Grillen

Grill selber bauen – Anleitung in 10 Schritten

Ein Ratgeber aus der heimwerker.de Redaktion

Grill selber bauen – Anleitung

Grillen ist ein beliebtes Freizeitvergnügen, das bei der Anschaffung eines High-Tech-Grills auch durchaus teuer werden kann. Alternativ zur einer solchen Anschaffung lässt sich ein Grill selber bauen, und zwar passend zu den eigenen Anforderungen.

Sie wünschen sich einen schönen, großen Grill, der auch mal ein bisschen Restwärme abgibt, wenn die Nächte kühler werden? Dann überlegen Sie sich doch einmal, mit unserer DIY-Anleitung einen Grill selber zu bauen.

Das Modell in dieser Anleitung erfüllt folgende Anforderungen: Er soll eine bequeme Höhe, einen großen, gusseisernen Rost, eine große Warmhaltefläche und von drei Seiten Windschutz haben.

Porenbeton eignet sich gut für den tragenden beziehungsweise verkleidenden Aufbau des Grills, sollte aber nicht ohne geeignete feuerfeste Auskleidung unmittelbar als Feuerraum dienen. Bereiche mit direktem Kontakt zu Glut oder Flammen sollten beispielsweise mit dafür vorgesehenen Schamotte- oder anderen Feuerfestmaterialien ausgekleidet werden.

Was die Größe angeht, so können Sie die an Ihre persönlichen Vorstellungen anpassen. Allerdings empfiehlt es sich, vorher nachzusehen, in welchen Größen es Grillroste usw. gibt, wenn Sie sich nicht ein spezielles Maß von einer Schlosserei anfertigen lassen möchten.

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1. Werkzeug- und Materialbedarf

Art Material
Werkzeug
  • Zahnkelle 3 mm
  • Putzeimer
  • Putzkelle
  • Rührquirl für Bohrmaschine
  • Quast
  • Glättkelle
  • Pinsel
Werkstoff
  • Spachtelmasse
  • Haftgrund 1 l oder Putzgrund
  • Fassadenfarbe
  • Dichtschlämme
  • Grillrost Gusseisen
  • Grillrost Chrom (für die Warmhaltefläche)
  • Edelstahlblech
  • Ytong- bzw. Porenbetonsteine (16 Stück 60 x 20 x 10 cm und 6 Stück 60 x 20 x 5 cm)
  • 3 Schamottsteine für den Innenraum direkt am Grill (1 Stück für eine Platte 55 x 55 cm unter dem Edelstahlblech, 1 Stück 55 x 30 cm für eine Abdeckung nach hinten und 2 Stücke 55 x 30 cm für die Abdeckungen an der Seite)
  • Dünnbettmörtel (Porenbetonkleber)
  • Aluprofile (L-Form) 6 x 50 cm lang; Querschnitt 2 x 4 cm
  • Holz und Teerpappe für die Abdeckung

Hinweis: Alle dauerhaft in unmittelbarer Nähe von Glut, Flammen oder stark erhitzten Bauteilen eingesetzten Materialien müssen für die auftretenden Temperaturen und den vorgesehenen Einsatzzweck geeignet sein. Brennbare Abdeckungen aus Holz oder Bitumen dürfen nur bei vollständig erloschenem und abgekühltem Grill verwendet werden und müssen vor dem Anheizen vollständig entfernt werden.

2. Bauanleitung

2.1. Schritt 1: Boden vorbereiten

Der Grill soll wirklich gerade stehen. Dazu wird die Grasnabe abgetragen und mit dem Spaten die Stelle, wenn nötig begradigt. Anschließend wird gut ausgemessen und ein Fundament für den selbst gebauten Grill in der Größe 60 x 80 x 60 cm mithilfe von Schnüren und Stöcken abgesteckt.

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Mit einer Wasserwaage und einem Maßband wird die Position festgelegt. | Eine Schnur zu spannen erleichtert das Abstechen und Ausheben sehr.

Je nachdem, wie stabil und dauerhaft das Bauwerk werden soll, werden die Streifen ca. einen Spaten tief oder auch weniger abgestochen und ausgehoben.

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Mit einem geraden Spaten lässt sich der Boden am besten exakt abstechen. | Damit keine Staunässe entsteht, wird als erste Lage Kies eingefüllt.

Ganz unten wird Kies zur Drainage eingebracht. Darüber füllen Sie Blitzbeton ein und begießen ihn entsprechend der Herstellerangaben auf der Verpackung mit Wasser.

Dieses kleine Fundament muss nun trocknen. Auch dabei die Herstellerangaben beachten. Meist sind zwei Tage auf jeden Fall genug.

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Der Blitzbeton wird trocken eingefüllt und notfalls mit Holz geschalt. | Mit einer Glättkelle ziehen Sie die Oberfläche des Fundaments glatt.

Tipp: Beachten Sie die Verarbeitungstemperatur des verwendeten Dünnbettmörtels und die Außentemperatur am Tag des Baus. Bei Ytong FIX N 241 liegt sie beispielsweise über +5 °C bis maximal +30 °C. Frisches Mauerwerk muss außerdem vor Frost und ungünstiger Witterung geschützt werden.

2.2. Schritt 2: Porenbetonsteine sägen für den gemauerten Grill

Von den 10 cm dicken Porenbetonsteinen müssen nur fünf Stück zugesägt werden: Sie brauchen vier Steine, die 50 cm breit und zwei Steine (aus einem Porenstein), die 20 cm breit sind – alle 20 cm hoch.

Theoretisch könnten Sie auch die Reste von den 50 cm Abschnitten verwenden, dann brauchen Sie nur 15 Porenbetonsteine zu kaufen, allerdings bleibt dann keinerlei Sicherheitsreserve für Verschnitt und Sie müssen mehr stückeln.

Bei zwei der 50 cm langen Steine wird eine Ecke in der Größe 4 x 2 x 50 cm herausgesägt (s. Bild). Das ausgeschnittene Material aufheben zum Unterlegen beim Mauern Ihres selbst gebauten Grills.

Von den 5 cm dicken Steinen wird nur ein Stein zu folgenden zwei Teilen zugeschnitten: Ein Stein 40 cm breit und 10 cm hoch sowie ein Stein 10 cm breit und 20 cm hoch.

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Ganz genau ausmessen und rundum anzeichnen, damit das Ergebnis gut wird. | Das Zusägen ist mit der Porenbetonsäge leicht. Langsam und genau arbeiten. | Dieser Ausschnitt wird das Auflager für den Grillrost – bitte genau aussägen.

Kleine Kanten können mit der Säge auch nachträglich abgeraspelt werden.

Tipp: Betreiben Sie Holzkohlegrills ausschließlich im Freien und mit ausreichendem Abstand zu brennbaren Gegenständen. Vermeiden Sie, dass Fett und Marinade direkt in die Glut tropfen. Wiederverwendbare Grillschalen aus Edelstahl können dabei helfen.“ Die Verbraucherzentrale weist außerdem darauf hin, dass salzige oder saure Lebensmittel in unbeschichteten Aluminiumschalen beziehungsweise auf Alufolie die Aluminiumabgabe erhöhen können.

2.3. Schritt 3: Grill selber bauen – mauern – Anleitung

Mischen Sie den Dünnbettmörtel (z. B. Ytongkleber) nach Gebrauchsanweisung des Herstellers an. Die erste Steinreihe muss exakt waagerecht in einem geeigneten Mörtelbett ausgerichtet werden. Die weiteren Reihen werden mit dem für die Porenbetonsteine vorgesehenen Dünnbettmörtel und der vom Hersteller angegebenen Fugendicke – typischerweise etwa 1 bis 3 mm – verklebt.

Dort wo die Steine aneinander stoßen, muss auf einer Seite mit der 3 mm Zahnkelle ebenfalls Dünnbettmörtel aufgetragen werden. Die erste Reihe besteht aus drei ganzen Steinen.

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Für das Anmischen des Mörtels benutzen Sie am besten einen Baueimer. | Mischen Sie den Dünnbettmörtel nach Gebrauchsanweisung des Herstellers an.

In der zweiten Reihe brauchen Sie von links nach rechts folgende Steinbreiten: 50 | 60 | 20 | 50 cm.

Der Mörtel wird zunächst oben auf der ersten Steinreihe mit der Zahnkelle aufgezogen, danach wird Stein für Stein gesetzt und dort, wo sie zusammenstoßen wieder zuvor Dünnbettmörtel auftragen.

Bei der dritten Reihe werden wieder drei ganze Steine gesetzt, wie bei der ersten.

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Die richtige Konsistenz: Die Form bleibt, ohne zu verlaufen oder zu bröckeln. | Gut zu sehen: Die Stirnseite ist für den nächsten Stein mit Mörtel versehen.

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Die erste Reihe gut mit der Wasserwaage und Gummihammer ausrichten. | Damit es einen Versatz bei den Fugen gibt, sieht die zweite Reihe so aus.

Die vierte Reihe besteht aus zwei von den dünneren Steinen (5 cm) und dem dazu passenden Zuschnitt 40 x 10 x 5 cm, sie werden flach angebracht.

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Die dritte Reihe ist wie die erste und hier schon gut mit Mörtel versehen. | In der vierten Reihe werden flache Steine als Auflage für das Blech gesetzt.

Die fünfte Reihe besteht genau wie die erste und dritte Reihe aus drei ganzen Porensteinen in 10 cm Stärke.

In Reihe sechs wird nur die hintere Reihe mit Mörtel versehen. Rechts und links werden die beiden 50 cm-Steine mit den Aussparungen gesetzt.

Dazu vorher auf die Auflagefläche der Steine mit der Zahnkelle Mörtel aufziehen und die Aussparung sicherheitshalber mit den ausgesägten Stücken unterfüttern, bis der Mörtel trocken ist.

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So abgestützt kann der Mörtel der ausgesparten Steine sicher abbinden. | Der Rohbau steht. Gut erkennbar: die Auflager für Blech, Rost und Gitter.

In der siebten Reihe werden drei ganze sowie der 10 cm breite Zuschnitt von den fünf Zentimeter starken Porenbetonsteinen gesetzt. So entsteht die Auflage für das Warmhaltegitter und die Basis für die Abdeckung.

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2.4. Schritt 4: Grundieren

Da Porenbeton naturgemäß sehr porös ist, muss vor dem Verputzen auf jeden Fall eine Grundierung aufgetragen werden, sonst besteht die Gefahr des Putzbrandes (Schaden durch zu schnelles Austrocknen des Putzes).

grill-selber-bauen-grundieren-und-spruehen

Ein Drucksprüher und eine sehr flüssige Grundierung, die satt aufgetragen wird. | Beim Sprühen dringt die Grundierung auch gut in die Hohlräume des Steins ein.

Tipp: Besonders leicht und gründlich geht das mit einer flüssigen Grundierung in einem Drucksprüher. Ein solches Gerät ist übrigens auch beim Einweichen von Tapeten usw. ein Kräfte schonendes Hilfsmittel.

2.5. Schritt 5: Verputzen oder ähnliches

Wir haben uns anstelle von Verputz beim Grill bauen für eine Dichtschlämme entschieden, da diese zwei Vorteile vereint: Zum einen ist der zweimalige Auftrag insgesamt recht dünn. Zum anderen wird die Beschichtung dadurch besonders wasserdicht, was für Porensteine im Außenbereich auf jeden Fall empfehlenswert ist.

Tipp: Soll eine Dichtschlämme verwendet werden, muss sie ausdrücklich für Porenbeton, den Außenbereich und die zu erwartenden Temperaturen geeignet sein. Alternativ empfiehlt sich ein geprüftes Außenputzsystem für Porenbeton.

Wer Verputz nehmen möchte, muss diese zu Beginn bei den Maßen entsprechend berücksichtigen. Für einen Grill im Außenbereich sollte ein für Porenbeton und Außenflächen zugelassenes mineralisches Putzsystem verwendet werden, beispielsweise ein geeigneter Kalkzement-, Zement- oder spezieller Porenbeton-Außenputz. Die Systemvorgaben des jeweiligen Herstellers sind zu beachten.

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Dichtschlämme in den Ecken mit dem Pinsel und flächig mit dem Quast streichen. | Die erste Schicht Dichtschlämme ist fast fertig. Eine zweite folgt zwei Tage später.

2.6 Schritt 6: Abdecken des Grillbereichs mit Schamottsteinen

Setzen Sie die Schamottsteine so in das Innere des Grillbereichs, dass diese den Boden und die Seiten der späteren Grillfläche abdecken, also jeden Bereich, der direkt mit heißen Holzkohlen und Flammen in Berührung kommt.

2.7. Schritt 7: Anstrich des gemauerten Gartengrills

Wir empfehlen eine Silikatfarbe für außen, die zum einen weder brennbar noch empfindlich gegenüber Feuchtigkeit ist und auch nicht zum Schimmeln neigt. Mit einem Quast und Pinsel in zwei Schichten alles rundum anstreichen. Jede Schicht komplett trocknen lassen (s. Beschreibung auf der Verpackung).

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Hier wird die Fassadenfarbe angebracht. | Sorgfältig streichen, um einen möglichst guten Wetterschutz zu erreichen.

Eine geeignete Silikat-Fassadenfarbe kann auf mineralischen Untergründen eine witterungsbeständige und diffusionsoffene Beschichtung bilden. Verwenden Sie nur ein Produkt, dessen Hersteller es für den vorhandenen Untergrund und den Außenbereich freigibt. Angaben zum Brandverhalten und zur Temperaturbeständigkeit müssen dem jeweiligen technischen Merkblatt entnommen werden.

2.8. Schritt 8: Eine Abdeckung für den gemauerten Grill

Aus Holzbrettern und Teerpappe wird ein Deckel mit ausreichend Überstand gebaut. Das bedeutet für die Angaben in dieser Grill Bauanleitung ein Maß von 100 cm x 80 cm.

Dazu werden einzelne Bretter zu diesem Maß von unten mit Dachlatten verschraubt. Gleichzeitig werden die Dachlatten so angebracht, dass sie die Abdeckung gegen Verrutschen sichern, also innen liegend an den Kanten entlang.

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Hier wird ein Teil eines ausgemusterten Gartentischs als Deckel recycled. | Die Dachpappe zuschneiden und rundum mit Dachpappennägeln befestigen.

Dieser Deckel wird anschließend mit Dachpappe bezogen – mit den dazu gehörigen Dachpappennägeln und um die Kanten herum. Dazu die Ecken überlappen lassen.

Tipp: Die beschriebene Holzabdeckung mit Bitumen-Dachbahn dient ausschließlich als Wetterschutz für den kalten Grill. Sie muss vor dem Grillen abgenommen werden und darf erst wieder aufgelegt werden, wenn Kohle, Asche und sämtliche Bauteile vollständig abgekühlt sind.

2.9. Schritt 9: Aluprofile zusägen und einkleben

Die Aluprofile werden auf die Länge von 50 cm gebracht und mit Montagekleber jeweils rechts und links auf die Auflager geklebt. Kleber trocknen lassen.

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Die Aluprofile sollen die Oberfläche zusätzlich schützen, wo Metall aufliegt. | Zum Einkleben wird ein spezieller Montagekleber für große Hitze benutzt.

Für Auflager in stark wärmebelasteten Bereichen sollten vorzugsweise temperaturbeständige Metallprofile und Befestigungen verwendet werden. Bei Aluminiumprofilen und Klebstoffen ist anhand der technischen Datenblätter zu prüfen, ob die zulässige Dauertemperatur und Spitzentemperatur für die konkrete Einbausituation ausreichen.

2.10. Schritt 10: Zusammensetzen

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Selbst gebauter Grill aus Porenbeton.

Nun müssen nur noch das Stahlblech, der Rost und das Warmhaltegitter sowie die Abdeckung ein- und aufgesetzt werden, dann sind Sie fertig mit dem Projekt »Holzkohlegrill selber bauen« und können alles für das erste Grillfest vorbereiten.

Es empfiehlt sich ein Probegrillen im kleineren Rahmen, um den Grill kennenzulernen, bevor Sie bei einem großen Grillfest ins Schwitzen geraten.

Besonders toll ist die Warmhaltefläche. Dank Ihr werden beispielsweise Steaks auf den Punkt genau richtig, da sie dort die Ruhephase nach dem kurzen, scharfen Anbraten verbringen.

Tipp: Wenn der Grill wie in diesem Fall mal mit Holz und mal mit Holzkohle befeuert wird, wird die Höhe des Stahlblechs durch vier passende Ytongsteine verändert.

3. FAQ: Häufige Fragen und Tipps zum Thema »Grill selber bauen«

3.1. Grill selber bauen aus Naturstein?

  • Basalt kann platzen; nur für den Rand geeignet.
  • Sandstein nimmt viel Wasser auf; kann platzen, nur für den Rand geeignet.
  • Grauwacke nur als Schotter für den Boden einer Feuerstelle geeignet
  • Granit = max. 600 °C; keine schnellen Heiß/Kalt-Wechsel; nicht frostbeständig.
  • Backsteine = sehr hitzebeständig bis 1000 °C; keine hohe Wärmespeicherung.
  • Schamottsteine perfekt für direkten Kontakt zum Feuer, gute Wärmespeicherung.
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3.2. Grill selber bauen einfach?

Wer es ganz einfach haben möchte, baut sich eine Feuerstelle mit einem Grillrost wie in unserer Anleitung zum Grill selber bauen hier.

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3.3. Grill selber bauen aus Metall?

Grillroste und andere Bauteile mit direktem Kontakt zu Lebensmitteln sollten ausdrücklich für diesen Einsatzzweck vorgesehen sein. Lackiertes, verzinktes oder anderweitig unbekannt beschichtetes Altmetall sollte nicht als Grillrost verwendet werden.

Von der eigenmächtigen Bearbeitung ehemaliger Gasflaschen oder anderer Behälter für brennbare Stoffe ist abzuraten. Auch scheinbar leere Behälter können gefährliche Reststoffe enthalten. Für einen selbst gebauten Metallgrill sollten ausschließlich dafür geeignete, unbelastete Metallteile verwendet werden.

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3.4. Grill selber bauen aus Edelstahl?

Edelstahl kann auch für Bauteile eines Grills verwendet werden. Welche Sorte und Blechstärke geeignet ist, hängt von Temperatur, Konstruktion und mechanischer Belastung ab. Bei besonders hohen Dauertemperaturen können spezielle hitzebeständige Edelstahllegierungen sinnvoller sein als gewöhnlicher V2A-Stahl.

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3.5. Grill selber bauen aus Stahl?

Unlegierter Stahl und Gusseisen können im Freien korrodieren. Je nach Bauteil kommen geeignete Beschichtungen, trockenes Lagern oder – bei dafür geeigneten Grillrosten und Gusseisenteilen – Einbrennen beziehungsweise leichtes Einölen als Korrosionsschutz infrage.

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3.6. Grill selber bauen aus Stein?

Natursteine reagieren je nach Gesteinsart und Qualität sehr unterschiedlich auf hohe Temperaturen und schnelle Temperaturwechsel. Feuchte Steine können durch schlagartiges Erhitzen beschädigt werden oder abplatzen. Für Bauteile mit direktem Kontakt zu Feuer und Glut sollten deshalb ausdrücklich dafür geeignete Feuerfestmaterialien verwendet werden.

Kalksandstein ist nicht brennbar und kann für konstruktive Bereiche eines Grillaufbaus geeignet sein. Im unmittelbar von Glut und Flammen beanspruchten Feuerraum sollten jedoch dafür vorgesehene Feuerfestmaterialien verwendet werden.

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3.7. Zum Grill selber bauen Backsteine nehmen?

Normale Back- oder Mauerziegel können für äußere, weniger stark belastete Bereiche eines gemauerten Grills geeignet sein. Für den direkten Kontakt mit Glut und Flammen sollten jedoch dafür vorgesehene Feuerfestziegel beziehungsweise Schamottesteine samt geeignetem feuerfestem Mörtel verwendet werden. Wie viel Wärme ein Ziegel speichert, hängt von seinem Material, seiner Dichte und seiner Masse ab. Für den Feuerraum ist jedoch vor allem entscheidend, ob Stein und Mörtel ausdrücklich für die auftretenden Temperaturen und Temperaturwechsel geeignet sind.

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4. Grill selber bauen: Weitere Ideen und Bauanleitungen für Gartengrill, Holzkohlegrill und Grillanlagen

Die Grillsaison beginnt wieder und mit ihr die Zeit, sich mit der Planung der nächsten Grillparty zu beschäftigen. Ob auf Grillplätzen mit mobilen Grills oder im eigenen Garten grillen: Gegrilltes Fleisch und Gemüse und lässt sich auf viele Arten genießen.

Gartenbesitzer können sich eigene Grillplätze mit komfortablen Grillöfen und gemütlichen Sitzecken einrichten. Fortgeschrittene Griller wagen sich sogar schon an Steinbacköfen oder Räucheröfen.

Auf dieser Seite haben wir für jeden Schwierigkeitsgrad die richtige Bauanleitung, mit der Anfänger und Fortgeschrittene die verschiedenen Grill-Modelle für den Garten selber bauen.

4.1. Mobile Grills: Holzkohlegrills, Barbecuegrills und Kanonengrills

4.2. Grillanlagen bauen: Gemauerte Steingrills und Gartengrills

4.3. Baupläne: Grillplatz-Ausstattung, Grillecke und Grilltische

4.4. Grillwagen bauen: Grillcaddy und mobile Gartenküche

4.5. Grill-Zubehör selber bauen

Bildnachweise: vgl/Christiane Baldwin (chronologisch bzw. nach der Reihenfolge der im Kaufratgeber verwendeten Bilder sortiert)