Grillen

Grillgerät Übersicht

  • Beim Grillen scheiden sich die Geister. Die einen schwören auf den klassischen Holzkohlegrill, die anderen nehmen lieber den Gasgrill und fortgeschrittene Barbeque-Fans kommen nicht ohne einen Smoker aus. Infrarot- und Elektrogrills arbeiten mit Strom und sind geruchsärmer als Holzkohle.
  • Eine umfangreiche Auflistung der jeweiligen Vor- und Nachteile und eine Übersicht über verschiedenes Zubehör geben liefern alle Argumente dafür, welches Grillgerät das richtige für Sie ist.
  • Einen Überblick über diverse Arten von Holzkohlegrills trägt der nach wie vor beliebsten Grillmethode Rechnung.

Grillen ist sehr beliebt – ob Holzkohlegrill, Gasgrill oder Infrarotgrill.

Was ist ein Lavasteingrill?

Bei einem Lavasteingrill handelt es sich eigentlich um einen Gas- oder Elektrogrill, da die Lavasteine entweder mit Gas oder durch Heizspiralen zum Glühen gebracht werden. Die Steine geben eine langanhaltende, gleichmäßige Hitze ab. Benutzen Sie auch bei dieser Art Grill Grillhandschuhe.

Grillen ist in Deutschland eine der beliebtesten Freizeitbeschäftigungen und in fast jedem Haushalt gibt es einen Grill oder sogar mehrere Grillgeräte.

Bei der Entscheidung für den passenden Grill lassen sich zwei Trends beobachten:

Einerseits leisten sich immer mehr Grillfreunde teure Edelgrills oder Grillkamine, die die Terrasse in eine Outdoor-Küche verwandeln.

Auf der anderen Seite werden mobile Grillgeräte, wie der Einweggrill oder der Campinggrill immer beliebter, welche einen spontanen Grillabend beim Ausflug ermöglichen.

Das richtige Grillzubehör

Neben dem Grill mit seinem Zubehör, wie Grillkohle, Grillanzünder oder Gas, ist gutes Grillbesteck natürlich wichtig. Bereits hier scheiden sich die Geister und vor allem der persönliche Geschmack. Verwendet werden häufig Grillzangen, Grillgabeln und Grillwender.

Pfannenheber für den Grill
Grillwender

Sie sind mit einem Pfannenwender, wie er für Eierkuchen benutzt wird, vergleichbar. Ihr Einsatz liegt beim Wenden von kleinen Fleischstücken, Fisch oder Burger-Patties in Grillschalen oder auf dem Elektrogrill. Ihre große Fläche ist vor allem dann hilfreich, wenn das Grillgut leicht zerfällt oder zerdrückt werden kann.

Grillzange
Grillzange

Sie ist das gebräuchlichste Grillwerkzeug, da mit ihr fast jedes Grillgut gehalten, gewendet und gut positioniert werden kann. Unterschieden werden hierbei Grillzangen mit Gelenk und Grillzangen, die über eine Federkraft verfügen. Über Vor- und Nachteile sollte der Grillmeister entscheiden und selbst seine bevorzugte Variante finden. Besondere Grillzangen für spezielles Grillgut werden selten nötig und lediglich die Würstchenzange zeichnet sich durch glatte und abgerundete Greifflächen aus. Wichtig ist bei jeder Form jedoch, dass die Grillzange über isolierte Griffe und eine gute Länge verfügt, um in einem ausreichenden Abstand zur Glut arbeiten zu können.

Grillguthalter
Grillguthalter

Gerade Fisch neigt dazu, beim Grillen zu zerfallen und wird daher häufig in der Grillschale zubereitet. Wer seinen Fisch jedoch direkt über der Glut rösten möchte, greift zu einem speziellen Grillguthalter. Dieser besteht aus zwei Metallgittern, zwischen denen das Grillgut gehalten wird. So lässt es sich leicht drehen und wenden und es besteht keine Gefahr, das Fleisch dabei zu beschädigen. Weitere spezielle Formen, die das Grillfleisch gut auf dem Grillrost halten, werden ebenfalls Grillguthalter genannt. Die Bildersuche im Internet zum Begriff “Grillguthalter” zeigt hier viele interessante Möglichkeiten.

Grillgabel
Grillgabel

Sie findet recht selten Anwendung, da sie bei der Verwendung die Oberfläche des Grillgutes beschädigt und damit der Saft austreten kann. Zum Wenden auf dem Grill sollte sie nicht genutzt werden. Wirklich sinnvoll ist sie lediglich beim Zerteilen großer und fertig zubereiteter Fleischstücke.

Holzkohlegrill, Gasgrill, Elektrogrill… Welcher Grill ist der Richtige?

Eine Grillparty macht mit jedem Grill Spaß.
Eine Grillparty macht mit jedem Grill Spaß.

Bei der Frage nach dem richtigen Grill scheiden sich die Geister. Soll es ein Holzkohlegrill sein, dessen Rauch dem Fleisch angeblich den typischen Geschmack verleiht? Oder doch lieber ein Gas- oder Infrarotgrill?

Vorgestellt werden folgende Varianten:

  • Infrarotgrill
  • Holzkohlegrill
  • Elektrogrill
  • Gasgrill
  • Kugelgrill
  • Smoker

Vorweggenommen kann auf jeden Fall, dass jede Grillstation ihre Vor- und Nachteile und somit auch ihre Berechtigung hat. Egal ob Sie vegetarisch grillen, Burger selber machen, Steaks und Würstchen auf das Grillrost legen oder einen dicken Braten gemächlich im Smoker garen, eine Grillparty macht mit jedem Grill Spaß. Dennoch gibt es große Unterschiede beim Aufwand, der Vorbereitung und vor allem der Rauchentwicklung. Nicht jeder Grill ist daher für jeden Grillort geeignet.

Vor- und Nachteile der verschiedenen Grillvarianten

Vorteile Nachteile
Infrarotgrill
  • sparsam, da kaum Aufwärmzeit nötig
  • keine Rauchentwicklung
  • kein offenes Feuer und geringe Nachwärme
  • sauberes Grillen
  • Grillen in geschlossenen Räumen möglich
  • leicht zu reinigen
  • schonendes Grillen von Gemüse oder ähnlichem ist nicht möglich
  • Geräte sind relativ teuer
  • Perfekte Grillergebnisse benötigen Übung und optimal eine Kombination mit einem Gasgrill
  • benötigt Stromanschluss
Holzkohlegrill
  • für viele das “echte” Grillfeeling
  • Kombinationen mit Holz oder Tannenzapfen für einen besonderen Geschmack möglich
  • Verbreitet kostengünstig Wärme und sorgt für eine gemütliche Atmosphäre
  • mobil einsetzbar
  • in jeder Form, Größe und Preisklasse erhältlich
  • lange Anheizzeit der Grillkohle
  • teilweise starke Rauch und Geruchsbelästigung (für manche angenehm)
  • gefährlich, da offenes Feuer und Verbrennungsgefahr am Grill
  • Vorrat an Grillkohle nötig
  • Grillen mit Holzkohle ist nur im Freien möglich
  • großer Aufwand bei der Reinigung
Elektrogrill
  • grillen auf kleinsten Raum, dem Balkon und in geschlossenen Raum möglich
  • relativ schnelle Anheizzeit
  • keine Geruchsbelästigung
  • Grilltemperatur kann je nach Modell sehr gut reguliert werden
  • leichte Reinigung (je nach Modell)
  • kleine Geräte günstig in der Anschaffung
  • hohe Sicherheit, da kein offenes Feuer
  • Qualität ist sehr vom Preis anhängig
  • teure Stromkosten
  • nur bedingtes Grillfeeling
  • Größe des Grills ist stark eingeschränkt
  • vom Stromanschluss abhängig
  • Geschmack gleicht dem Braten in der Pfanne
Gasgrill
  • sehr schnelle Anheizzeit
  • keine Rauchentwicklung
  • Fett verbrennt nicht in der Glut
  • leichte Reinigung
  • schnelle Abkühlung nach dem Gebrauch
  • gute Temperaturregelung
  • hohe Grilltemperatur möglich
  • Vorrat an Gas wird benötigt
  • gefährlich durch offene Flamme
  • Gasgrills sind häufig groß und kaum flexibel einsetzbar
  • grillen ist nur im Freien möglich
  • in Anbetracht der Sicherheit sollte in teure Geräte investiert werden
Kugelgrill
  • Kombinationen mit Holz oder Tannenzapfen für einen besonderen Geschmack möglich
  • Verbreitet kostengünstig Wärme
  • mobil einsetzbar
  • in jeder Form, Größe und Preisklasse erhältlich
  • sehr hohe Temperaturen möglich
  • leichtes
  • Je nach Modell können sie eine Tropfschale besitzen, sodass kein Fett in der Glut verbrennt
  • hohe Luftfeuchtigkeit beim Grillen möglich
  • lange Anheizzeit der Grillkohle
  • teilweise starke Rauch und Geruchsbelästigung (für manche angenehm)
  • gefährlich, da offenes Feuer und Verbrennungsgefahr am Grill
  • Vorrat an Grillkohle nötig
  • Grillen mit Holzkohle ist nur im Freien möglich
  • großer Aufwand bei der Reinigung
  • geschlossen fehlt das Grillfeeling
Smoker
  • sehr große Fleischstücke möglich
  • einzigartiger rauchiger Geschmack
  • direktes und indirektes Grillen möglich
  • weiter Vorteile wie Holzkohlegrill
  • indirektes Grillen benötigt viel Übung
  • indirektes Grillen dauert sehr lange
  • weitere Nachteile wie Holzkohlegrill

Die große Streitfrage: Gasgrill oder Holzkohlegrill – was schmeckt besser?

Von dieser Frage sind der Smoker, der Kugelgrill oder der Elektrogrill ausgenommen, da sich das Grillergebnis aufgrund ihrer Bauform merklich unterscheidet. Während Elektrogrills das Fleisch eher braten und sich lediglich durch einen Fettablauf vom Braten in der Pfanne unterscheiden (für echte Grillfans kein grillen), ist mit dem Smoker und dem Kugelgrill durch indirektes Grillen ein sehr rauchiger Geschmack möglich, was jedoch eine deutlich längere Garzeit benötigt.

Für den Einen ist grillen ohne Holzkohle kein Grillen.
Für den Einen ist grillen ohne Holzkohle kein Grillen.

Grillen mit Gas oder grillen mit Holzkohle unterscheidet sich von der Art zu grillen dagegen nicht so deutlich. Unterschiedlich ist lediglich die Wärmequelle, was die Rauchentwicklung jedoch stark beeinflusst. Daher gibt es regelrechte Verfechter der einen oder anderen Grillart. Fans des Holzkohlegrills mögen den Geruch den das Fett erzeugt, wenn es in die Glut tropft, geben eventuell Bier über das Grillgut, damit es richtig bruzelt, zischt und noch mehr Duft verbreitet. Ebenfalls gehört das Anzünden der Grillkohle für viele einfach zum Ritual des Grillens dazu. Der entstehende Rauch und die brennende Holzkohle soll einen ganz besonderen und leicht rauchigen Geschmack erzeugen.

Gerade das verbrannte Fett sorgt aber für deutliche Gegner des Holzkohlegrills, da der entstehende Rauch krebserregend sein soll. Gasgriller mögen ihr sauberes, schnelles und “gesundes” Grillvergnügen. Der Geschmack soll ohne verbranntes Fett reiner und besser sein. Gibt es wirklich einen Unterschied im Geschmack zwischen dem Grillen mit Holzkohle oder Gas?

Definitiv: Nein, es gibt in puncto Geschmack keinen Unterschied zwischen dem Gasgrill und dem Holzkohlegrill. Das kann einerseits begründet werden und wurde anderseits auch mehrfach bewiesen.

Für den Anderen ist nur der Gasgrill die
Für den Anderen ist der Gasgrill die “gesunde” Entscheidung.
  • Ausgehend von einer 2 cm dicken Fleischscheibe und dem Grillergebnis “medium” sollte ein Steak eine Kerntemperatur von 65 °C erreichen und dazu von jeder Seite etwa 3 min angebraten oder gegrillt werden. Das Steak befindet sich daher nur etwa 6 Minuten auf dem Grill. Selbst ein “well done” (durchgebraten) benötigt insgesamt lediglich 9 Minuten. Bedenkt man, wie lange ein Stück Fleisch geräuchert werden muss, um seinen einzigartigen Geschmack zu erhalten, können die wenigen Minuten auf dem Grill keinen besonderen Geschmack erzeugen. Das Fleisch hat viel zu wenig Zeit, um irgendwelche Aromen aufzunehmen. Auch die Zugabe von Bier beeinflusst den Geschmack nicht. Es verursacht eher einen ungewollten Temperaturabfall.
  • Wo es Streitthemen gibt, ist auch das “Sensations-Fernsehen” nicht weit und so gab es schon etliche Grillduelle und Verkostungen. Gerade das Streitverhalten der Gas- und Holzkohlegriller ist da sehr beliebt. So durften sie bereits einige Male gegeneinander antreten und mit verbundenen Augen das Grillgut verkosten. Eindeutiges Ergebnis: Es konnte von beiden Seiten nicht erschmeckt werden, ob das verkostete Fleisch von einem Gasgrill oder Holkohlegrill stammt. Korrekte und falsche Aussagen unterlagen nach mehreren Tests eindeutig dem Zufall.

Traditioneller Gartengrill und mobile Grillgeräte zum Grillen mit Holzkohle

Holzkohlegrill
Mit Holzkohle zu grillen ist die gängigste Grillart.

Viele eingefleischte Grillfreunde schwören auf das Grillen mit Holzkohle, da diese flexibel einsetzbar und leicht zu beschaffen sind.

Die billigsten Holzkohlegrills gibt es als Einweggrills schon ab 3 Euro und als Campinggrills oder Grilleimer ab 10 Euro im Baumarkt oder an der Tankstelle. Aber auch im hochwertigen Segment gibt es eine große Auswahl, zum Beispiel in Form von Edelstahlgrills oder Kugelgrills. Natürlich wird auch der Gartenkamin in Deutschland meist mit Grillkohlen oder Grillbriketts befeuert.

Im Folgenden werden die verschiedenen Holzkohlegrills mit ihren Vor- und Nachteilen vorgestellt.

Spontanes Grillen mit Einweggrills und Wegwerfgrills

Einweggrill
Einweggrill
Mini-Einweggrill
Mini-Einweggrill

Für spontane Picknickausflüge, Musikfestivals und Grillabende am Strand werden Einweggrills immer beliebter. Die Vorteile sind klar: Der Wegwerfgrill ist leicht und handlich, da er meistens kaum größer als ein Din-A4 Blatt ist. Zudem sind im Set auch die erforderliche Holzkohle oder der Grillanzünder enthalten. Andere Wegwerfgrills sind mit Grillbriketts und einem kleinem Untergestell ausgestattet, sodass sie den Rasen nicht beschädigen. Da sie für den einmaligen Gebrauch bestimmt sind, entfällt aufwändiges Reinigen.

Benutzung von Einweggrills

Ebenso einfach wie der Transport ist seine Handhabung. Der Grill wird aufgestellt und die Kohlen werden angezündet. Wie bei einem großen Holzkohlegrill muss man ebenfalls warten, bis sie durchgeglüht sind.

Selbst die Brenndauer hat sich deutlich verbessert, sodass man man mit der Aluschale recht lange Grillen kann und eine gute Wärmeverteilung erreicht. So kann man mit vielen Modellen circa eine Stunde lang grillen. Natürlich sind Einweggrills nicht mit mit einem richtigen Holzkohlegrill, Elektrogrill oder Gasgrill vergleichbar. Zudem bietet das Mini-Grillrost deutlich weniger Platz für Grillgut.Unschlagbar ist natürlich sein Preis. Bereits ab drei Euro erhält man einen einfachen Einweggrill. Wenn Kohlen und Grillanzünder enthalten sind, bewegt sich der Preis meist zwischen um circa vier bis fünf Euro.

Nachteile von Einweggrills

Der größte Nachteil von Wegwerfgrills ist die erhöhte Abfallmenge, die durch sie produziert wird. Eine Umweltbelastung, die vermeidbar ist. Befindet sich nach dem Grillen kein Mülleimer in der Nähe, muss er natürlich mitgenommen und im nächsten Abfallbehälter entsorgt werden.

Außerdem ist die Benutzung von Einweggrills auf vielen öffentlichen Plätzen, zum Beispiel in Parks, untersagt, da Modelle ohne Standfüße den Rasen verbrennen.

Feuerschale und Feuerkorb zum Grillen

Feuerschalen mit Grillaufsätzen
Feuerschalen mit Grillaufsätzen

In erster Linie dient eine Feuerschale als Untersatz für einen selbst gebauten Schwenkgrill. Aber neben den klassischen Holzkohlegrills können auch Feuerkörbe und Feuerschalen als Grill verwendet werden. Hierzu benötigt man nur einen Feuerkorb oder eine Feuerschale und einen passenden Grillrost-Aufsatz.

Beim Grillen über der Feuerschale ist es wichtig, dass die Feuerschale mit richtigen Holzkohlen oder Holzkohlebriketts befeuert wird. Normale Kaminholzscheite dürfen nicht zum Grillen verwendet werden. Egal, ob frisches oder abgelagertes Holz, wie zum Beispiel Buche, Fichte, Erle, Birke oder Eiche: Im Holz sind Schadstoffe enthalten, die beim Verbrennen durch den Rauch in das Grillgut gelangt.

Grilleimer als mobile Alternative zum Einweggrill

Grilleimer
Grilleimer sind eine Lösung zum mobilen Grilllen.

Ursprünglich stammt die Idee, aus einem Eimer einen mobilen Holzkohlegrill zu bauen, von einem Eimerhersteller. Je nach Modell besteht er aus einem feuerfesten Eimer, einem Behältnis für die Grillkohle sowie einem Kohlenrost und dem Grillrost.

Ein solcher Grilleimer stellt eine gute Alternative zu Einweggrills dar, denn er ist preiswerter und lässt sich mehrfach verwenden. Verschiedene Hersteller bieten Grilleimer als offizielles Grillgerät an. Je nach Größe bieten sie Platz für mehrere Steaks oder Würstchen.

Zudem ist der Transport des Grilleimers durch seinen Henkel einfach und ermöglicht das Grillen beim Camping, auf Ausflügen, zum Vatertag oder für spontane Grillabende im kleinen Kreis. Jedoch gelten für ihn die gleichen Sicherheitsmaßnahmen wie für einen herkömmlichen Holzkohlegrill.

Für die erforderliche Frischluftzufuhr beim Grillen sorgen die integrierten Lüftungsschlitze entlang des Feuereimers. Innerhalb von einer Viertelstunde ist die Holzkohle durchgeglüht und das Grillrost kann mit Fleisch oder Würstchen bestückt werden. Um zu vermeiden, dass Fett hinabtropft, verwendet man runde Aluschalen. Nach dem Grillen muss die Asche vollständig abkühlen und der Grilleimer kann schnell für den Rücktransport vorbereitet werden.

Wer dagegen nicht nur gegrilltes sondern auch geräuchertes Fleisch liebt, kann zusätzlich aus einfachen Materialien eine Räuchertonne zum Heißräuchern bauen.

Mobiles Grillvergnügen mit Campinggrill und Klappgrill

Molbiler Campinggrill
Molbiler Campinggrill
Klappgrill
Klappgrill

Campinggrills sind ideal für Grillfreunde, die viel unterwegs sind. Sie sind in unterschiedlichen Ausführungen erhältlich und eignen sich daher sowohl für Camper als auch für Fahrradtouren oder Ausflüge mit dem Auto. Mobile Grills lassen sich einfach auf- und abbauen. Die meisten Campinggrills sind aus Edelstahl gefertigt und funktionieren als kleiner Holzkohlegrill mit Windschutz und Grillrost. Daneben sind sie ebenfalls als Gasgrill oder Elektrogrill erhältlich. Sie sind sowohl als Tischgrill oder als Grill mit rollbarem Standfuß erhältlich.

Praktischer Klappgrill

Neben den größeren Campinggrills bieten Hersteller kleinere Modelle, die sogenannten Klappgrills. Diese haben zusammengeklappt die Größe eines Rucksacks und werden oftmals mit praktischen Tragegurten oder einer Tasche geliefert. Daneben gibt es komplette Sets zu kaufen, die zugleich Holzkohle, Briketts oder Grillanzünder enthalten. Zum Grillen werden das Untergestell und der Grillrost aufgeklappt. Je nach Modell kann auf einem Klappgrill Grillgut für 3 bis 6 Personen aufgelegt werden.

Balkongeländergrill: Kleiner Holzkohlegrill für das Grillen auf dem Balkon

Grillen auf dem Balkongeländergrill
Grillen auf dem Balkongeländergrill
Balkongrill
Balkongrill

Wenn man keinen großen Garten zur Verfügung hat, wird das Grillen mit Holzkohle oft zum Problem. Besitzt man dagegen einen Balkon, ist unter Umständen die Nutzung eines platzsparenden Balkongeländergrills erlaubt. Die Idee stammt von dem Designer Henrik Drecker, der zusammen mit der Entwicklung dieses Grills ebenfalls seine Diplomarbeit ablieferte. Auf den Grill passt vergleichsweise so viel Grillgut wie auf einen einfachen Holzkohlegrill oder Kugelgrill.

Grillen mit dem Balkongrill

Wie der Name schon sagt, wird ein Balkongeländergrill direkt am Geländer befestigt und zeichnet sich durch seine einfache Bedienung aus. Damit das Geländer oder das Mauerwerk keinen Schaden nehmen, ist das Kohlenbehältnis mit einem isolierenden Abstand zum Außenkasten abgesichert.

Hinweis zum Grillen auf dem Balkon

Grillen auf dem Balkon ist nicht in jeder Mietwohnung erlaubt. Beachten Sie in jedem Fall unseren Artikel zum Mietrecht und Grillen. Der einfachste Rat ist natürlich immer: Laden Sie Ihre Balkonnachbarn zum Grillfest ein!

Außerdem muss natürlich auf den richtigen Brandschutz geachtet werden. Achten Sie darauf, dass der Funkenflug nicht das Dach oder Nachbarbalkone entzünden kann.

Infrarot-Grill

Der neueste Grilltrend aus den USA überzeugt durch seine innovative Technik, mit saftigem Grillgut und Energieersparnis auf höchsten Niveau. Auf dieser Seite informieren wir über die Funktionsweise des Infrarot-Grills und welche Gründe für ein solches Grillgerät sprechen. Mehr Informationen dazu in unserem Beitrag: Infrarot-Grill.

Elektrogrill und Tischgrill

Wer keinen Garten zum Grillen besitzt, muss nicht auf den Geschmack von Grillfleisch verzichten. Denn mit einem Elektrogrill bereiten Sie ebenso köstliches Grillgut zu. Hier erfahren Sie alles zu den verschiedenen Elektrogrillgeräten, wie Teppanyaki Grill, Kontaktgrill, Tischgrill und weitere Modelle. Mehr dazu im Beitrag: Elektrogrill und Tischgrill.

Ein Gasgrill

Gasgrill – eine saubere Alternative zum Holzkohlengrill

Gasgrill

Ein Gasgrill bietet viel mehr Möglichkeiten als ein handelsüblicher Holzkohlegrill. Er ist in 15 Minuten vorgeheizt, es entstehen keine krebserregenden Stoffe und er kann selbst auf dem Balkon benutzt werden. Bei mehr als einem Brenner ist es sogar möglich, indirekt zu Grillen. Lesen Sie dazu auch: Der Gasgrill unter den Grillgeräten.

Weber Grills

Weber Grills gibt es in unterschiedlichen Ausführungen. Zu den bekanntesten gehört der Kugelgrill. Grillgeräte dieses Herstellers stehen für Langlebigkeit, Qualität und vor allem leckeres Grillfleisch. Finden Sie heraus, welches Modell zu Ihnen passt. Mehr über die verschiedenen Weber Grills gibt es hier: Weber Grill.