Boden & Fliesen

Parkettarten: Übersicht aller 10 Sorten von Parkett

Verschiedenes Holz und Muster bei Parkett Verlegung
Parkett eiche farbvarianten_01_hainUnter Parkett versteht man einen hochwertigen Fußbodenbelag aus echtem Holz. Zu diesem Zweck wird in der Regel hartes Holz von Laubbäumen ausgewählt, in Form gesägt und zu traditionellen Verlegemustern zusammengesetzt.

Parkettboden ist dauerhaft und muss bei starker Beanspruchung nur abgeschliffen, nicht aber erneuert werden.

Bei Laminatböden handelt es sich dagegen nicht um Parkett, sondern um ein mit Melaminharz getränktes, 0,7 mm dickes Dekorpapier, das auf einen Trägerwerkstoff, meist eine Spanplatte, geklebt wird.

Wenn man Parkett verlegen will, steht man vor einer riesigen Auswahl an Holzsorten. Neben den Klassikern Eiche, Nussbaum oder Buche gibt es zunehmend auch exotische Varianten, wie Bambus-Parkett oder Kork-Parkett.

1. Arten von Parkett

1.1 Mehrschichtparkett

Mehrschicht- bzw. Fertigparkett besteht aus wohnfertig versiegelten Dielen oder Stücken, die problemlos auch selbst verlegt werden können. Die Nut- und Federverbindung sollte vom Hersteller präzise gefertigt worden sein, damit das Parkett auch sauber und fugenfrei liegt.

Mehrschichtparkett ist wegen seines soliden Aufbaus aus unterem Gegenzug (Weichholz- Furnier), aus der Mittellage (solides Echtholz) und der oberen Nutschicht meist etwas dicker als z. B. Laminat.

Für die Renovierung ist Fertigparkett wegen der Dicke zwischen 10 und 14 mm oft nicht geeignet. Die tafelförmigen Mosaikfertigparkette, die etwa nur 10 mm dick sind, müssen verklebt werden.

Die Unterkonstruktion– meist aus Nadelholz – spart teures Edelholz. Nur die obere Nutzschicht ist aus den gewünschten edlen Hölzern. Fertigparkett ist also kostengünstiger als ein massiver Holzfußboden.

Die Vorteile dieser Parkettform sind:

  • Stabilität und Haltbarkeit: Es ist etwas weniger robust als das Massivparkett. Weist aber, im Gegensatz zu vielen Alternativen, immer noch eine hohe Haltbarkeit und Stabilität auf.
  • Einfache Verarbeitung: Nut-Feder-Verbindung ermöglicht einfaches und schnelles verlegen, auch ohne Fachmann.
  • Kein Abschleifen und keine Behandlung mit Wachs oder Öl nötig, da es bereits geschliffen und behandelt ist.
  • Es kann schwimmend verlegt oder ganzflächig verklebt werden

Die Hersteller bieten mehrere Oberflächen zur Auswahl an. Verschiedene Lacke verleihen dem Parkett eine hochglänzende oder seidenmatte Optik.

Aber auch lösemittelfreie und pflanzliche Öle werden zunehmend eingesetzt.

Weitere Informationen: Anleitung zum Verlegen von Fertigparkett

Parkett in Landhausoptik

Parkett in Landhausoptik

1.2. Landhausdiele

Mehrschichtige Landhausdielen als Parkettboden sind vergleichsweise leicht zu verlegen und für Selbermacher als vorgefertigte Elemente erhältlich.

Kombiniert mit einer hellen Beleuchtung entsteht durch Landhausdielen ein Raum, der sich zum gemeinsamen Abend mit Freunden ebenso gut eignet, wie zum Entspannen nach einem stressigen Arbeitstag.

Für die Landhausdiele spricht vor allem ihre großzügige Raumwirkung und ihre Wandlungsfähigkeit. Landhausdielen passen nämlich in eine rustikal eingerichtete Wohnung genau so gut wie in ein eher elegantes Wohnambiente.

Bei Liebhabern klassischer Innenarchitektur sind helle Eichendielen in rustikalen Sortierungen gefragt. Auf dunklem Untergrund können dagegen Möbel in kräftigen Farben, aber auch in Weiß besonders gut in Szene gesetzt werden.

Es gilt jedoch immer die Regel “weniger ist mehr”, denn der Bodenbelag wirkt allein durch seine großzügige Erscheinung und sollte nie versteckt oder mit Mobiliar zugestellt werden. Landhausdielen sind außerdem robust und langlebig.

Je nach Stärke der Laufschicht lassen sich die Dielen mehrmals abschleifen. Sie sind außerdem pflegeleicht und vertragen neben der regelmäßigen Behandlung mit Besen oder Staubsauger sogar feuchtes Wischen mit wenig Wasser und geeigneten Pflegemitteln.

Zwei-Schicht-Boden
Zwei-Schicht-Boden

1.3. Zwei-Schicht-Boden

Besonders beliebt im Renovierungsbereich ist Parkett im Zwei-Schicht-Aufbau. Damit lassen sich Höhendifferenzen – zum Beispiel in Altbauten – sehr gut ausgleichen.

Zwei-Schicht-Böden gibt es in den Holzarten Eiche, Nussbaum und Räuchereiche in unterschiedlichen Oberflächen, Designs und Sortierungen.

Dunkler Massivparkettboden
Dunkler Massivparkettboden

1.4. Massivholzparkett

Massivholzparkett trägt seinen Namen, weil es aus einer durchgängigen Schicht aus massivem Hartholz besteht.

Massivparkett wird üblicherweise vollflächig verklebt und erst nach dem Verlegen abgeschliffen. Zuletzt wird die Oberfläche mit Lack, Öl oder Wachs behandelt.

Das Parkett weist folgende Vorteile auf:

      • Ihr Boden ist sehr stabil und robust durch die massiven Holzplatten, die Verklebung, sowie die Verlegetechnik
      • Er verfügt über eine lange Haltbarkeit (mind. 10 Jahre)
      • Je nach Wunsch, ist eine Behandlung mit Wachs, Öl oder Lack möglich.
      • Genauso entscheiden Sie über das gewünschte Verlegemuster
      • Sie können den Boden mehrfach renovieren und abschleifen

Gängig sind Dielen mit einer Breite zwischen 160 und 200 Millimetern. Wer verschiedene Formate miteinander kombiniert, kann eine ganz neue, individuelle Optik erzielen.

In der Dicke besteht Massivparkett aus bis zu 22 Millimeter dickem Holz. Aufgrund dieser großen Spanne fallen die Preise für Massivholzparkett entsprechend unterschiedlich aus.

Wird ein Parkettboden abgeschliffen und renoviert, werden etwa 0,5 Millimeter der Nutzschicht abgetragen. Daher kann der Boden immer wieder aufgearbeitet werden und es bleibt trotzdem immer noch eine gut nutzbare Laufschicht. Dann können sich an einem guten Massivholzparkett sogar noch die Enkel des Erstverlegers erfreuen.

Wer eine Fußbodenheizung unter dem Massivparkett verlegen will, sollte sich am besten für ein Mosaikparkett entscheiden und eine Holzart wählen, die unter Hitzeeinwirkung ihre Form nicht verändert.

Besonders gut geeignet sind daher Eichenparkett, Nußbaumparkett oder Parkett aus Tropenholz.

Im Gegensatz zu Landhausdielen und Fertigparkett, sollte Massivholzparkett lieber durch einen Fachmann verlegt und versiegelt werden. Bei Massivholzdielen kann der Kunde nach der Verlegung über die abschließende Oberflächenbehandlung mit Wachs, Öl oder eine Versiegelung entscheiden.

Dies sollte allerdings durch einen Fachbetrieb ausgeführt werden.

Weitere Informationen: Massivholzparkett verlegen

Industrieparkettboden
Industrieparkett

1.5. Industrieparkett

Das so genannte Industrieparkett heißt eigentlich Hochkantlamellen-Parkett. Es besteht wie das Mosaikparkett aus einzelnen Holzlamellen, die allerdings hochkant angeordnet werden.

Durch die Dicke von 22 mm kann das Parkett häufig abgeschliffen werden. Hochkantlamellenparkett ist ein preisgünstiges und robustes Parkett.

Daher rührt der Name Industrieparkett, denn wegen seiner extremen Belastbarkeit wird es häufig für öffentliche Gebäude und sogar Werkstätten verwendet.

Wegen seiner belebten Oberflächenoptik wird das Hochkantlamellen-Parkett zunehmend auch als individueller Bodenbelag für den Wohnraum geschätzt. Industrieparkett ist ungenormt.

Boden in Stabparkett ausführung
Stabparkett

1.6. Stabparkett

Stabparkett ist extrem flexibel, da es – wie der Name schon verrät – in vielen verschiedenen Mustervarianten aus einzelnen Stäben zusammengesetzt wird.

Die beachtliche Dicke der Holzstäbe aus 22 Millimeter massivem Holz macht das Stabparkett praktisch unverwüstlich. Die Breite und Länge der Parkettstäbe variiert hingegen.

Von 4 bis 8 cm breite und von 25 bis 100 cm Länge ist alles möglich. Stabparkett bietet daher vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten, da es sich für alle Verlegemuster eignet.

Außerdem können verschiedene Holzarten und Holzfarben zu besonderen Effekten kombiniert werden. Rings um die einzelnen Stäbe stellen Nut und Feder einen festen Verbund her.

Die Verlegung von Stabparkett ist für den einfachen Heimwerker in der Regel zu kompliziert. Der Parkettverleger verklebt die Elemente üblicherweise vollflächig auf den Unterboden.

Der Unterboden oder Estrich muss dafür unbedingt eben sein. Daher kann vor dem Verlegen ein Aufbringen von Ausgleichsmasse nötig werden.

Auf Holzuntergründen wird Stabparkett machmal auch vernagelt. Bei den Mustern sind vor allem das Fischgrät-Parkett und das Würfelparkett bekannt und beliebt.

Weitere Muster sind als “Englischer Verband”, “unregelmäßiger Verband” und “Schachbrettmuster” bekannt.

Beim “Schiffsboden-Parkett” sind die Parkettstäbe parallel angeordnet. Nach dem Verlegen muss das Stabparkett sogleich das erste Mal abgeschliffen werden. Mit einer Oberflächenversiegelung ist die Verlegung dann abgeschlossen.

Parkettboden in Mosaik Optik
Mosaikparkett

1.7. Mosaikparkett

Mosaikparkett besteht aus Holzlamellen, die mit 8 Millimetern Dicke deutlich dünner als das Stabparkett aber dennoch langlebig sind. Sie werden meist in Würfelform mit einer Kantenlänge von 160 mm verlegt.

Mosaikparkett ist ein Klassiker, der in zahllosen Holzarten, Sortierungen und Verlegemustern angeboten wird.

Die geringe Bauhöhe des Mosaikparketts hat den Vorteil, dass es auch auf einer Fußbodenheizung oder zum Beispiel bei einer Renovierung ohne viel Aufwand als Ersatz für einen Teppich verlegt werden kann.

TIPP: Wenn Massivparkett verlegt werden soll, ist das 8 mm dicke Mosaikparkett besonders geeignet, und auch bei Mehrschicht-Parkett sollte man kleinformatige und kurze Elemente bevorzugen.

Durch die unterschiedliche Ausrichtung der Würfelelemente ergibt sich bei dem aufgewärmten Parkett ein homogener Gesamteindruck. Dennoch ist die Beliebtheit des Mosaikparketts in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen.

1.8. Eichenparkett

Die in Deutschland mit weitem Abstand beliebteste Holzart ist nach wie vor das Eichenholz. Bei Parkett-Herstellern nimmt Eichenholz-Parkett derzeit beispielsweise immer noch etwa 75 Prozent Produktionsanteil ein.

Das Holz der Eiche hat für die Verwendung als Bodenbelag geradezu ideale Eigenschaften, denn es ist hart, schwer und mit hoher Dichte und Abnutzungswiderstand. Daher findet man Eichenparkett fast überall – in Wohnhäusern, aber auch in Gewerbegebäuden oder sogar Turnhallen.

Es ist ebenfalls besonders gut als Feuchtraumparkett im Badezimmer oder Küche geeignet. Eichenholz ist ökologisch unbedenklich, da es größtenteils aus heimischen Forsten stammt.

Modernes Eichenparkett
Modernes Eichenparkett

Auch wenn man bei Eiche zuerst an die berüchtigte Variante “Eiche rustikal” denken muss, gibt es inzwischen ein vielfältiges Angebot von Eichenparkett in den verschiedensten Farben. In über 200 Varianten steht sie zur Auswahl.

1.8.1. Klassisches Eichenparkett

Eichenparkett mit Zwei-Schicht-Boden. Der Zwei-Schicht-Aufbau, mit dem sich Höhendifferenzen sehr gut ausgleichen lassen, ist im Renovierungsbereich besonders beliebt.

Der Klassiker: hier als Primus im Muster Eiche lava, gebürstet und geölt.

1.8.2. Modernes Eichenparkett

Eichenparkett eingefärbt in Titan-Blau und gebürstet.

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1.8.3. Dunkles Eichenparkett

Die Eiche in diesem Parket wirkt erdverbunden, urig und ursprünglich.

Dieser Parkettboden passt besonders gut zu weißen Möbeln. Thermo Eiche, dunkel.

Parkett aus Buche
Buchenparkett

1.9. Buchenparkett

Parkett aus Buchenholz war lange Zeit wegen seiner Helligkeit beliebt, wird aber derzeit von dunkleren Parketthölzern zurückgedrängt.

Buchenparkett wird vor allem aus heimischen Hölzern gefertigt und ist daher umweltfreundlich. Es eignet sich dagegen nicht für feuchte Räume, wie Badezimmer, da Buchenholz sich bei Nässe zu stark zusammenzieht.

Als eher weiches Holz ist es auch für stark beanspruchte Böden, wie zum Beispiel als Küchenparkett weniger zu empfehlen.

Seine Strahlkraft entfaltet das Buchenparkett vor allem vor dem Hintergrund moderner Wohnstile: Hier setzt das Buchesortiment dank neuer Optiken wichtige Akzente.

Es verleiht Räumen eine besondere Note – charaktervoll, authentisch und individuell wirken die Parkettböden aus Wildbuche und überraschen mit Temperament und Esprit.

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Parkettboden aus Olivenholz
Olivenholzparkett

1.10. Olivenholzparkett

Olivenholz überzeugt mit warmer Ausstrahlung und natürlicher Optik. Gerade Liebhaber des mediterranen Flairs, finden darin den südländischen Charakter wieder.

Aber auch die strapazierfähige Oberfläche garantiert, bei guter Pflege, eine enorm lange Haltbarkeit. Olivenholzparkett ist damit auf Dauer eine lohnende Investition.

Aufgrund der guten Eigenschaften ist Olivenholzparkett für viel genutzte Wohnräume und im gewerblichen Bereich mit Publikumsverkehr gut geeignet.

Ob als Industrie-, Massiv- oder zweischichtiges Fertigparkett – Olivenholzparkett vereint Strapazierfähigkeit und Urlaubsgefühl.

2. Parkett oder Laminat – Renovierung in Eigenleistung

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Renovierung in Eigenleistung – wir zeigen Ihnen, wie es geht!

Wer in den eigenen vier Wänden renovieren will, der steht insbesondere mit Blick auf den künftigen Fußboden vor der Qual der Wahl.

Vielfältige Optiken und Einbauvarianten machen die Entscheidung zwischen Laminat und Parkett nicht selten schwierig.

Doch worin bestehen die Unterschiede beim Verlegen und welche Geräte sowie Werkzeuge werden benötigt?

2.1. Unterschiede beim Verlegen

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Parkett kann geklickt und/oder verleimt werden.

Auf den ersten Blick können viele Laien bereits verlegte Parkett- oder Laminatböden kaum voneinander unterscheiden. Tatsächlich sind die Unterschiede in puncto Arbeitsweise und auch Eigenschaften der beiden Fußböden sehr groß.

Laminat lässt sich in den meisten Situationen einfacher verlegen und ist daher zeitsparend. Ausschlaggebend hierfür sind die einfachen Klickverbindungen, die zum Einsatz kommen.

Parkett zu verlegen ist hingegen etwas aufwändiger, da die einzelnen Elemente oftmals miteinander verleimt werden müssen. Dafür sorgt die Verleimung im Alltag später für eine höhere Stabilität, da weniger Fugen entstehen und Feuchtigkeit deutlich schwieriger eindringen kann.

Tipp: Um Beschädigungen zu vermeiden, sollten die Böden bei Renovierungsarbeiten als letztes eingebaut werden. Kommt es während späterer Arbeiten zu Schäden an den Böden, können die Konsequenzen schwerwiegend sein.

Während sich Schäden am Parkett meist noch durch Schleifen reparieren lassen, ist dies bei Laminat aufgrund seiner Beschaffenheit nicht möglich.

Darüber hinaus eignet sich Laminat längste nicht für alle Bereiche der eigenen vier Wände. Während Parkett auch im Badezimmer immer beliebter wird, sollte Laminat dort vorzugsweise nicht verwendet werden.

Durch die Fugen kann Wasser eindringen, wodurch das Laminat aufquillt und unschöne Dellen die Folge sein können. Zwar gibt es mittlerweile auch spezielle PVC-Laminate, allerdings sind diese nicht gerade umweltschonend.

2.2. Das richtige Werkzeug ist entscheidend

werkzeugkoffer

Werkzeugkoffer bieten oft eine gute Grundausstattung.

Eine gute Heimwerkerausrüstung zeichnet sich in erster Linie dadurch aus, dass nahezu alle kleinen bis mittelschweren Aufgaben und Reparaturen selbst durchgeführt werden können. Dies ist allerdings nur mit einer entsprechenden Ausrüstung möglich.

Bei der Zusammenstellung der heimischen Grundausrüstung gilt es insbesondere einen Punkt zu beachten: Qualität sollte in jedem Fall vor Quantität gehen. Minderwertige Werkzeuge gehen nicht nur schneller kaputt, sie bringen auch ein größeres Verletzungsrisiko mit sich.

Folgende Werkzeuge und Geräte sollten in jedem Fall zum Fundus eines gut ausgerüsteten Heimwerkers gehören:

  • Hammer sowie Lattenhammer
  • Schlagklotz und Zugeisen (Parkett oder Laminat)
  • Schlitz- und Kreuzschraubenzieher
  • Sägen
  • Inbus- und Ringschlüssel
  • Akkuschrauber, Stichsäge sowie Bohrmaschine
  • Kneif- und Rohrzangen
  • Schleifpapier und Feilen
  • Schrauben, Dübel sowie Nägel
  • Wasserwaage

Bis jeder Heimwerker seine Grundausstattung zusammen hat, fährt er in der Regel mehrmals in den Baumarkt. Wer sich das ständige Hin und Her jedoch ersparen will, der kann sich seine Ausrüstung auch online zusammenstellen und bequem nach Hause schicken lassen.

Diverse Onlineshops bieten eine große Auswahl unterschiedlichster Geräte und Werkzeuge namhafter Hersteller.

2.3. Sicherheit geht vor – darauf gilt es zu achten

Wer sich in den eigenen vier Wänden als Heimwerker betätigt, der sollte darüber hinaus auch einige Sicherheitsaspekte beachten. Noch so viel Geschick schützt nämlich in keinem Fall davor, dass von Zeit zu Zeit kleine Missgeschicke passieren.

Beim Verlegen von Laminat oder Parkett ist es unter Umständen notwendig, dass einzelne Teile zugeschnitten werden müssen. Folglich darf auch entsprechende Schnittschutzbekleidung in Form von Jacke und Hose nicht fehlen.

Um die Augen vor Staub oder Splittern zu schützen, empfiehlt sich weiterhin eine Schutzbrille. Ebenfalls sollte beim Umgang mit teils mehreren Kilogramm schweren Geräten auf Sicherheitshandschuhe sowie Arbeitsschutzschuhe gesetzt werden.

Da etwaige Geräte bisweilen auch ziemlich laut sein können, sollte auch ein Gehörschutz zur Grundausstattung eines jeden Heimwerkers zählen.