ist ein Wischroboter mit Walze, Schmutzwassertank und einem Tank für das frische Wasser mit Reinigungsmittel.

Wischroboter mit Schmutzwassertank haben bei den meisten Herstellern zwei Tanks: In den einen wird das Putzwasser eingefüllt, in dem anderen sammelt Ihr Putzroboter das Schmutzwasser, welches Sie dann entsorgen müssen.

6. Häufige Fragen und Expertenantworten rund um den Wischroboter-Vergleich

6.1. Welche Marken und Hersteller gibt es bei Wischrobotern?

Wischroboter gibt es mittlerweile von vielen bekannten Herstellern, wie Medion, Vorwerk, Vileda, Kärcher oder iRobot-Wischroboter. Beliebte Modelle sind der iRobot Braava sowie der Wischroboter Ozmo von Ecovacs. Auch Roborock, Prosenic und Rowenta sind namhafte Hersteller, die bereits Wischroboter auf den Markt gebracht haben.

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6.2. Gibt es App-Steuerungen für Wischroboter?

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Die Komptabilität mit einer Wischroboter-App ist mehrfach sinnvoll. Zum einen ist so das Steuern aus der Ferne möglich, zum anderen lassen sich Barrieren programmieren, damit das Gerät nicht die Treppe hinunterstürzt.

Für einige Modelle gibt es eine App-Steuerung, sodass sich die Geräte auch aus der Ferne steuern lässt.

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6.3. Wo gibt es Wischroboter zu kaufen?

Als Anlaufstellen für den Kauf eines Wischroboters bieten sich neben bekannten Discountern wie Aldi oder Lidl auch Elektrofachmärkte und Baumärkte. Ein sehr großes Wischroboter-Angebot bieten Onlineshops. Dort sind die Vergleichsmöglichkeiten und die Berichte anderer Nutzer zu ihren Wischroboter-Erfahrungen sehr hilfreich.

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6.4. Was sind geeignete Wischroboter-Reinigungsmittel?

Grundsätzlich sind alle Reinigungsmittel für den Wischroboter geeignet, die Sie normalerweise zum Bodenwischen verwenden. Kraftreiniger oder sehr aggressive Reiniger sind weniger geeignet. Sie könnten den Roboter beschädigen. Unabhängig davon sind diese scharfen Mittel meist ohnehin nicht gut für die Umwelt.

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6.5. Wie sind die durchschnittlichen Maße und das Gewicht der Wischroboter?

Wischroboter haben eine durchschnittliche Größe von 35 x 35 cm. Der Bodenwischroboter iRobot Braava ist etwas größer mit 50 x 39 cm. Auch das Gewicht variiert je nach Modell und liegt zwischen 2,2 und 6,5 kg.

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